{"id":413140,"date":"2025-09-11T01:53:21","date_gmt":"2025-09-11T01:53:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413140\/"},"modified":"2025-09-11T01:53:21","modified_gmt":"2025-09-11T01:53:21","slug":"subventionen-des-bundes-steigen-auf-fast-78-milliarden-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413140\/","title":{"rendered":"Subventionen des Bundes steigen auf fast 78 Milliarden Euro"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 10.09.2025 16:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die staatlichen Finanzhilfen steigen in den kommenden Jahren deutlich an. Bis 2026 soll die Gesamtsumme aller F\u00f6rderungen auf j\u00e4hrlich 77,8 Milliarden Euro ansteigen &#8211; 33 Milliarden mehr als noch im Jahr 2023.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Bund hilft einzelnen Branchen und Unternehmen mit immer mehr staatlichen Subventionen: Die Finanzhilfen und Steuerverg\u00fcnstigungen steigen nach Angaben der Bundesregierung kommendes Jahr voraussichtlich auf einen Rekordwert von fast 78 Milliarden Euro. Dies geht aus dem heute vom Kabinett beschlossenen <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Pressemitteilungen\/Finanzpolitik\/2025\/09\/2025-09-10-30-subventionsbericht.html\" title=\"30. Subventionsbericht des Bundes\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">30. Subventionsbericht<\/a> hervor, der alle zwei Jahre vorgelegt wird. 2023 habe das Volumen noch rund 45 Milliarden Euro betragen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDen starken Anstieg des Subventionsvolumens f\u00fchrt das Finanzministerium vor allem darauf zur\u00fcck, dass der Bund seit 2024 die Kosten der Umlage zur F\u00f6rderung der erneuerbaren Energien &#8211; die EEG-Umlage &#8211; \u00fcbernimmt. Der Haushaltsposten f\u00fcr die EEG-Umlage ist laut Subventionsbericht von vormals null auf 18,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 gestiegen.<\/p>\n<p>    Was vom Staat gef\u00f6rdert wird<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Volumen der \u00fcbrigen Finanzhilfen bleibt laut Finanzministerium seit 2024 weitgehend konstant. Die auf den Bund entfallenden Steuerverg\u00fcnstigungen sinken dagegen von 19,7 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 18,4 Milliarden Euro im Jahr 2026. Der Bericht weist jedoch darauf hin, dass die tats\u00e4chlichen Finanzhilfen erfahrungsgem\u00e4\u00df deutlich niedriger liegen als die Veranschlagung in den Haushaltspl\u00e4nen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSchwerpunkte der F\u00f6rderpolitik sind demnach Impulse f\u00fcr den \u00f6kologischen und digitalen Wandel sowie soziale Aspekte. Dazu geh\u00f6ren Ma\u00dfnahmen zur Dekarbonisierung des Verkehrs und des Geb\u00e4udebestands, zur F\u00f6rderung des Wasserstoffhochlaufs, der Mikroelektronik und des sozialen Wohnungsbaus. Dazu z\u00e4hlt auch die Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen. Rund 90 Prozent des Finanzhilfevolumens tragen laut Ministerium zu Umwelt- und Klimaschutzzielen bei.<\/p>\n<p>    Alle Subventionen ab 2027 auf Pr\u00fcfstand<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Infolge einer Reihe von Schocks und struktureller Herausforderungen befand sich die deutsche Wirtschaft in den letzten beiden Jahren in einer Rezession. Es bestehen massive Investitionsbedarfe mit Blick auf den Erhalt und die Modernisierung \u00f6ffentlicher Infrastruktur sowie im Kontext der Dekarbonisierung und der Wirtschafts- und Versorgungssicherheit&#8220;, hei\u00dft es im Subventionsbericht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Bundesregierung verweist zugleich auf einen erheblichen Sparbedarf. Angesichts der haushaltspolitischen Herausforderungen sei ab dem Jahr 2027 eine umfassende \u00dcberpr\u00fcfung aller Subventionen notwendig. Dies sei auch im Koalitionsvertrag vereinbart. Subventionen m\u00fcssten fortw\u00e4hrend gem\u00e4\u00df den subventionspolitischen Leitlinien \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNicht im Subventionsbericht enthalten sind dagegen Verg\u00fcnstigungen wie die heute vom Kabinett beschlossene Erh\u00f6hung der Pendlerpauschale. Grundlage f\u00fcr den Bericht ist der Subventionsbegriff des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumsgesetzes. Demzufolge werden nur Finanzhilfen und Steuerverg\u00fcnstigungen f\u00fcr private Unternehmen und bestimmte Wirtschaftszweige erfasst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 10.09.2025 16:36 Uhr Die staatlichen Finanzhilfen steigen in den kommenden Jahren deutlich an. 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