{"id":413057,"date":"2025-09-11T01:07:18","date_gmt":"2025-09-11T01:07:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413057\/"},"modified":"2025-09-11T01:07:18","modified_gmt":"2025-09-11T01:07:18","slug":"thilo-toepken-erloest-msv-duisburg-in-der-nachspielzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413057\/","title":{"rendered":"Thilo T\u00f6pken erl\u00f6st MSV Duisburg in der Nachspielzeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">M\u00fchsam ern\u00e4hrt sich das Zebra. In der zweiten Runde des Niederrheinpokals qu\u00e4lte sich der Fu\u00dfball-Drittligist MSV Duisburg ins Achtelfinale. Der Spitzenreiter der dritten Klasse musste beim Landesligisten Union Nettetal nachsitzen. Erst in der Verl\u00e4ngerung gelang durch einen Treffer von Thilo T\u00f6pken (109.) ein glanzloser 2:1 (1:1, 0:0)-Sieg.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Der sechstklassige Au\u00dfenseiter spielte lange auf Augenh\u00f6he, hatte gute Chancen auf eine \u00dcberraschung und bereitete den Zebras arge Kopfschmerzen. Der MSV war durch einen Elfmetertreffer von T\u00f6pken (58.) in F\u00fchrung gegangen, musste aber prompt den Ausgleich durch Noel Gergorec (60.) einstecken. Dietmar Hirsch hatte sein Team f\u00fcrs Pokalspiel extrem umgebaut und damit die Zebras aus dem Rhythmus gebracht. Eine Schreckmoment erlebten die Zebra-Fans unter den 1700 Zuschauern, als St\u00fcrmer Thilo T\u00f6pken in der Verl\u00e4ngerung nach einer Blessur am Knie minutenlang behandelt werden musste. Der St\u00fcrmer spielte weiter und traf entscheidend. Das Achtelfinale im Niederrheinpokal wird am 14. Oktober ausgetragen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Wie angek\u00fcndigt, hatte Trainer Dietmar Hirsch f\u00fcr das Spiel bei einem Sechstligisten den Schonwaschgang gew\u00e4hlt. Das n\u00e4chste Ligaspiel am Samstag daheim gegen Wehen Wiesbaden hat Priorit\u00e4t. Aus der gewohnten Formation r\u00fcckten Kapit\u00e4n Ali Hahn, Rechtsverteidiger Joshua Bitter und Mittelfeldmann Christian Viet auf Bankpl\u00e4tze. Torh\u00fcter Max Braune sa\u00df auf der Trib\u00fcne, ebenso wie Patrick Sussek. Rasim Bulic war ebenfalls nicht im Kader.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Tobias Fleckstein \u00fcbernahm die Rolle als Kapit\u00e4n und f\u00fchrte eine bunt gemischte Truppe auf den Platz. Die Neuzug\u00e4nge Omer Hanin im Tor sowie Andy Visser und Florian Kr\u00fcger in der Offensive sollten Spielminuten sammeln. Jungprofi Gabriel Sadlek durfte sich auf der Sechs zeigen. So ein Pflichtspieleinsatz verbessert die Laune. Ben Schlicke als zweiter Manndecker und Niklas Jessen auf der rechten Abwehrseite zeigten, dass sie irgendwie den Mannschaftskreis abrunden. Mert G\u00f6ckan und Conor No\u00df, die in der Liga auf Jokerrollen gebucht sind, bekamen mal ein Startelf-Gef\u00fchl.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die komplett umgekrempelte Formation hatte einige M\u00fche, knitterfreie Aktionen auf den Platz zu bringen. Die erste Torwartaktion kam so Omer Hanin zu. Nach acht Minuten musste der Keeper im Anschluss an eine Ecke eine Faust ausfahren, um einem Distanzschuss die Sch\u00e4rfe zu nehmen. M\u00f6glich auch, dass sich die Meidericher erst ans Gel\u00e4uf gew\u00f6hnen mussten. Kunstrasen liegt als Teppich in der Christian-R\u00f6tzel-Kampfbahn aus.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Erst nach 14 Minuten kam der Favorit zu seiner ersten Ecke. Nettetal hatte da schon zweimal auf diese Weise B\u00e4lle vors Tor geflankt. Duisburgs erste Ecke bescherte sogar einen Schussversuch. Dass es an diesem Sp\u00e4tsommerabend durchaus um mehr ging, als sich die Beine zu vertreten, war nach 17 Minuten gekl\u00e4rt. Nettetals Kapit\u00e4n Pascal Schellhammer haute mal kurz Mert G\u00f6ckan um und sah Gelb. Sekunden sp\u00e4ter zog Steffen Meuer ein taktisches Foul und wurde ebenfalls verwarnt. Viel mehr Farbe war nicht im Spiel. Der MSV tat das, was er stets gut kann: sauber verteidigen. Auf dem Weg nach vorne fanden die langen B\u00e4lle keine Abnehmer. Der Landesligist hatte seine Kette ebenfalls festgezurrt. Es verging lange vor allem Zeit in Nettetal-Breyell.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Dietmar Hirsch konnte das nicht gefallen, aber auch nicht \u00fcberraschen. Es werde schwer genug, erst einmal das 1:0 zu erzielen, hatte der Coach vor der Partie erkl\u00e4rt. So kam es dann auch. Mit dem 7:0 der Zebras im Halbfinale des Niederrheinpokals Ende M\u00e4rz hatte die Partie so gar nichts gemein. Die Meidericher kamen in der ersten Halbzeit nur zu einer echten Chance. Max Dittgen zwang Unions Torh\u00fcter Moritz Kosfeld zu einer Fu\u00dfabwehr. Nicht einmal dominant war der Auftritt. Ganz im Gegenteil. Als Chisato Suda in der 44. Minute von der Strafraumgrenze abzog, strich der Ball hauchd\u00fcnn am Tor vorbei. Da hielten die Zebra-Fans den Atem an. Die F\u00fchrung w\u00e4re nicht einmal unverdient gewesen.