{"id":412897,"date":"2025-09-10T23:38:12","date_gmt":"2025-09-10T23:38:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412897\/"},"modified":"2025-09-10T23:38:12","modified_gmt":"2025-09-10T23:38:12","slug":"schlacht-bei-bouvines-dieser-sieg-veraenderte-europa-schlagartig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412897\/","title":{"rendered":"Schlacht bei Bouvines: Dieser Sieg ver\u00e4nderte Europa schlagartig"},"content":{"rendered":"<p>Ein Ereignis, wie man es noch nie zuvor erlebt hatte, urteilte ein Historiker. An einem Sonntag im Juli 1214 trafen bei Bouvines Philipp II. von Frankreich und Kaiser Otto IV. aufeinander. Der Sieg des Franzosen ver\u00e4nderte Europa schlagartig.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Den Anfang machten zwei standes\u00fcbliche Todesf\u00e4lle. Im Jahr 1199 <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article170388824\/Der-Ritterkoenig-war-ein-Killer-Bankrotteur-Versager.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article170388824\/Der-Ritterkoenig-war-ein-Killer-Bankrotteur-Versager.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fiel der englische K\u00f6nig Richard L\u00f6wenherz<\/a> nach seiner R\u00fcckkehr aus dem Heiligen Land bei der Belagerung einer Burg in Frankreich einem Armbrustsch\u00fctzen zum Opfer. Neun Jahre sp\u00e4ter wurde der r\u00f6misch-deutsche K\u00f6nig Philipp von Schwaben, Haupt der staufischen Partei im Reich, wegen pers\u00f6nlicher H\u00e4ndel in Bamberg ermordet. Die Nachfolger der Toten aber waren von weit geringerem Kaliber, was K\u00f6nig Philipp II. von Frankreich unvermutete Chancen er\u00f6ffnete. Er nutzte sie am 27. Juli 1214 in der Schlacht bei Bouvines unweit von Lille.<\/p>\n<p>Weil es ein Sonntag war, h\u00e4tten an diesem Tag die Waffen eigentlich schweigen sollen. Aber der vom Papst exkommunizierte r\u00f6misch-deutsche K\u00f6nig und Kaiser Otto IV. r\u00fcckte vor, und so war es wohl Gott, der dem Franzosen den Sieg schenkte. Damit \u201esetzte der lange Aufstieg des K\u00f6nigreichs Frankreich zur europ\u00e4ischen Vormacht ein\u201c, urteilt der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article176756496\/Mailands-Buerger-schrieben-gegen-Friedrich-Barbarossa-Geschichte.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article176756496\/Mailands-Buerger-schrieben-gegen-Friedrich-Barbarossa-Geschichte.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Heidelberger Medi\u00e4vist Bernd Schneidm\u00fcller<\/a> in seinem Beitrag f\u00fcr den Band \u201eKrieg im Mittelalter\u201c 2017. Damit markiert der Tag von Bouvines einen der gro\u00dfen Wendepunkte der europ\u00e4ischen Geschichte.<\/p>\n<p>Nicht geringen Anteil daran hatten die beiden Nachfolger Richards und Philipps von Schwaben. In England kam mit Johann der j\u00fcngere Bruder auf den Thron. Ihm ging alles ab, was L\u00f6wenherz zum <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article170388824\/Der-Ritterkoenig-war-ein-Killer-Bankrotteur-Versager.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article170388824\/Der-Ritterkoenig-war-ein-Killer-Bankrotteur-Versager.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Idealbild eines mittelalterlichen Helden<\/a> gemacht hatte: Mut, milit\u00e4risches Talent und vor allem Charisma.<\/p>\n<p>Im Reich hatte sich mit dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/kultur\/literatur\/article4280447\/Der-Welfe-der-Kaiser-war.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/kultur\/literatur\/article4280447\/Der-Welfe-der-Kaiser-war.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Welfen Otto<\/a> Philipps Gegenk\u00f6nig durchgesetzt, der sogar die Kaiserkrone erlangte. Ihn selbst charakterisierte ein Chronist als \u201ehoff\u00e4rtig und dumm, aber mutig\u201c. Nachdem der junge Staufer Friedrich II. 1211 mit Unterst\u00fctzung von Papst Innozenz III. als Gegenk\u00f6nig best\u00e4tigt worden war, sah sich Otto einer wachsenden Opposition gegen\u00fcber, der er sich nur mit finanzieller Unterst\u00fctzung seines Onkels Johann erwehren konnte, dessen Schwester einst Heinrich den L\u00f6wen geheiratet hatte. Als ein weiteres Manko erwies sich der Kirchenbann, den der Papst \u00fcber den Welfen verh\u00e4ngt hatte.