{"id":411688,"date":"2025-09-10T12:48:11","date_gmt":"2025-09-10T12:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411688\/"},"modified":"2025-09-10T12:48:11","modified_gmt":"2025-09-10T12:48:11","slug":"vorwuerfe-sind-haltlos-russischer-diplomat-bestreitet-drohnenabschuss-auf-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411688\/","title":{"rendered":"&#8222;Vorw\u00fcrfe sind haltlos&#8220;: Russischer Diplomat bestreitet Drohnenabschuss auf Polen"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Vorw\u00fcrfe sind haltlos&#8220;<br \/>\n                Russischer Diplomat bestreitet Drohnenabschuss auf Polen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.09.2025, 14:31 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In der vergangenen Nacht dringen fast 20 russische Drohnen in den polnischen Luftraum ein. Der Kreml selbst weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck &#8211; und verweist auf angeblich fehlende Beweise f\u00fcr den Ursprung der Luftobjekte. <\/strong><\/p>\n<p>Polen hat in der Nacht insgesamt 19 Verletzungen seines Luftraums festgestellt. Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk sagte, das EU- und Nato-Land habe daraufhin mehrere Drohnen abgeschossen. &#8222;Derzeit liegt uns die Best\u00e4tigung vor, dass drei Drohnen abgeschossen wurden&#8220;, sagte Tusk vor dem Parlament in Warschau. &#8222;Uns liegen keine Informationen vor, die darauf hindeuten, dass durch das russische Vorgehen jemand verletzt oder get\u00f6tet wurde&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Innenministeriums wurden aber ein Haus und ein Auto besch\u00e4digt. Die Ministeriumssprecherin Karolina Galecka sagte, bei der Suche nach Drohnen und Drohnentr\u00fcmmern seien &#8222;sieben Drohnen&#8220; und die Tr\u00fcmmer eines bisher unbekannten Geschosses gefunden worden.<\/p>\n<p>Belarus will nach eigenen Angaben Polen und Litauen in der Nacht \u00fcber Drohnen informiert haben, die auf deren Hoheitsgebiete zuflogen. W\u00e4hrend des n\u00e4chtlichen &#8222;Austauschs von Drohnenschl\u00e4gen zwischen Russland und der Ukraine&#8220; habe Belarus Flugapparate, die vom Kurs abgekommen seien, verfolgt und teilweise zerst\u00f6rt, sagte der belarussische Generalstabschef Pawel Murawejko in einer bei Telegram verbreiteten Erkl\u00e4rung. Das habe Polen bei der Abwehr geholfen. Die Rede war dabei von &#8222;verirrten Drohnen&#8220;, ohne ihre Herkunft zu nennen. <\/p>\n<p>Verteidigungsminister Boris Pistorius zufolge sind die Waffensysteme anscheinend von Belarus aus auf den Weg gebracht worden. &#8222;Diese Drohnen sind ganz offenkundig gezielt auf diesen Kurs gebracht worden. Um in die Ukraine zu fliegen, h\u00e4tten sie diesen Weg nicht fliegen m\u00fcssen&#8220;, sagte Pistorius. &#8222;Sie waren offenkundig, so die Ansagen aus Polen, auch entsprechend munitioniert. Es h\u00e4tte also auch jederzeit etwas passieren k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Kreml-Botschaft weist Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck<\/p>\n<p>Ein erster russischer Diplomat wies den Vorwurf einer Luftraumverletzung Polens durch Drohnen seines Landes inzwischen zur\u00fcck. &#8222;Wir halten die Vorw\u00fcrfe f\u00fcr haltlos. Es wurden keine Beweise vorgelegt, dass diese Drohnen russischen Ursprungs sind&#8220;, sagte Andrej Ordasch, der Gesch\u00e4ftstr\u00e4ger der Botschaft Russlands in Warschau, der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti zufolge. <\/p>\n<\/p>\n<p>&#8222;Wir wissen eines: Diese Drohnen flogen aus Richtung der Ukraine&#8220;, schob er wenig sp\u00e4ter nach seinem Termin im polnischen Au\u00dfenministerium nach. Ordasch hatte zuvor mitgeteilt, er sei dort einbestellt worden. Der Diplomat verwies darauf, dass sich ein \u00e4hnlicher Vorwurf in der Vergangenheit am Ende als falsch herausgestellt habe.