<\/p>\n<p>        SC Union Nettetal \u2013 MSV Duisburg 1:2 (1:1, 0:0)<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Union Nettetal: <\/strong>Kosfeld \u2013 G\u00f6tte, Kerkman (116. Mangano), Wolters (72. Pfaffenroth), Heise \u2013 Schellhammer, Spickenbaum (94. Drca) \u2013 Tumbarino (46. Gergorec), Suda, Galic, Platen (77. Alexandrov).  <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>MSV Duisburg: <\/strong>Hanin \u2013 Jessen, Schlicke, Fleckstein, G\u00f6ckan (66. Symalla) \u2013 Sadlek, Meuer (46. Tugbenyo) \u2013 Dittgen, No\u00df (78. Viet), Kr\u00fcger (46. T\u00f6pken) \u2013Visser (46. Coskun).<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Tore: <\/strong>0:1 T\u00f6pken (58. \/Foulelfmeter) 1:1 Gergorec (60.), 1:2 T\u00f6pken (109.).<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Gelbe Karten: <\/strong>Schellhammer \u2013 Meuer.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Schiedsrichter:<\/strong> Falke (Kerken).<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Zuschauer: <\/strong>1700.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>So geht\u2018s weiter<\/strong>: MSV Duisburg \u2013 SV Wehen Wiesbaden (3. Liga, 5. Spieltag, Sa. 13. September, 14 Uhr, Schauinsland-Reisen-Arena).<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Zur Pause bem\u00fchte sich Hirsch um Wiedergutmachung. Jesse Tugbenyo kam f\u00fcr Steffen Meuer. Andy Visser musste f\u00fcr Thilo T\u00f6pken Platz machen. Can Coskun ersetzte Florian Kr\u00fcger. Die beiden St\u00fcrmer waren denkbar blass geblieben, wurden aber auch nicht wirklich bedient. Mit mehr Fachpersonal am Werk lief es zun\u00e4chst nicht wirklich besser. Immerhin der erste Spielzug, der nach Fu\u00dfball aussah, brachte die F\u00fchrung. Irgendwann war der Ball am rechten Strafraumeck angekommen. Conor No\u00df dribbelte sich in die Box, wurde geschubst, fiel um und es gab Elfmeter. Thilo T\u00f6pken (58.) machte das Ding. Wenigstens das mit den Jokertoren funktionierte. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/409968271_1757535414_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Omer Hanin h\u00fctete diesmal das MSV-Tor.\" title=\"Omer Hanin h\u00fctete diesmal das MSV-Tor.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Omer Hanin h\u00fctete diesmal das MSV-Tor.<br \/>\n      \u00a9 FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann\n    <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Das sollte es doch gewesen sein? War es aber nicht. Nettetal wehrte sich und traf durch den eingewechselten Noel Gergorec zum Ausgleich. Sein wuchtiger Schuss von der rechten Seite war f\u00fcr Omer Hanin nicht zu halten. Prompt legte Hirsch nach: Simon Symalla r\u00fcckte f\u00fcr G\u00f6ckan ein und sollte mit seiner Offensivkraft ein Nachsitzen verhindern. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Der Favorit eroberte sich endlich Spielanteile zur\u00fcck. Symalla erspielte sich die erste Chance. Da waren schon 77 Minuten rum.  Dittgen traf dann nach einer weiten Flanke.  Wieder zu fr\u00fch gefreut. Der Linienrichter hob die Fahne. Symalla und Dittgen kamen zu weiteren Torgelegenheiten scheiterten aber am starken Union-Keeper Moritz Kosfeld. Die Meidericher waren aber im Gl\u00fcck., als Tomi Alexandrov von der Strafraumgrenze nur die Latte traf. Nach einer Ecke in der Nachspielzeit strich ein Kopfball knapp am MSV-Tor vorbei. Alexandrov zwang Keeper Hanin Sekunden sp\u00e4ter zu einer echten Glanztat. Normalerweise ist der Endspurt eine Qualit\u00e4t der Zebras. In Nettetal rannten die Hausherren. Man kann es nicht anders sagen: Der Favorit rettete sich in die Verl\u00e4ngerung. <\/p>\n<p>   MSV Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Spielberichte, Transferger\u00fcchte, Analysen, Interviews: Das Wichtigste zum MSV.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.nrz.de\/services\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Der MSV schien die gr\u00f6\u00dferen Reserven zu haben und bestimmte nun das Spiel. Die erste Chance aber ergab sich nach einem Freisto\u00df, als Tobias Fleckstein (102.) zum Kopfball kam, aber zu hoch zielte. Coskun setzte eine Flanke auf die Latte (105.).  In der zweiten Halbzeit erl\u00f6ste Doppelpacker T\u00f6pken auf Vorlage von Simon Symalla die Zebras mit dem entscheidenden Treffer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fchsam ern\u00e4hrt sich das Zebra. 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