{"id":412611,"date":"2025-09-10T21:00:26","date_gmt":"2025-09-10T21:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412611\/"},"modified":"2025-09-10T21:00:26","modified_gmt":"2025-09-10T21:00:26","slug":"basketball-em-drama-gegen-slowenien-deutschland-nach-aufholjagd-im-halbfinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412611\/","title":{"rendered":"Basketball-EM: Drama gegen Slowenien \u2013 Deutschland nach Aufholjagd im Halbfinale"},"content":{"rendered":"<p>Der Traum vom EM-Titel f\u00fcr die deutschen Basketballer lebt. Das DBB-Team l\u00e4uft gegen Slowenien von Beginn an einem R\u00fcckstand hinterher. Im letzten Viertel aber gelingt das Comeback. Superstar Luka Doncic ger\u00e4t fr\u00fch in Konflikt mit den Schiedsrichtern.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Basketball-Weltmeister Deutschland spielt bei der EM-Endrunde nach einem Nervenkrimi um die Medaillen. Trotz einer gigantischen Show von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/basketball\/article68be84170755415a0da9735b\/Basketball-EM-Deutschland-gegen-Slowenien-Luka-Doncic-Einer-gegen-alle.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/basketball\/article68be84170755415a0da9735b\/Basketball-EM-Deutschland-gegen-Slowenien-Luka-Doncic-Einer-gegen-alle.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NBA-Star Luka Doncic<\/a> setzte sich das deutsche Team im Viertelfinale gegen Slowenien mit 99:91 (45:51) durch und steht damit wie 2022 bei der Heim-EM im Halbfinale. Dort wartet am Freitag in Riga das \u00dcberraschungsteam aus Finnland. Im anderen Halbfinale stehen sich Griechenland und die T\u00fcrkei gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Auf den Tag genau zwei Jahre nach dem sensationellen WM-Triumph in Manila war Franz Wagner trotz schwacher Quote mit 23 Z\u00e4hlern bester Werfer in der deutschen Mannschaft, die ein gro\u00dfes Comeback in der hitzigen Partie schaffte. Praktisch \u00fcber das ganze Spiel lief die deutsche Mannschaft einem R\u00fcckstand hinterher, zwischenzeitlich waren es mehr als zehn, zu Beginn des letzten Viertels dann noch vier Punkte. Dann aber traf Andreas Obst einen wilden Sprungdreier, der die Aufholjagd endg\u00fcltig einleitete. Die Deutschen mussten gegen die von Doncic von den Los Angeles Lakers angetrieben Slowenen aber bis zum Schluss k\u00e4mpfen. Erst eine Minute vor Schluss setzte sich das DBB-Team mit sieben Punkten entscheidend ab. <\/p>\n<p>Doncic kam zwar neben 39 Punkten auf zehn Rebounds und sieben Assists, erhielt aber vor allem nach der Pause von seinem Team zu wenig Unterst\u00fctzung. Deutschland hat bei der EM bislang alle sieben Spiele f\u00fcr sich entschieden und gilt nach dem Aus von Serbien und Frankreich als Topfavorit auf die Goldmedaille.<\/p>\n<p>Schnelle Fouls von Doncic<\/p>\n<p>\u201eLuka wird seine Punkte machen, wir m\u00fcssen auf uns schauen und Slowenien als Team stoppen\u201c, hatte Interims-Bundestrainer Alan Ibrahimagic vor der Partie gesagt. \u201eEs w\u00e4re ein gro\u00dfer Fehler, nur auf Luka zu schauen.\u201c<\/p>\n<p>Und doch drehte sich von Beginn an alles um den slowenischen Spielmacher. Doncic handelte sich schnell zwei Fouls ein, davon ein Technisches, weil er sich lautstark beim Schiedsrichter beschwerte. Dennoch \u00fcbernahm der Superstar das Zepter und sorgte daf\u00fcr, dass auch der f\u00fcr seine Verteidigung zust\u00e4ndige Isaac Bonga zwei schnelle Fouls auf dem Konto hatte.