<\/p>\n<p>Der Vorfall, auf den sich Ordasch mit seiner Aussage \u00fcber einen fr\u00fcher f\u00e4lschlich erhobenen Vorwurf bezieht, liegt knapp drei Jahre zur\u00fcck. Ende 2022 kamen in Polen nahe der Grenze zur Ukraine zwei Menschen durch den Einschlag einer Rakete ums Leben. Russland hatte zu der Zeit einen gro\u00dfen Luftangriff auf den Westen der Ukraine gestartet. Soweit bisher bekannt, war das in Polen abgest\u00fcrzte Flugobjekt damals eine verirrte ukrainische Flugabwehrrakete. <\/p>\n<p>Russland sei absolut nicht an einer Eskalation der Beziehungen zu Polen interessiert, sagte Ordasch weiter. Leider werde dies aufgrund der &#8222;russenfeindlichen Stimmung&#8220; von der polnischen Regierung ignoriert, f\u00fcgte er hinzu. Das russische Pr\u00e4sidialamt lehnte eine Stellungnahme zu dem Einflug von Drohnen in den polnischen Luftraum bislang ab. Das Verteidigungsministerium sei zust\u00e4ndig. Doch auch dieses \u00e4u\u00dferte sich bisher nicht.<\/p>\n<p>Nato beteiligte sich am Drohnenabwehr-Einsatz<\/p>\n<p>Russland hatte in der Nacht schwere <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ukraine-Russland-feuerte-415-Drohnen-ab-mindestens-8-davon-bis-Polen-article26022563.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Angriffe auf die Ukraine geflogen<\/a>, unter anderem auf die westukrainische Stadt Lwiw, die etwa 80 Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt ist. Nach Angaben der polnischen Streitkr\u00e4fte drangen auch Drohnen in den polnischen Luftraum ein. An dem Einsatz zum Abschuss der Drohnen beteiligten sich auch niederl\u00e4ndische Nato-Flugzeuge. Polen beantragte bei dem Milit\u00e4rb\u00fcndnis zudem Konsultationen zum Bedrohungsfall nach Artikel 4 des Nordatlantikvertrags.<\/p>\n<p>Die Nato verurteilte das &#8222;r\u00fccksichtslose Verhalten&#8220; Moskaus. Bei einer Sitzung des Nordatlantikrats am Vormittag h\u00e4tten die Verb\u00fcndeten ihre &#8222;Solidarit\u00e4t mit Polen&#8220; bekundet, sagte Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte. Unabh\u00e4ngig davon, ob es sich um eine absichtliche Verletzung des Luftraums handele oder nicht, sei Russlands Verhalten &#8222;absolut r\u00fccksichtslos&#8220; und &#8222;absolut gef\u00e4hrlich&#8220;, stellte Rutte fest.<\/p>\n<p>Rutte sagte, die vollst\u00e4ndige Untersuchung der Vorf\u00e4lle sei noch nicht abgeschlossen. Es handele sich jedoch nicht um einen &#8222;Einzelfall&#8220;. Die Mitgliedstaaten seien entschlossen, &#8222;jeden Zentimeter&#8220; des Nato-Gebiets zu verteidigen, bekr\u00e4ftigte der Nato-Generalsekret\u00e4r. Er sei &#8222;wirklich beeindruckt&#8220; von der &#8222;sehr erfolgreichen Reaktion&#8220; der Nato. Die vergangene Nacht habe gezeigt, dass die Nato ihr Gebiet und ihren Luftraum verteidigen k\u00f6nne, sagte Rutte.<\/p>\n<p>Es sei das erste Mal gewesen, dass Nato-Flugzeuge &#8222;potenzielle Bedrohungen im Luftraum eines Verb\u00fcndeten angegriffen haben&#8220;, erkl\u00e4rte ein Nato-Sprecher in einer Stellungnahme. W\u00e4hrend der Luftraumverletzung seien auch deutsche Patriot-Luftabwehrsysteme in Polen in Alarmbereitschaft gesetzt und ein italienisches Fr\u00fchwarnflugzeug gestartet worden, hie\u00df es weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Vorw\u00fcrfe sind haltlos&#8220; Russischer Diplomat bestreitet Drohnenabschuss auf Polen 10.09.2025, 14:31 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":411689,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,508,10068,13,14,1159,15,3917,16,4043,4044,850,307,12,3081],"class_list":{"0":"post-411688","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-diplomatie","12":"tag-drohnen","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-nato","16":"tag-news","17":"tag-polen","18":"tag-politik","19":"tag-russia","20":"tag-russian-federation","21":"tag-russische-foederation","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-ukraine-konflikt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115180084022995744","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=411688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411688\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/411689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=411688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=411688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=411688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}