{"id":412219,"date":"2025-09-10T17:30:13","date_gmt":"2025-09-10T17:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412219\/"},"modified":"2025-09-10T17:30:13","modified_gmt":"2025-09-10T17:30:13","slug":"brandanschlag-20-000-haushalte-bleiben-bis-donnerstag-ohne-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412219\/","title":{"rendered":"Brandanschlag: 20.000 Haushalte bleiben bis Donnerstag ohne Strom"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem extremistischen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/brandanschlag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brandanschlag<\/a> auf das Berliner Stromnetz m\u00fcssen Zehntausende Menschen eine weitere Nacht ohne Elektrizit\u00e4t auskommen. Sp\u00e4testens bis Donnerstagabend werde man wieder alle Kunden versorgen k\u00f6nnen, sagte ein Sprecher vom Netzbetreiber Stromnetz Berlin.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-09\/stromausfall-berlin-dauer\" data-ct-label=\"Mutma\u00dflicher Brandanschlag: Stromausfall in Berlin bereits l\u00e4ngster seit mindestens 25 Jahren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Mutma\u00dflicher Brandanschlag:<br \/>\n                        Stromausfall in Berlin bereits l\u00e4ngster seit mindestens 25 Jahren<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-09\/berlin-stromausfall-polizei-vermutet-politisch-motivierten-brandanschlag-gxe\" data-ct-label=\"Berlin: Polizei vermutet politisch motivierten Brandanschlag auf Strommasten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Berlin:<br \/>\n                        Polizei vermutet politisch motivierten Brandanschlag auf Strommasten<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-09\/25-000-haushalte-stromausfall-berlin\" data-ct-label=\"Stromausfall: Rund 25.000 Haushalte in Berlin weiter ohne Strom\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Stromausfall:<br \/>\n                        Rund 25.000 Haushalte in Berlin weiter ohne Strom<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am zweiten Tag des gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfalls rund um den Stadtteil Adlershof mit seinem Technologiegel\u00e4nde im S\u00fcdosten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlins<\/a> waren am Mittwoch noch rund 20.000 Haushalte und zahlreiche Firmen und Gesch\u00e4fte ohne Elektrizit\u00e4t geblieben.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">30.000 weitere Haushalte und Gewerbekunden waren seit Dienstagvormittag nach und nach wieder an das Stromnetz angeschlossen worden. Betroffen waren auch S-Bahnh\u00f6fe, Einkaufszentren, viele einzelne Gesch\u00e4fte sowie Pflegeheime. Mehrere Schulen hatten am Mittwoch geschlossen, sollten am Donnerstag aber wieder normalen Unterricht abhalten.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Tiefk\u00fchlware in K\u00fchllaster umgeladen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die meisten Superm\u00e4rkte und Einzelh\u00e4ndler im betroffenen Gebiet konnten ihre Tiefk\u00fchlware dem Handelsverband Berlin-Brandenburg (HDE) zufolge retten. \u00abSie haben daf\u00fcr gesorgt, die Ware sofort in K\u00fchllaster umzulagern\u00bb, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Nils Busch-Petersen. Diese blieben entweder neben den Gesch\u00e4ften stehen oder brachten die Lebensmittel in die Gro\u00dflager im Umland.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In fr\u00fcheren F\u00e4llen h\u00e4tten manche Superm\u00e4rkte ihre Tiefk\u00fchlkost auch an Kunden verschenkt, sagte Busch-Petersen. Das sei dieses Mal aber nicht n\u00f6tig gewesen. Auch die finanziellen Verluste hielten sich in Grenzen. Die meisten seien f\u00fcr solche F\u00e4lle versichert.\n<\/p>\n<p>        Komplizierte Reparaturen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Reparaturen an den zerst\u00f6rten Starkstromkabeln im Ortsteil Johannisthal begannen am Dienstag direkt nachdem die Polizei mit ihrer Spurensicherung fertig war. Die besch\u00e4digten Leitungsst\u00fccke waren nicht mehr nutzbar, deshalb m\u00fcssten mehrere Kabel miteinander verbunden werden, hie\u00df es von Stromnetz Berlin.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Daf\u00fcr seien Kabel aus der Erde geholt und mit gro\u00dfen Kupplungen, sogenannten Muffen, miteinander verbunden worden. \u00abDiese Muffen sind mehr als zwei Meter gro\u00df und verbinden armdicke Kabel. Sie m\u00fcssen staubfrei montiert werden. Das ist sehr komplex und dauert etliche Stunden.\u00bb\n<\/p>\n<p>        L\u00e4ngster Stromausfall seit 25 Jahren        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Dauer des letzten gro\u00dfen Blackouts 2019 in K\u00f6penick sei schon \u00fcbertroffen, sagte Unternehmenssprecher Henrik Beuster der Deutschen Presse-Agentur. Damals waren mehr als 30.000 Haushalte rund 30 Stunden lang ohne Elektrizit\u00e4t. Inzwischen ist der aktuelle Stromausfall in Berlin den Angaben zufolge bereits der l\u00e4ngste seit mindestens 25 Jahren.