<\/p>\n<p>Doncic markierte vor 9038 Zuschauern schon im ersten Viertel zehn Punkte. Da sich an seiner Seite auch andere im Turnier bislang nicht sonderlich \u00fcberzeugende Spieler steigerten, lag Deutschland nach den ersten zehn Minuten mit elf Punkten zur\u00fcck (21:32).<\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich viel Unruhe vor dem Spiel<\/p>\n<p>In den Tagen vor dem Duell mit Doncic und Co. hatte es im deutschen Lager ungew\u00f6hnlich viel Unruhe gegeben. Zun\u00e4chst war versucht worden, das Teamhotel zu wechseln, da die Unterkunft in der lettischen Hauptstadt zu laut und vor allem das Essen nicht gut genug sei. Aus Kostengr\u00fcnden kam ein Umzug nicht zustande.<\/p>\n<p>Dann hatte der Teilr\u00fcckzug von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/basketball\/article68befceb017198503626e179\/Basketball-EM-Spieler-zu-Mumbru-Einige-Dinge-die-nicht-der-Wahrheit-entsprechen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/basketball\/article68befceb017198503626e179\/Basketball-EM-Spieler-zu-Mumbru-Einige-Dinge-die-nicht-der-Wahrheit-entsprechen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundestrainer Alex Mumbru<\/a> die Schlagzeilen bestimmt. Der gesundheitlich nach seiner Bauchspeicheldr\u00fcsenentz\u00fcndung nach wie vor angeschlagene Spanier hatte am Montag verk\u00fcndet, das Coaching w\u00e4hrend der Spiele wie schon w\u00e4hrend der erfolgreichen Vorrunde im finnischen Tampere seinem Assistenten Ibrahimagic zu \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Als Cheftrainer war Mumbru aber weiter beim Team und in die Vor- und Nachbereitung eingebunden. Die Mannschaft versammelte sich bei einer Medienrunde geschlossen hinter dem Nachfolger von Weltmeister-Coach Gordon Herbert und st\u00e4rkte dem sichtlich angeschlagenen Spanier so den R\u00fccken.<\/p>\n<p>Mumbru coacht nur gelegentlich<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Spiels war es Ibrahimagic, der das Team coachte. Mumbru sa\u00df hinter ihm auf der Bank und verfolgte das Spiel im Sitzen. Nur gelegentlich stand der Spanier auf, um ein paar Anweisungen zu geben.<\/p>\n<p>Der Trubel in den Tagen von Riga schien dem Team nicht gutgetan zu haben. Richtiger Spielfluss wollte auch im zweiten Viertel keiner aufkommen. Doch immerhin k\u00e4mpfte sich der Weltmeister zur\u00fcck und machte einen 13-Punkte-R\u00fcckstand wett. Zum 39:39 gelang Schr\u00f6der der Ausgleich, zur Halbzeit lag Deutschland dennoch mit sechs Punkten zur\u00fcck. Doncic hatte nach 20 Minuten bereits 22 Punkte gesammelt.<\/p>\n<p>Zu Beginn der zweiten Halbzeit kassierte Doncic schnell sein viertes Foul, immer wieder gestikulierte er wild in Richtung der Schiedsrichter. Doch Profit schlagen konnte Deutschland daraus zun\u00e4chst weiter nicht. Schr\u00f6der und Co. wirkten hektisch, fanden nie zu ihrem schnellen Spiel. Der Weltmeister lief immer weiter einem R\u00fcckstand hinterher. Doncic hielt sich im weiteren Verlauf schadlos und blieb bis zum Schluss auf dem Court.<\/p>\n<p>Mit der Schlusssirene des dritten Viertels gelang Tristan da Silva mit einem spektakul\u00e4ren Wurf von hinter der Mittellinie ein Dreier, durch den R\u00fcckstand vor dem Schlussabschnitt auf vier Punkte schmolz (70:74). Nun war das deutsche Team endlich hellwach. Im Schlussviertel wirkte der Gold-Favorit gel\u00f6st und drehte das emotionale Duell mit dem Europameister von 2017.<\/p>\n<p>dpa\/luwi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Traum vom EM-Titel f\u00fcr die deutschen Basketballer lebt. 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