{"id":412055,"date":"2025-09-10T16:03:13","date_gmt":"2025-09-10T16:03:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412055\/"},"modified":"2025-09-10T16:03:13","modified_gmt":"2025-09-10T16:03:13","slug":"digital-x-ki-agenten-sollen-arbeit-erleichtern-auch-fuer-hacker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412055\/","title":{"rendered":"Digital X:\u00a0KI-Agenten sollen Arbeit erleichtern \u2013 auch f\u00fcr Hacker"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die Digital X in K\u00f6ln ist kleiner geworden. Die Messe der Deutschen Telekom will nicht mehr das gesamte Spektrum der Digitalisierung abbilden, <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/koelner-innenstadt\/deutz\/digital-x-messe-zieht-in-deutzer-confex-center-um-1015347\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nimmt folglich auch keine drei Tage mehr in Anspruch, sondern blo\u00df noch einen<\/a>. Das verschlankte Format, das den Namenszusatz \u201eFocus Edition\u201c bekommen hat, nahm sich am Mittwoch das Thema \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz\u201c vor. Gro\u00df genug. Das Themenspektrum der Vortr\u00e4ge und der zahlreichen Workshops reicht von Cybersicherheit \u00fcber potenzielle Anwendungsfelder bis hin zu Ethik-Fragen im Zusammenhang mit KI.<\/p>\n<p>KI-Agenten in der Bev\u00f6lkerung noch wenig bekannt<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"2\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Ein Thema ragt dann aber doch heraus: Sogenannte KI-Agenten. Laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage im Auftrag der Telekom, die auf der Digital X vorgestellt wurde, k\u00f6nnen mit dem Begriff die H\u00e4lfte der Bundesb\u00fcrger bislang noch wenig anfangen, ein knappes Drittel (32 Prozent) hat noch nie davon geh\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"3\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Jens-Christian Jensen vom Bundesverband Digitale Wirtschaft versucht zu erkl\u00e4ren. Er vergleicht die KI-Agenten mit Junior-Mitarbeitern, denen man zwar genaue Ziele vorgeben m\u00fcsse, die aber die Arbeiten, die man ihnen aufgetragen hat, dann selbstst\u00e4ndig abarbeiten.<\/p>\n<p>KI-Agenten: Im Call-Center l\u00e4ngst im Einsatz<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"5\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Wie das konkret aussehen kann, schildert Telekom-Deutschlandchef Rodrigo Diehl auf der gro\u00dfen B\u00fchne des Messe-Konferenzzentrums Confex. So arbeite die Telekom etwa an einem KI-Agenten, der w\u00e4hrend des Telefonats mith\u00f6re, das Gespr\u00e4ch auf Wunsch anschlie\u00dfend zusammenfasse, aus dem Geh\u00f6rten Kalendereintr\u00e4ge oder eine To-do-Liste erzeuge. Sprich: Die KI wird vom Werkzeug, das immer wieder selbst angesteuert werden muss, zum automatisierten Helfer, der auch komplexere Routineaufgaben in einem Arbeitsgang erledigt. Das mache die Arbeit \u201enicht nur leichter, sondern auch besser\u201c, glaubt Diehl.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"4000\" height=\"2666\" alt=\"Manager Rodrigo Diehl, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG, spricht im Rahmen von Europas f\u00fchrender Digitalisierungsinitiative auf Entscheider-Level DIGITAL X Focus AI im Confex der Koelnmesse. K\u00f6ln, 10.09.2025 NRW Deutschland *** Manager Rodrigo Diehl, Member of the Board of Management Deutsche Telekom AG, speaks as part of Europes leading digitalization initiative at decision-maker level DIGITAL X Focus AI at the Confex of Koelnmesse Cologne, 10 09 2025 NRW Germany Copyright: xChristophxHardtx\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"current-image dm-figure__image dm-figure__image--undefined