{"id":411548,"date":"2025-09-10T11:31:15","date_gmt":"2025-09-10T11:31:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411548\/"},"modified":"2025-09-10T11:31:15","modified_gmt":"2025-09-10T11:31:15","slug":"europaeische-abschreckung-spahn-will-atomwaffen-in-frankreich-und-grossbritannien-mitfinanzieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411548\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Abschreckung: Spahn will Atomwaffen in Frankreich und Gro\u00dfbritannien mitfinanzieren"},"content":{"rendered":"<p>                    Europ\u00e4ische Abschreckung<br \/>\n                Spahn will Atomwaffen in Frankreich und Gro\u00dfbritannien mitfinanzieren<\/p>\n<p>\t\t\t\t              06.09.2025, 11:29 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Deutschland k\u00f6nne sich bei der Verteidigung m\u00f6glicherweise nicht mehr blind auf die USA verlassen, warnt Spahn. Die Atomarsenale der Franzosen oder Briten sollten zur Abschreckung modernisiert werden &#8211; unter deutscher Beteiligung. Es ist Spahns n\u00e4chster Anlauf beim Thema.<\/strong><\/p>\n<p>Unionsfraktionschef Jens Spahn spricht sich f\u00fcr eine finanzielle Beteiligung Deutschlands an den franz\u00f6sischen und britischen Atomwaffen-Arsenalen aus. Dies gelte f\u00fcr den Fall, dass die Bundesregierung mit Paris und London eine nukleare Teilhabe vereinbaren k\u00f6nne, wie sie mit den USA bestehe, sagte der CDU-Politiker der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/jens-spahn-ueber-corona-und-afd-bis-heute-rufen-mir-diese-leute-hinterher-moerder-accg-110672522.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung<\/a>&#8222;. Eine &#8222;gleichberechtigte Teilhabe&#8220; mit den Atomwaffenstaaten Frankreich und Gro\u00dfbritannien sei nicht zu erwarten, weil es diese auch mit den Vereinigten Staaten nicht gebe, f\u00fcgte er hinzu. <\/p>\n<p>Auf die Frage, ob es f\u00fcr den Schutz Deutschlands ausreiche, wenn ein vergleichbares Arrangement mit Frankreich oder Gro\u00dfbritannien erreicht werden k\u00f6nne, sagte Spahn: &#8222;Ja. Allerdings m\u00fcssten wir gemeinsam deren Atomarsenale modernisieren und ausbauen.&#8220;<\/p>\n<p>Spahn: &#8222;Der rote Knopf ist in Washington&#8220;<\/p>\n<p>Deutschland m\u00fcsse dankbar sein, dass die Vereinigten Staaten &#8222;aktuell&#8220; ihren Schutzschirm in Europa aufspannten. &#8222;Der rote Knopf ist in Washington. Wir brauchen aber auch europ\u00e4isch die F\u00e4higkeit zur Abschreckung &#8211; zum Beispiel gemeinsam mit den Franzosen oder den Briten&#8220;, sagte der CDU-Politiker. &#8222;Die dazu notwendige Debatte in Europa wird tats\u00e4chlich nur gef\u00fchrt werden, wenn Deutschland sie vorantreibt&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Einen \u00e4hnlichen Vorsto\u00df Spahns hatte Kanzler Friedrich Merz bereits Anfang Juli zur\u00fcckgewiesen. Er sei &#8222;zun\u00e4chst einmal der Auffassung, dass wir alles tun sollten, auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, die nukleare Teilhabe mit den Vereinigten Staaten von Amerika aufrechtzuerhalten&#8220;, hatte er erkl\u00e4rt. Er habe zwar ein Gespr\u00e4chsangebot Frankreichs \u00fcber eine Kooperation bei der nuklearen Abschreckung angenommen. Es handele sich um eine Aufgabe, &#8222;die sich allenfalls in der sehr, sehr langen Perspektive hier stellt, weil es da doch eine gro\u00dfe Zahl von Fragen zu beantworten gilt&#8220;. Spahn hatte damals in der &#8222;Welt am Sonntag&#8220; eine Debatte &#8222;\u00fcber einen eigenst\u00e4ndigen nuklearen Schutzschirm&#8220; gefordert. Dieser funktioniere &#8222;nur mit deutscher F\u00fchrung&#8220;.<\/p>\n<p>Ausweichend \u00e4u\u00dferte sich Spahn zu deutschen Friedenstruppen f\u00fcr die Ukraine. Bei seinem Besuch in Kiew h\u00e4tten ihm die Ukrainer gesagt, dass die beste Sicherheitsgarantie ihre eigene Armee sei. &#8222;Der erste Ruf ist nicht: Schickt uns Truppen her. Sondern: R\u00fcstet uns bestm\u00f6glich aus und helft uns, eine Armee von 800.000 Mann dauerhaft zu halten.&#8220;<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob Deutschland bereit sein m\u00fcsse, einen Frieden in der Ukraine milit\u00e4risch abzusichern, antwortete Spahn: &#8222;Daf\u00fcr m\u00fcsste Putin erstmal bereit sein, Frieden zu schlie\u00dfen.&#8220; Spahn besuchte die Ukraine vor wenigen Tagen. &#8222;Von Frieden sind wir leider weit entfernt. Putin will weiterhin Krieg&#8220;, sagte Spahn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europ\u00e4ische Abschreckung Spahn will Atomwaffen in Frankreich und Gro\u00dfbritannien mitfinanzieren 06.09.2025, 11:29 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":411549,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,662,31,156,551,13,15785,14,15,16,12,3992,3993,3994,64,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-411548","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-atomwaffen","11":"tag-cdu","12":"tag-frankreich","13":"tag-grossbritannien","14":"tag-headlines","15":"tag-jens-spahn","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-uk","21":"tag-united-kingdom","22":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","23":"tag-usa","24":"tag-vereinigtes-koenigreich","25":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","26":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115179781128071689","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411548","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=411548"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411548\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/411549"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=411548"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=411548"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=411548"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}