<\/p>\n<p>Der Franzose Philipp unterst\u00fctzte dagegen den Staufer, was dem Thronstreit im Reich eine internationale Dimension verlieh. Nicht mehr die deutschen F\u00fcrsten, sondern die K\u00f6nige von England und Frankreich zogen die Strippen. Sie waren auch die eigentlichen Kontrahenten in diesem Spiel.<\/p>\n<p>Als Sohn Heinrichs II. aus dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.britannica.com\/topic\/house-of-Plantagenet\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.britannica.com\/topic\/house-of-Plantagenet&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Haus Plantagenet<\/a> hatte Johann nicht nur England, sondern auch gro\u00dfe Besitzungen in Frankreich wie die Normandie und Anjou geerbt. \u00dcber seine Mutter Eleonore waren Aquitanien und weite Teile des Westens dazugekommen.<\/p>\n<p>Das \u201eReich\u201c Philipps II. dagegen beschr\u00e4nkte sich auf die erweiterte \u00cele-de-France und Teile Nordfrankreichs, sodass der Lehnsherr \u00fcber eine deutlich geringere Machtbasis auf dem Kontinent verf\u00fcgte als sein englischer Vasall. Daf\u00fcr war Philipp ein gewiefter Machtmensch und weitsichtiger Stratege. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Brockhaus-1837\/A\/Johann+ohne+Land\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/www.zeno.org\/Brockhaus-1837\/A\/Johann+ohne+Land&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bis 1214 hatte er Johann weite Teile seines Besitzes abgenommen<\/a>, was diesem den Beinamen \u201eOhneland\u201c eintrug.<\/p>\n<p>Als die wachsende Macht Philipps einige Feudalherren in Flandern zum Abfall provozierte, sah Johann seine Chance. Ein Zangenangriff sollte dem Franzosen den Garaus machen. Dazu bewog er seinen Neffen Otto, mit einem Heer im Osten vorzugehen, w\u00e4hrend er selbst einen Angriff im Westen gegen die Loire f\u00fchren wollte. Philipp durchschaute gerade rechtzeitig den Plan und sandte seinen Sohn gegen Johann, w\u00e4hrend er selbst den Kampf mit dem Kaiser aufnehmen wollte, von dessen mit englischem Gold zusammengebrachten Heer aus norddeutschen Adligen, franz\u00f6sischen Dissidenten und englischen Hilfskontingenten eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Gefahr auszugehen schien.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich scheiterte Johann bereits an der Burg La Roche-aux-Moines (bei Angers). Beim Nahen der Franzosen brach der Engl\u00e4nder die Belagerung ab und zog sich fluchtartig zur\u00fcck. So musste die Entscheidung im Nordosten fallen.<\/p>\n<p>Die Schlacht entsprang einer Zufallsbegegnung. Beide Heere waren schon fast aneinander vorbeimarschiert, als sie einander gewahr wurden. Erst gegen Mittag hatten sich die Schlachtreihen \u00fcber eine L\u00e4nge von 1,5 Kilometern formiert, wobei Philipp noch den Fluss Marque \u00fcberwinden musste. Ottos Versuch, seinen Gegner an dieser neuralgischen Stelle anzugreifen, scheiterte am Widerstand der franz\u00f6sischen Nachhut.<\/p>\n<p>Beide Herrscher verf\u00fcgten wohl \u00fcber rund 1500 Ritter und einige Tausend Fu\u00dfsoldaten, wobei der r\u00f6misch-deutsche Kaiser bei dieser wenig geachteten Waffengattung wohl \u00fcberlegen war. Was folgte, war eine typische mittelalterliche Schlacht, ein Gemetzel, das sich bald in einzelne Gefechte aufl\u00f6ste, in denen die adligen Ritter und ihr Gefolge den Takt vorgaben. Allerdings sollen die Kommunalmilizen auf der Seite Philipps sich gut gehalten haben, was ihren sp\u00e4teren Ruhm begr\u00fcndete.<\/p>\n<p>Die erbitterte Schlacht vollzog sich auch als Konkurrenz der Zeichen, schreibt Schneidm\u00fcller: \u201eKaiser Otto IV. k\u00e4mpfte prunkvoll ger\u00fcstet bei seinem Fahnenwagen, geschm\u00fcckt von einem goldenen Adler und einer Drachenfahne. Sein Lilienbanner hatte K\u00f6nig Philipp II. einem wenig beg\u00fcterten treuen Ritter anvertraut. Sp\u00e4ter wurde auch die ,Oriflamme\u2018 in die Schlacht getragen, jene angeblich von Karl dem Gro\u00dfen gestiftete Siegesfahne des K\u00f6nigreichs Frankreich. Die Franzosen riefen ,Montjoie\u2018, der Kaiser ,Rom\u2018.