{"id":412809,"date":"2025-09-10T22:49:13","date_gmt":"2025-09-10T22:49:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412809\/"},"modified":"2025-09-10T22:49:13","modified_gmt":"2025-09-10T22:49:13","slug":"von-hamburg-bis-muenchen-vier-deutsche-olympia-traeume-und-viele-offene-fragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412809\/","title":{"rendered":"Von Hamburg bis M\u00fcnchen: Vier deutsche Olympia-Tr\u00e4ume und viele offene Fragen"},"content":{"rendered":"<p>                    Von Hamburg bis M\u00fcnchen<br \/>\n                Vier deutsche Olympia-Tr\u00e4ume und viele offene Fragen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.09.2025, 19:15 Uhr<\/p>\n<p><strong>Der Deutsche Olympische Sportbund tr\u00e4umt davon, die Olympischen Spiele zur\u00fcck nach Deutschland zu holen. Viel mehr ist allerdings noch nicht klar: Weder das Jahr noch der zentrale Ort f\u00fcr die Bewerbung. Der neue DOSB-Chef erkl\u00e4rt, wie es laufen k\u00f6nnte.<\/strong><\/p>\n<p>Der neue DOSB-Vorstandsvorsitzende Otto Fricke sieht f\u00fcr die Entscheidung \u00fcber den deutschen Olympia-Bewerber noch viele Fragen offen. Wie letztlich der Beschluss fallen soll, werde derzeit vom Deutschen Olympischen Sportbund erarbeitet, sagte der Spitzenfunktion\u00e4r im Sportausschuss des Bundestags. &#8222;Das ist noch ein l\u00e4ngerer Weg&#8220;, r\u00e4umte Fricke ein. Der langj\u00e4hrige FDP-Haushaltspolitiker mahnte: &#8222;Wir m\u00fcssen gerade gegen\u00fcber dem IOC zeigen, wenn wir so ein Verfahren machen, dass man uns vertrauen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Zuletzt hatte es Irritationen dar\u00fcber gegeben, auf welcher Grundlage und \u00fcber wie viele nationale Kandidaten die DOSB-Mitgliederversammlung im Herbst 2026 bei der finalen Entscheidung zur Olympia-Bewerbung befinden soll. Fricke sprach von einer &#8222;Entscheidungsmatrix&#8220;, die nachvollziehbar sein m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Unklar ist derzeit noch, ob wie urspr\u00fcnglich geplant ein hochkar\u00e4tig besetztes Gremium eine Vorauswahl auf der Basis eines Bewertungssystems trifft und die Mitgliederversammlung dann dem Vorschlag nur noch zustimmen muss. Oder ob bei der Entscheidung im kommenden Jahr noch mehrere Kandidaten im Rennen sind. Im Dezember sollen die DOSB-Mitglieder die konkrete Ausgestaltung des weiteren Verfahrens festlegen, sagte Fricke.<\/p>\n<p>B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger k\u00f6nnen, m\u00fcssen aber nicht befragt werden<\/p>\n<p>Derzeit ringen Berlin, M\u00fcnchen, Hamburg und die Region Rhein-Ruhr um den Zuschlag. Alle vier Bewerber pr\u00e4sentierten im Sportausschuss ihre Konzepte f\u00fcr Olympische und Paralympische Spiele. &#8222;Alle haben gute Arbeit geleistet, es ist ein fairer Wettbewerb&#8220;, sagte Fricke. Derzeit laufe gemeinsam mit dem DOSB der &#8222;Facettenschliff der Rohdiamanten&#8220;.<\/p>\n<p>Deutschland wolle sich beim Internationalen Olympischen Komitee um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Derzeit pr\u00fcft das IOC unter seiner neuen Pr\u00e4sidentin Kirsty Coventry eine Reform des Vergabeprozesses. &#8222;F\u00fcr mich ist entscheidend, dass wir dem IOC das beste Angebot machen k\u00f6nnen&#8220;, sagte Fricke. Der DOSB sei neutral und habe den nationalen Ansatz im Blick.<\/p>\n<p>Der Vorstandschef stellte zudem klar, dass ein B\u00fcrgerentscheid keine Grundbedingung f\u00fcr eine Bewerbung sei. &#8222;Demokratische Fundierung kann eine Befragung der B\u00fcrger sein, es kann aber auch eine parlamentarische Entscheidung sein&#8220;, sagte Fricke. M\u00fcnchen will die B\u00fcrger am 26. Oktober \u00fcber die Olympia-Pl\u00e4ne abstimmen lassen. Hamburg und Rhein-Ruhr haben ein B\u00fcrgervotum f\u00fcr das kommende Jahr angek\u00fcndigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Hamburg bis M\u00fcnchen Vier deutsche Olympia-Tr\u00e4ume und viele offene Fragen 10.09.2025, 19:15 Uhr Der Deutsche Olympische Sportbund&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":412810,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,12214,30,1268,13025,265],"class_list":{"0":"post-412809","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-dosb","11":"tag-germany","12":"tag-muenchen","13":"tag-olympische-spiele","14":"tag-sport"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115182447413673099","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/412809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=412809"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/412809\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/412810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=412809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=412809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=412809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}