undefined\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/af3e45e8-03b9-49ab-b2c7-4a9b9bcdfce4.jpeg\"  \/><\/p>\n<p class=\"dm-figure__subline\" data-v-72e429ff=\"\">Manager Rodrigo Diehl, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG<\/p>\n<p class=\"dm-figure__copyright\" data-v-72e429ff=\"\">Copyright: IMAGO\/Panama Pictures<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"7\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Im magentafarben ausgeleuchteten Messesaal erkl\u00e4rt der Telekom-Manager, dass der KI-Bot Call-Center-Mitarbeiter schon dabei entlaste, den Servicefall zu dokumentieren oder Handb\u00fccher w\u00e4lze. Mitunter sp\u00fcre er auch bereits existierende Service-Tickets zum gleichen Problem auf, um funktionierende L\u00f6sungen liefern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben 30 Jahre digitalisiert, jetzt wird automatisiert\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Und wie gro\u00df ist der Sprung von bisherigen KI-Anwendungen hin zu KI-Agenten? \u201eWir haben 30 Jahre digitalisiert, jetzt wird automatisiert\u201c, sagt Jens-Christian Jensen. F\u00fcr ihn beginnt mit den digitalen Helfern eine neue \u00c4ra in der Anwendung von Daten. Das ist weitgehend Konsens unter den beinahe 5000 Teilnehmern der Digital X, wie in zahlreichen Podiumsdiskussionen und Vortr\u00e4gen deutlich wird. Es vergehe kein Meeting, bei dem nicht die Frage aufkomme: \u201eK\u00f6nnen wir das nicht mit KI l\u00f6sen?\u201c, sagt auch Telekom-Deutschlandchef Diehl.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/wirtschaft\/telekom-extreme-nachfrage-nach-sicherer-datenaufbewahrung-1097827\" class=\"dm-imagefeat__imagecontainer dm-imagefeat relative\" aria-label=\"\" tabindex=\"-1\" data-v-d81621e6=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" width=\"4000\" height=\"2667\" alt=\"Telekom-Gesch\u00e4ftskundenvorstand Klaus Werner bei der Digital X 2024.\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"dm-imagefeat__image w-full aspect-square sm:aspect-auto aspect-video\" style=\"aspect-ratio:1;\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ddda6218-e894-489f-9522-af97f70a8dce.jpeg\"  \/><\/a>Auch Hacker operieren l\u00e4ngst mit K\u00fcnstlicher Intelligenz<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"12\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die neuen M\u00f6glichkeiten stehen aber auch Hackern zur Verf\u00fcgung. Was sie damit anstellen, schildert Keren Elazi, Szenekundigen auch bekannt unter ihrem Hackernamen k3r3n3. Die Israelin berichtete in einem eindrucksvollen Vortrag von Hackern, die Teams-Anrufe mit Deep-Fake-Avataren ausf\u00fchren, um Angestellte dazu zu bringen, Zugangsdaten herauszugeben oder \u00dcberweisungen zu t\u00e4tigen. Warum das tats\u00e4chlich funktioniert? Weil die Avatare auf Fotos von tats\u00e4chlichen Mitarbeitern im Unternehmen beruhen und kaum zu erkennen sind.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"13\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Elazi stellt auch F\u00e4lle von nordkoreanischen IT-Mitarbeitern vor, die vorgeben, vom Homeoffice aus in den USA oder Europa zu arbeiten, tats\u00e4chlich aber von Nordkorea aus operieren und mutma\u00dflich Industriespionage betreiben. Firmenerpressung mithilfe sogenannter Ransomware sei mittlerweile ein Milliardengesch\u00e4ft, so Elazi. Woher sie das wisse? Hacker h\u00e4tten es herausgefunden, indem sie die Transaktionen der Erpresser-Gruppen auf Blockchains nachvollzogen haben. Die Firmen halten peinliche Sicherheitslecks und die damit verbundenen L\u00f6segeldzahlungen lieber geheim.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Digital X in K\u00f6ln ist kleiner geworden. 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