{"id":411597,"date":"2025-09-10T11:58:10","date_gmt":"2025-09-10T11:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411597\/"},"modified":"2025-09-10T11:58:10","modified_gmt":"2025-09-10T11:58:10","slug":"studierende-der-universitaet-stuttgart-entwickeln-modelle-fuer-eine-basis-auf-dem-mond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411597\/","title":{"rendered":"Studierende der Universit\u00e4t Stuttgart entwickeln Modelle f\u00fcr eine Basis auf dem Mond"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stuttgart.<\/strong> An dem Projekt haben sich insgesamt 42 Studierende aus 17 L\u00e4ndern beteiligt. Die Universit\u00e4t Stuttgart genie\u00dft international eine herausragende Stellung im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik.<\/p>\n<p>Seit 1996 wird der Space Station Design Workshop ausgerichtet. Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen bekommen die Gelegenheit, in zwei miteinander konkurrierenden Teams Modelle einer Mondstation auszugestalten.<\/p>\n<p>Diese soll m\u00f6glichst unabh\u00e4ngig von Ressourcen von der Erde sein und sowohl als Wohnort, als auch als Arbeits- und Forschungsst\u00e4tte fungieren. Eine Jury, in diesem Jahr unter anderem mit dem deutschen Astronauten Reinhold Ewald, bewertet die Projekte und k\u00fcrt einen Sieger.<\/p>\n<p>Pflanzen und Algen als Nahrungs- und Sauerstoffquellen<\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr haben wieder Studierende unter anderem aus den Fachbereichen Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschaftswissenschaften, Medizin und Architektur daf\u00fcr zusammengearbeitet. Die Teilnehmer entwickelten dann Modelle, Energie und Baumaterialien direkt auf dem Mond zu gewinnen. Um das \u00dcberleben der Astronauten auf der Mondstation zu sichern, wurden au\u00dferdem Ideen ausgearbeitet, Pflanzen und Algen als Nahrungs- und Sauerstoffquellen zu nutzen.<\/p>\n<p>Auch Konzepte f\u00fcr Kommunikation, Datentransfer zur Erde und die Finanzierung der erweiterbaren Mondbasis waren Teil der Aufgabe. Der St\u00fctzpunkt solle ab 2035 f\u00fcr mindestens 50 Jahre betrieben werden k\u00f6nnen. \u201eSolche \u00dcbungen sind ein wichtiger Schritt, um zuk\u00fcnftige Raumfahrtszenarien realistisch und interdisziplin\u00e4r vorzudenken. Die kreativen Ideen und der Einsatz der Studierenden beeindrucken jedes Jahr aufs Neue\u201c, sagte Claas Olthoff, Professor f\u00fcr Astronautik und Exploration am Institut f\u00fcr Raumfahrtsysteme (IRS).<\/p>\n<p>Die Teams wurden w\u00e4hrend der Entwicklung von 27 Experten aus Wissenschaft, Forschung und Industrie unterst\u00fctzt. Die Jury k\u00fcrte schlie\u00dflich das Projekt OASIS (Outpost for Advanced Surface Infrastructure &amp; Settlements) als besten Vorschlag knapp vor dem Modell ALFHEIM (Advanced Lunar Facility for Habitation, Innovation &amp; Maintenance).<\/p>\n<p>\u00dcberzeugt hatten die Jury unter anderem zentrale Bausteine wie die Satellitenkonstellation MoonLink f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige Kommunikation, eine kommerzielle Forschungsplattform mit vielseitig nutzbaren Einrichtungen und auch ein System zur Gewinnung und Nutzung lokaler Ressourcen.<\/p>\n<p>Einzigartige Luft- und Raumfahrtforschung<\/p>\n<p>Der interdisziplin\u00e4re Ansatz des Workshops spiegelt sich auch in der Arbeitsweise der Fakult\u00e4t an der Uni Stuttgart wider. Sie ist bundesweit die erste Fakult\u00e4t f\u00fcr Luft- und Raumfahrttechnik und Geod\u00e4sie an einer \u00f6ffentlichen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>An den Projekten arbeiten unterschiedliche Expertisen aus Klima- und Energieforschung, Kommunikationstechnologie, Antriebstechnik und dem KI-basierten Fliegen. Ein Forschungsziel ist, die \u00f6kologischen Auswirkungen der Luft- und Raumfahrt zu minimieren. <strong>(ah)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stuttgart. An dem Projekt haben sich insgesamt 42 Studierende aus 17 L\u00e4ndern beteiligt. 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