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Nacht in den betroffenen Gebieten verlief aus Sicht der Feuerwehr \u00abweitestgehend ruhig\u00bb. \u00abZahlreiche Einsatzkr\u00e4fte, vor allem aus den Hilfsorganisationen und den Freiwilligen Feuerwehren, sorgten f\u00fcr Sicherheit und eine st\u00e4ndige Erreichbarkeit\u00bb, teilte die Feuerwehr mit.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abEs gab nicht mehr Notrufe als sonst, eher weniger\u00bb, sagte ein Sprecher. Vereinzelt seien auch Menschen an den extra eingerichteten Anlaufstellen erschienen und h\u00e4tten um Hilfe gebeten.\n<\/p>\n<p>        Handynetz abh\u00e4ngig von elektrisch betriebenen Mobilfunkmasten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Weil das Handynetz durch den fehlenden Strom schw\u00e4cher und teilweise gar nicht mehr vorhanden ist, kann nur eingeschr\u00e4nkt telefoniert werden. Das betreffe aber nicht speziell die Notrufnummern 112 und 110, sondern alle Telefonverbindungen, sagte der Feuerwehrsprecher. Ohne Mobilfunknetz k\u00f6nne man nicht mehr telefonieren. Die Mobilfunkmasten auf H\u00e4usern werden \u00fcber das normale Stromnetz betrieben, haben aber f\u00fcr Notf\u00e4lle auch Akkus, die eine Zeit lang reichen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Feuerwehr hatte zudem am Dienstag vier sogenannte Katastrophenschutz-Leuchtt\u00fcrme aufgestellt, an denen betroffene Anwohner etwa ihr Handy aufladen k\u00f6nnen und Informationen erhalten. Nachts wurde auch vom Technischen Hilfswerk (THW) Beleuchtung an einem Bahnhof und Notstrom an Anlaufstellen zur Verf\u00fcgung gestellt.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Innenminister: Gr\u00fcndliche Planung der T\u00e4ter        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bezeichnete den Brandanschlag als gr\u00fcndlich geplante Tat. Es sei auff\u00e4llig, \u00abdass gezielt offensichtlich diese Verteilerstationen ausgesucht worden sind und nicht willk\u00fcrlich\u00bb, sagte Dobrindt. \u00abDas hei\u00dft, man hat sich darauf vorbereiten m\u00fcssen, man hat Analysen erstellen m\u00fcssen, an welcher Stelle man das Netz hier attackieren will, um einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Schaden auszu\u00fcben.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dobrindt sagte weiter, die Polizei k\u00f6nne aktuell noch nicht sicher sagen, ob das im Internet ver\u00f6ffentlichte Bekennerschreiben tats\u00e4chlich von den T\u00e4tern stamme. Klar sei aber, man habe es hier ganz offensichtlich mit einer Gruppe zu tun, \u00abdie die Bereitschaft hat, gegen unsere Gesellschaft auch gewaltsam vorzugehen\u00bb.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Bekennerschreiben auf der linksradikalen Internetseite \u00abIndymedia\u00bb war von der Polizei als vermutlich authentisch eingeordnet worden. Der Anschlag gelte den Technologiefirmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- &amp; Nanotechnologie, Raumfahrt sowie Sicherheits- und R\u00fcstungsindustrie am Standort Adlershof, hie\u00df es in dem Text, der unterzeichnet war mit \u00abEinige Anarchist:Innen\u00bb.\u00a0\n<\/p>\n<p>                        Insiderwissen der T\u00e4ter zur Stromversorgung?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Berliner SPD-Innenpolitiker Martin Matz sagte, f\u00fcr eine solche Tat sei Spezialwissen n\u00f6tig. Dass die zerst\u00f6rten Kabel an den Strommasten etwas mit der Versorgung in Adlershof zu tun h\u00e4tten, sei nicht sofort zu erkennen, sagte Matz im RBB-Inforadio. Es stelle sich die Frage, ob m\u00f6glicherweise Insider-Informationen weitergegeben worden seien. Allerdings gibt es immer wieder Berichte, dass Pl\u00e4ne zur Stromversorgung von Metropolen etwa durch Cyberangriffe von Hackern gestohlen werden k\u00f6nnen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Einsch\u00e4tzung der Berliner Gr\u00fcnen sollte der Stromausfall ein \u00abAlarmsignal\u00bb sein. \u00abUnsere kritische Infrastruktur ist nicht ausreichend vorbereitet\u00bb, sagte die Sprecherin f\u00fcr Sicherheitspolitik, Gollaleh Ahmadi. Berlin sei weder auf solche technischen St\u00f6rungen noch auf politisch motivierte Angriffe von innen wie von au\u00dfen ausreichend eingestellt. Der Gr\u00fcnen-Innenpolitiker Vasili Franco forderte, bestimmte Stellen der Stromversorgung m\u00fcssten besser gesichert werden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250910-930-18231\/5<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem extremistischen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz m\u00fcssen Zehntausende Menschen eine weitere Nacht ohne Elektrizit\u00e4t auskommen. 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