{"id":411408,"date":"2025-09-10T10:16:11","date_gmt":"2025-09-10T10:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411408\/"},"modified":"2025-09-10T10:16:11","modified_gmt":"2025-09-10T10:16:11","slug":"unicef-erstmals-mehr-kinder-fettleibig-als-untergewichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411408\/","title":{"rendered":"UNICEF: Erstmals mehr Kinder fettleibig als untergewichtig"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 10.09.2025 10:14 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Laut UNICEF sind weltweit erstmals mehr Kinder und Jugendliche \u00fcbergewichtig als untergewichtig. Grund daf\u00fcr sei auch die starke digitale Vermarktung von Fast Food. In Deutschland steigen die Zahlen leicht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErstmals sind weltweit mehr Kinder fettleibig als untergewichtig. Das geht aus einem<a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/reports\/feeding-profit\" title=\"Link zum Bericht\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\"> Ern\u00e4hrungsbericht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF<\/a> hervor. Demnach sind etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen (391 Millionen) zwischen f\u00fcnf und 19 Jahren \u00fcbergewichtig, 9,4 Prozent (188 Millionen) sogar fettleibig.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUntergewichtig waren zuletzt 9,2 Prozent der Heranwachsenden &#8211; rund vier Prozent weniger als zu Beginn des Jahrtausends. Fettleibigkeit ist den Angaben zufolge vor allem in L\u00e4ndern mit hohen Einkommen ein Problem.<\/p>\n<p>    Zahlen in Deutschland steigen leicht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Chile seien 27 Prozent in der Altersgruppe adip\u00f6s, in den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten 21 Prozent. Die h\u00f6chsten Raten von Fettleibigkeit beobachtete UNICEF hingegen in kleinen pazifischen Inselstaaten wie Niue, den Cookinseln und Nauru. Dort seien mehr als ein Drittel der Heranwachsenden adip\u00f6s. Ursache daf\u00fcr sei der Wechsel von traditioneller Ern\u00e4hrung hin zu billigen, energiereichen importierten Lebensmitteln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Deutschland ist demnach jeder Vierte im Alter von f\u00fcnf bis 19 Jahren \u00fcbergewichtig, mit leicht steigender Tendenz: von 24 Prozent im Jahr 2000 stieg der Anteil bis 2022 auf 25 Prozent. Der Anteil der adip\u00f6sen Kinder in dieser Altersgruppe sei bei acht Prozent konstant, hei\u00dft es weiter in dem Bericht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Fettleibigkeit ist ein wachsendes Problem, das sich auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern auswirken kann&#8220;, sagte UNICEF-Direktorin Catherine Russell. Obst und Gem\u00fcse w\u00fcrden immer h\u00e4ufiger durch stark verarbeitete Lebensmittel ersetzt. Dabei spiele gerade in der Entwicklung gesunde Ern\u00e4hrung eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinzig in Subsahara-Afrika und S\u00fcdasien seien nach wie vor mehr Kinder und Jugendliche untergewichtig als fettleibig.<\/p>\n<p>    Gesundheitliche und soziale Folgen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFast Food und andere stark verarbeitete Lebensmittel w\u00fcrden oft besonders intensiv auch \u00fcber digitale Kan\u00e4le vermarktet. Das beeinflusse Kinder und Jugendliche wirkungsvoll, warnten die UN-Experten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPositive Ver\u00e4nderungen sehen sie indes etwa in Mexiko, wo die Regierung den Verkauf und Vertrieb stark verarbeiteter Lebensmittel mit hohem Salz-, Zucker- und Fettgehalt in \u00f6ffentlichen Schulen verboten hat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNeben gesundheitlichen Folgen wie Bluthochdruck sowie im sp\u00e4teren Leben Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs macht UNICEF auch auf soziale Folgen aufmerksam; \u00dcbergewichtige Kinder fehlten h\u00e4ufiger in der Schule, h\u00e4tten Probleme mit ihrem Selbstwertgef\u00fchl und seien h\u00e4ufiger Mobbing ausgesetzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Analyse beruht nach Angaben von UNICEF auf Haushaltsbefragungen, Sch\u00e4tzungen, Prognosen und Umfragen in rund 190 L\u00e4ndern aus den Jahr 2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 10.09.2025 10:14 Uhr Laut UNICEF sind weltweit erstmals mehr Kinder und Jugendliche \u00fcbergewichtig als untergewichtig. Grund daf\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":411409,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,1722,1114,14,15,12,42606,42733],"class_list":{"0":"post-411408","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-jugendliche","15":"tag-kinder","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-uebergewicht","20":"tag-unicef"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115179486301156773","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=411408"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411408\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/411409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=411408"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=411408"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=411408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}