{"id":412819,"date":"2025-09-10T22:55:15","date_gmt":"2025-09-10T22:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412819\/"},"modified":"2025-09-10T22:55:15","modified_gmt":"2025-09-10T22:55:15","slug":"neue-stoerung-20-000-haushalte-ohne-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412819\/","title":{"rendered":"Neue St\u00f6rung \u2013 20.000 Haushalte ohne Strom"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Es gab nicht mehr Notrufe als sonst, eher weniger&#8220;, sagte ein Sprecher. Vereinzelt seien auch Menschen an den extra eingerichteten Anlaufstellen erschienen und h\u00e4tten um Hilfe gebeten.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Weil das Handynetz durch den fehlenden Strom schw\u00e4cher und teilweise gar nicht mehr vorhanden ist, kann nur eingeschr\u00e4nkt telefoniert werden. Das betreffe aber nicht speziell die Notrufnummern 112 und 110, sondern alle Telefonverbindungen, sagte der Feuerwehrsprecher. Ohne Mobilfunknetz k\u00f6nne man nicht mehr telefonieren. Die Mobilfunkmasten auf H\u00e4usern werden \u00fcber das normale Stromnetz betrieben, haben aber f\u00fcr Notf\u00e4lle auch Akkus, die eine Zeit lang reichen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Feuerwehr hatte zudem am Dienstag vier sogenannte Katastrophenschutz-Leuchtt\u00fcrme aufgestellt, an denen betroffene Anwohner etwa ihr Handy aufladen k\u00f6nnen und Informationen erhalten. Nachts wurde auch vom Technischen Hilfswerk (THW) Beleuchtung an einem Bahnhof und Notstrom an Anlaufstellen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bundesinnenminister <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/alexander-dobrindt\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alexander Dobrindt<\/a> (CSU) bezeichnete den Brandanschlag als gr\u00fcndlich geplante Tat. Es sei auff\u00e4llig, &#8222;dass gezielt offensichtlich diese Verteilerstationen ausgesucht worden sind und nicht willk\u00fcrlich&#8220;, sagte Dobrindt. &#8222;Das hei\u00dft, man hat sich darauf vorbereiten m\u00fcssen, man hat Analysen erstellen m\u00fcssen, an welcher Stelle man das Netz hier attackieren will, um einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Schaden auszu\u00fcben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Dobrindt sagte weiter, die Polizei k\u00f6nne aktuell noch nicht sicher sagen, ob das im Internet ver\u00f6ffentlichte Bekennerschreiben tats\u00e4chlich von den T\u00e4tern stamme. Klar sei aber, man habe es hier ganz offensichtlich mit einer Gruppe zu tun, &#8222;die die Bereitschaft hat, gegen unsere Gesellschaft auch gewaltsam vorzugehen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Bekennerschreiben auf der linksradikalen Internetseite &#8222;Indymedia&#8220; war von der Polizei als vermutlich authentisch eingeordnet worden. Der Anschlag gelte den Technologiefirmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- &amp; Nanotechnologie, Raumfahrt sowie Sicherheits- und R\u00fcstungsindustrie am Standort Adlershof, hie\u00df es in dem Text, der unterzeichnet war mit &#8222;Einige Anarchist:Innen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Berliner SPD-Innenpolitiker Martin Matz sagte, f\u00fcr eine solche Tat sei Spezialwissen n\u00f6tig. Dass die zerst\u00f6rten Kabel an den Strommasten etwas mit der Versorgung in Adlershof zu tun h\u00e4tten, sei nicht sofort zu erkennen, sagte Matz im RBB-Inforadio. Es stelle sich die Frage, ob m\u00f6glicherweise Insider-Informationen weitergegeben worden seien. Allerdings gibt es immer wieder Berichte, dass Pl\u00e4ne zur Stromversorgung von Metropolen etwa durch Cyberangriffe von Hackern gestohlen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nach Einsch\u00e4tzung der Berliner Gr\u00fcnen sollte der Stromausfall ein &#8222;Alarmsignal&#8220; sein. &#8222;Unsere kritische Infrastruktur ist nicht ausreichend vorbereitet&#8220;, sagte die Sprecherin f\u00fcr Sicherheitspolitik, Gollaleh Ahmadi. Berlin sei weder auf solche technischen St\u00f6rungen noch auf politisch motivierte Angriffe von innen wie von au\u00dfen ausreichend eingestellt. Der Gr\u00fcnen-Innenpolitiker Vasili Franco forderte, bestimmte Stellen der Stromversorgung m\u00fcssten besser gesichert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Es gab nicht mehr Notrufe als sonst, eher weniger&#8220;, sagte ein Sprecher. 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