{"id":412965,"date":"2025-09-11T00:16:31","date_gmt":"2025-09-11T00:16:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412965\/"},"modified":"2025-09-11T00:16:31","modified_gmt":"2025-09-11T00:16:31","slug":"brandanschlag-legt-suedosten-lahm-tausende-weiter-ohne-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/412965\/","title":{"rendered":"Brandanschlag legt S\u00fcdosten lahm \u2013 Tausende weiter ohne Strom"},"content":{"rendered":"<p>\n                DEUTSCHLAND.\u00a0Ein mutma\u00dflich linksextremistischer Brandanschlag hat im S\u00fcdosten Berlins f\u00fcr einen gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfall gesorgt. Viele Haushalte bleiben auch nach mehr als 24 Stunden ohne Strom, die Reparaturen dauern an.\n            <\/p>\n<p>Am Dienstagmorgen kam es zu einem schweren Stromausfall im S\u00fcdosten Berlins, vermutlich ausgel\u00f6st durch einen Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten in Johannisthal. Etwa 50.000 Haushalte und Gewerbekunden waren zun\u00e4chst betroffen \u2013 darunter zahlreiche Orte wie Niedersch\u00f6neweide, K\u00f6penick, Gr\u00fcnau, Adlershof und Altglienicke.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter sollen nach Angaben in einem auf Indymedia ver\u00f6ffentlichten Bekennerschreiben eine anarchistische Gruppe sein, die damit gezielt gegen den Technologiepark Adlershof und \u201eden milit\u00e4risch-industriellen Komplex\u201c vorgehen wollte.<\/p>\n<p>Lage bleibt angespannt \u2013 Strom kommt nur langsam zur\u00fcck<\/p>\n<p>\u00dcber 24 Stunden nach dem Ausfall sind noch immer rund 20.000 bis 25.000 Haushalte ohne Stromversorgung. Stromnetz Berlin arbeitet unter Hochdruck an der Wiederherstellung der Versorgung: Techniker verlegen und verbinden massive, armdicke Stromkabel mithilfe staubfreier Kupplungen (\u201cMuffen\u201c) \u2013 ein \u00e4u\u00dferst komplexer und zeitaufwendiger Vorgang. Voraussichtlich wird die Stromversorgung bis Donnerstagabend wieder vollst\u00e4ndig hergestellt sein.<\/p>\n<p>Alltag bricht zusammen \u2013 Notrufhinweise und Hilfsangebote<\/p>\n<p>Der Stromausfall hat weitreichende Folgen: Ampeln, \u00f6ffentlicher Nahverkehr, Notrufsysteme (110\/112) sowie Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen sind betroffen. Einige Pflegeheime mussten Bewohner tempor\u00e4r verlegen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) organisierten Ersatzverkehre, einzelne Stra\u00dfenbahnlinien bleiben gest\u00f6rt. Das Bezirksamt Treptow-K\u00f6penick richtete Notrufannahmestellen ein \u2013 teils bei S-Bahnh\u00f6fen \u2013 und forderte die Bev\u00f6lkerung auf, bei Notf\u00e4llen direkt die n\u00e4chstgelegene Polizei- oder Feuerwache aufzusuchen.<\/p>\n<p>Empfehlungen und politische Reaktionen<\/p>\n<p>F\u00fcr betroffene Haushalte gilt weiterhin: Strom sparsam einsetzen \u2013 Ger\u00e4te wie Waschmaschinen, Backofen oder Geschirrsp\u00fcler m\u00f6glichst nicht verwenden, um die Versorgung zu stabilisieren. Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) verurteilte den Anschlag scharf: Er gef\u00e4hrde bewusst Menschenleben und Sicherheit der Stadt. Polizei und Rettungskr\u00e4fte erhielten h\u00f6chsten Dank und R\u00fcckhalt f\u00fcr ihre Arbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DEUTSCHLAND.\u00a0Ein mutma\u00dflich linksextremistischer Brandanschlag hat im S\u00fcdosten Berlins f\u00fcr einen gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfall gesorgt. 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