{"id":411699,"date":"2025-09-10T12:54:11","date_gmt":"2025-09-10T12:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411699\/"},"modified":"2025-09-10T12:54:11","modified_gmt":"2025-09-10T12:54:11","slug":"europaministerin-plakolm-der-westbalkan-gehoert-zu-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411699\/","title":{"rendered":"Europaministerin Plakolm: Der Westbalkan geh\u00f6rt zu Europa"},"content":{"rendered":"<p class=\"abstract\">Gespr\u00e4che mit Europaminister Krichbaum und Kanzleramtsminister Frei in Berlin<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/plakolm_berlin_artikelbild.jpg\" class=\"figure-img img-fluid\" alt=\"Bundesministerin Plakolm in Berlin in einer Besprechung mit dem Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister f\u00fcr besondere Aufgaben Thorsten Frei \"\/><\/p>\n<p>                        Foto: BKA\/Florian Schr\u00f6tter<\/p>\n<p>Im Zuge ihres Aufenthalts in Berlin traf Europaministerin Claudia Plakolm mit Kanzleramtsminister Thorsten Frei und Europaminister Gunther Krichbaum zusammen. Bei der Vorbereitung auf ihre Westbalkanreise Anfang Oktober verwies sie auf \u00d6sterreichs Rolle als starker Verb\u00fcndeter der Staaten des Westbalkans. &#8222;Wir haben gro\u00dfes Interesse daran, dass die Erweiterungspolitik der Europ\u00e4ischen Union Fortschritte macht. Montenegro erf\u00fcllt die Reformvorgaben und ist ein Vorbild f\u00fcr die Region. Der Westbalkan geh\u00f6rt zu Europa&#8220;, betonte Plakolm. &#8222;Auf beiden Seiten m\u00fcssen Versprechen eingel\u00f6st werden. Die EU muss zeigen, dass sie handlungsf\u00e4hig ist und im Erweiterungsprozess vorankommt&#8220;, erg\u00e4nzte die Europaministerin.<\/p>\n<p>Gemeinsamer Binnenmarkt vor dem formellen Beitritt<\/p>\n<p>&#8222;Der \u00f6sterreichische Ansatz der graduellen Integration ist ein wichtiger Anreiz, im t\u00e4glichen Leben der Menschen die europ\u00e4ische Perspektive sp\u00fcrbar zu machen. Im gemeinsamen Binnenmarkt soll es schon vor dem formellen Beitritt \u00d6ffnungsschritte geben&#8220;, erl\u00e4uterte Claudia Plakolm im Rahmen ihrer Unterredungen in Berlin.<\/p>\n<blockquote class=\"blockquote\"><p>&#8222;Die L\u00e4nder des Westbalkans brauchen ein Zeichen, dass es sich auszahlt, an Reformen zu arbeiten. Wenn in wenigen Jahren Montenegro und Albanien aufgenommen werden w\u00fcrden, w\u00e4re dies insbesondere f\u00fcr alle jungen Menschen ein wichtiges Zeichen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Standortnachteil durch Berichtspflichten und B\u00fcrokratie<\/p>\n<p>&#8222;Zu meinen gr\u00f6\u00dften Sorgen in der EU geh\u00f6rt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Unser Standort verliert wegen der hohen Berichtspflichten und der B\u00fcrokratie an Bedeutung. So k\u00f6nnen sich Unternehmen in Europa nicht auf Innovation und Forschung, sondern m\u00fcssen sich auf viel Schrift- und Regelwerk konzentrieren&#8220;, f\u00fcgte die Europaministerin hinzu. &#8222;Zu diesem Wettbewerbsnachteil kommen die hohen Energiepreise und Personalkosten.&#8220;<\/p>\n<p>Zur Migrationsthematik betonte Plakolm abschlie\u00dfend:<\/p>\n<blockquote class=\"blockquote\"><p>&#8222;Europa muss den Au\u00dfengrenzschutz ernst nehmen, die R\u00fcckf\u00fchrungsverordnung umsetzen, Asylzentren an den Au\u00dfengrenzen installieren, die Liste der sicheren Herkunftsl\u00e4nder \u00fcberarbeiten und die Auslegung der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention neu diskutieren. In Deutschland hat \u00d6sterreich bei vielen Vorhaben einen wichtigen Verb\u00fcndeten.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Bilder aus Berlin sind \u00fcber das <a href=\"https:\/\/fotoservice.bundeskanzleramt.at\" target=\"_blank\" title=\"\u00d6ffnet in einem neuen Fenster\" rel=\"noopener\">Fotoservice des Bundeskanzleramts<\/a> kostenfrei abrufbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gespr\u00e4che mit Europaminister Krichbaum und Kanzleramtsminister Frei in Berlin Foto: BKA\/Florian Schr\u00f6tter Im Zuge ihres Aufenthalts in Berlin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":411700,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-411699","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115180107637556833","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=411699"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411699\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/411700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=411699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=411699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=411699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}