{"id":413138,"date":"2025-09-11T01:52:14","date_gmt":"2025-09-11T01:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413138\/"},"modified":"2025-09-11T01:52:14","modified_gmt":"2025-09-11T01:52:14","slug":"etwas-weniger-machen-merz-will-offenbar-ausbau-der-erneuerbaren-energien-abbremsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413138\/","title":{"rendered":"&#8222;Etwas weniger machen&#8220;: Merz will offenbar Ausbau der erneuerbaren Energien abbremsen"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Etwas weniger machen&#8220;<br \/>\n                Merz will offenbar Ausbau der erneuerbaren Energien abbremsen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.09.2025, 19:18 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der vom Wirtschaftsministerium erarbeitete Monitoring-Bericht zum Stand der Energiewende steht offenbar kurz vor der Fertigstellung. Kanzler Merz vermutet, dass dieser zu einem verlangsamten Ausbau im Bereich der erneuerbaren Energien r\u00e4t. Er will nun einen bestimmten Aspekt in diesem Themenbereich in den Mittelpunkt stellen. <\/strong><\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz hat ein langsameres Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien angedeutet. Das machte der CDU-Politiker bei einer Konferenz der Konzernbetriebsr\u00e4te von Energieunternehmen in Berlin deutlich. Merz signalisierte f\u00fcr die kommende Woche die Ver\u00f6ffentlichung eines Monitoring-Berichts zum Stand der Energiewende durch Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche.<\/p>\n<p>Der Bericht solle f\u00fcr die Koalition zur Grundlage der weiteren Arbeit werden. &#8222;Ich hoffe, dass uns das dann in der Koalition auch gelingt und das wird Folgen haben&#8220;, sagte Merz. &#8222;Meine Vermutung ist, dass wir im Ausbau etwas weniger machen k\u00f6nnen. Und das wird nat\u00fcrlich bei den Kosten erhebliche Ver\u00e4nderungen ausl\u00f6sen.&#8220; Die sogenannten Grenzkosten sind laut Merz dort besonders hoch, wo es besonders schwierig werde. Es k\u00f6nnte auf der Zeitachse etwas langsamer gehen im Ausbau und in der Versorgungssicherheit etwas schneller und verl\u00e4sslicher.<\/p>\n<p>Merz sagte, der Monitoring-Bericht sei weitgehend fertiggestellt. Er werde nun ausgewertet, dies werde in der n\u00e4chsten Woche von Reiche vorgenommen. &#8222;Wir wollen das Thema Versorgungssicherheit in den Zusammenhang des Netzausbaus, des Ausbau der erneuerbaren Energien, der Digitalisierung und des Wasserstoffhochlaufs stellen.&#8220;<\/p>\n<p>Reiche hatte bereits deutlich gemacht, dass sie in der Energiepolitik einen Kurswechsel anstrebt und einen st\u00e4rkeren Fokus auf die Kosten und die Versorgungssicherheit legen will. Ihr Amtsvorg\u00e4nger Robert Habeck hatte mit verschiedenen Ma\u00dfnahmen den Ausbau des \u00d6kostroms vor allem aus Wind und Sonne vorangetrieben. Wegen eines ungebremsten Zubaus vor allem kleiner Solaranlagen kommt es aber zunehmend zu Eingriffen ins Netz, damit dieses nicht \u00fcberlastet wird. Diese Eingriffe kosten viel Geld.<\/p>\n<p>Regierung setzt Kosteneffizienz als Prio<\/p>\n<p>Die Ministerin hatte zudem gesagt, sie erwarte einen weniger starken Anstieg bei der k\u00fcnftigen Entwicklung des Stromverbrauchs als von der Ampel-Regierung prognostiziert. Umweltverb\u00e4nde werfen Reiche bereits vor, sie wolle den Ausbau des \u00d6kostroms aus Wind und Solar ausbremsen.<\/p>\n<p>Merz sagte, Ziel sei eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung. Kosteneffizienz sei f\u00fcr die Bundesregierung einer der wichtigsten Aspekte. Der Kanzler bekannte sich zum Ziel der Klimaneutralit\u00e4t in Deutschland im Jahr 2045. Der Kanzler betonte zugleich das Ziel, dass Deutschland ein Industrieland bleibt. Voraussetzung sei eine sichere Energieversorgung. Daf\u00fcr seien neue Gaskraftwerke notwendig. Die Kraftwerkstrategie der Bundesregierung sei weiterhin abgeschlossen, so Merz. Sie sei lange \u00fcberf\u00e4llig. Man sei in der Abstimmung mit der EU-Kommission -diese muss die Strategie genehmigen.<\/p>\n<p>Neue Gaskraftwerke sollen k\u00fcnftig als Backups einspringen, wenn der Strombedarf durch erneuerbare Energien nicht zu decken ist &#8211; in &#8222;Dunkelflauten&#8220;, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Geplant ist eine staatliche F\u00f6rderung, die Milliarden kosten d\u00fcrfte. Reiche will bis Ende des Jahres erste Ausschreibungen starten.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission hatte unter bestimmten Voraussetzungen den Weg f\u00fcr einen Industriestrompreis freigemacht. Dabei geht es um staatliche Subventionen, um Strompreise f\u00fcr energieintensive Unternehmen zu senken. Merz machte deutlich, dass er f\u00fcr einen Industriestrompreis noch H\u00fcrden sieht. Die Frage der Abgrenzung sei eine schwierige Aufgabe &#8211; was seien energieintensive Unternehmen und was nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Etwas weniger machen&#8220; Merz will offenbar Ausbau der erneuerbaren Energien abbremsen 10.09.2025, 19:18 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":413139,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[21079,29,9700,775,30,13,30427,14,15,16,12,14276,1136,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-413138","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-stromnetze","9":"tag-deutschland","10":"tag-erneuerbare-energien","11":"tag-friedrich-merz","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-katherina-reiche","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-strompreis","20":"tag-stromversorgung","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115183166740867307","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413138"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413138\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/413139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=413138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=413138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}