\u201c<\/p>\n<p>Beide Heerf\u00fchrer st\u00fcrzten vom Pferd und verdankten ihr \u00dcberleben nur der Tapferkeit ihrer Garden. Doch der gesundheitlich angeschlagene Otto verlie\u00df das Schlachtfeld und gab damit ein schlechtes Beispiel f\u00fcr sein wankendes Heer. Die Gallier verh\u00f6hnten daraufhin die Deutschen, notierte ein Chronist. Ihnen fielen das kaiserliche Lager und \u2013 mehr noch \u2013 rund 300 hochadlige Gefangene in die H\u00e4nde, die hohe und h\u00f6chste L\u00f6segelder versprachen. \u201eAuch der unerh\u00f6rte Beutewert macht Bouvines zu einem Ereignis, wie man es noch nie zuvor erlebt hat\u201c, urteilte <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article168010337\/Was-Sie-ueber-die-Kathedrale-wissen-muessen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article168010337\/Was-Sie-ueber-die-Kathedrale-wissen-muessen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der franz\u00f6sische Historiker Georges Duby<\/a> in seiner klassischen Darstellung \u201eDer Sonntag von Bouvines\u201c.<\/p>\n<p>Die Schlacht ver\u00e4nderte die politische Landkarte Europas schlagartig. Otto konnte sich noch auf seine Familieng\u00fcter zur\u00fcckziehen, wo er machtlos 1218 starb. Der Staufer Friedrich II. wurde allgemein als K\u00f6nig anerkannt, zog sich jedoch bald in sein s\u00fcditalienisches Erbe zur\u00fcck, das er zum modernsten Staat Europas ausbaute. Das Reich \u00fcberlie\u00df er den Streitigkeiten seiner Gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Der normannische Adel Englands verabschiedete sich nach dem Verlust seiner kontinentalen G\u00fcter endg\u00fcltig von seinen franz\u00f6sischen Wurzeln und begann, Englisch zu sprechen und sich mit der angels\u00e4chsischen Elite zu arrangieren. Im Jahr 1215 trotzten die Barone Johann die Unterschrift unter <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article142433358\/Als-die-Macht-verlieren-lernte.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article142433358\/Als-die-Macht-verlieren-lernte.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Magna Charta<\/a> ab. Sie garantierte Freiheits- und Mitspracherechte des Adels und wurde zu einem Meilenstein der Entwicklung hin zum Parlamentarismus.<\/p>\n<p>Philipp II. hatte sein Herrschaftsgebiet verdoppelt und damit das Fundament f\u00fcr einen k\u00fcnftigen Einheitsstaat gelegt. Die Zeitgenossen priesen ihn daf\u00fcr in Erinnerung an den Begr\u00fcnder des R\u00f6mischen Imperiums als neuen \u201eAugustus\u201c. Zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren hatte es ein franz\u00f6sischer K\u00f6nig gewagt, pers\u00f6nlich eine Schlacht zu schlagen, schreibt Duby, \u201eund schlie\u00dflich war es ein Sieg, den Gott denen schenkte, die er liebte, gl\u00e4nzender als jeder andere, an den man sich erinnern konnte\u201c. Mit einem Schlag hatte sich Frankreich zur f\u00fchrenden Macht in Europa aufgeschwungen. Und Schneidm\u00fcller sekundiert: \u201eKein r\u00f6misch-deutscher K\u00f6nig wagte im Mittelalter mehr einen Krieg gegen die franz\u00f6sische Krone.\u201c<\/p>\n<p>Gerd Althoff u. a.: \u201eKrieg im Mittelalter\u201c. (Theiss, Darmstadt. 128 S., 24,95 Euro)<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/weltgeschichte\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.facebook.com\/weltgeschichte\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sie finden \u201eWeltgeschichte\u201c auch auf Facebook. Wir freuen uns \u00fcber ein Like.<\/a><\/p>\n<p><b>Dieser Text wurde erstmals ver\u00f6ffentlicht im Juli 2018.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Ereignis, wie man es noch nie zuvor erlebt hatte, urteilte ein Historiker. 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