{"id":413264,"date":"2025-09-11T03:03:14","date_gmt":"2025-09-11T03:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413264\/"},"modified":"2025-09-11T03:03:14","modified_gmt":"2025-09-11T03:03:14","slug":"mit-frank-richter-unterwegs-zu-den-gastlichen-orten-des-ostens-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413264\/","title":{"rendered":"Mit Frank Richter unterwegs zu den gastlichen Orten des Ostens \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Es klingt so ein bisschen, als w\u00e4re der Osten eine W\u00fcste und nur da und dort w\u00e4re eine Oase, wo man sich erholen kann. Das wei\u00df auch Frank Richter. Aber andere Worte sind ja tats\u00e4chlich schon abgelatscht und im politischen Gerede v\u00f6llig abgenuddelt. Da f\u00e4llt es schwer, im Kopf wieder umzuschalten und die nicht mehr ganz so neuen Bundesl\u00e4nder als Orte zu sehen, an denen durchaus auch engagierte, liebens- und friedfertige Menschen wohnen. Es ist auch eine Mission, die Frank Richter mit diesem Buch verfolgt.<\/p>\n<p>Denn es geht auch um die Bilder in unseren K\u00f6pfen. Medial vorgestanzte Bilder, die so oft wiederholt werden, dass sie scheinbar die einzige Wahrheit \u00fcber den Osten sind. Von Richter kurz so beschrieben: \u201eDie Metapher der Oase impliziert das Vorhandensein von W\u00fcste.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/a148c8d049774fd0b39086c990333afa.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\"\/><\/p>\n<p>Und in der Tat: Manche Region im Osten Deutschlands erscheint \u00f6de und leer. Manche ist nachhaltig gepr\u00e4gt von Abwanderung, \u00dcberalterung und Vereinsamung. Viele Regionen leiden unter einem \u00f6konomischen und kulturellen Niedergang. In manchen verliert die Demokratie an Akzeptanz, Partizipation und Resilienz.\u201c<\/p>\n<p>Das stimmt. Einerseits. Man kann den Blick die ganze Zeit auf all das fokussieren, was schiefgelaufen ist. Und damit das Bild vom Niedergang verst\u00e4rken. Von dem am Ende nur eine Partei profitiert: die Angst-Macher-Partei AfD.<\/p>\n<p>Aber Frank Richter hat auch nicht vor, die falschen Jubelges\u00e4nge diverser Politiker zu bedienen, die den Osten als Erfolgsmodell sch\u00f6n malen und ihre Landespolitik f\u00fcr das Ideal. Dieses Gew\u00e4sch haben die meisten Bewohner der neueren Bundesl\u00e4nder genauso \u00fcber. Sie sehen ja vor ihrer Haust\u00fcr, was alles nicht mehr existiert, eingespart und \u201egesundgeschrumpft\u201c wurde.<\/p>\n<p>Perspektivverschiebung<\/p>\n<p>Aber trotzdem gibt es die Orte im Osten \u2013 und zwar deutlich mehr, als sie in Richters Buch passen -, wo die Menschen sich zusammentun und f\u00fcr ihren Ort, ihre Heimat etwas auf die Beine stellen. Und auch Orte schaffen, an denen man sich wohl und willkommen f\u00fchlt. Es ist eine Perspektivverschiebung \u2013 weg vom Gejammer hin zu einer St\u00e4rke, die Menschen gerade dann brauchen, wenn der Wind rauer wird und \u201eHilfe von oben\u201c ausbleibt oder eingespart wird.<\/p>\n<p>Wegen: \u201eK\u00f6nnen wir uns nicht leisten.\u201c Nur sind die Sparmeister \u00fcberwiegend irgendwo weit weg, waren nie vor Ort und wissen in der Regel auch nicht, was ihre Philosophie der \u201eSchwarzen Null\u201c mit den abgeh\u00e4ngten Regionen eigentlich anrichtet.<\/p>\n<p>Aber Frank Richter ist in diesem Osten nicht nur aufgewachsen, war B\u00fcrgerrechtler und Landtagsabgeordneter und ist am liebsten auch im Urlaub in diesem Osten unterwegs. Neugierig auf all die kleinen Flecken auf der Landkarte, an denen Menschen sich zusammentun und faszinierende Projekte aus dem Boden stampfen.<\/p>\n<p>Oder einfach daf\u00fcr sorgen, dass in ihrem Ort etwas Besonderes entsteht, das sie auch den Reisenden nur zu gern zeigen. Und in der Regel entstehen dadurch Orte der Begegnung und des Gespr\u00e4chs. Denn das ist das, was in vielen heruntergedimmten Regionen des Ostens fehlt. Es ist auch die um sich greifende Einsamkeit, die Menschen radikalisieren l\u00e4sst. Weil sie oft gar nicht wissen, warum sie deprimiert und w\u00fctend sind.<\/p>\n<p>Die Einsamen sind das W\u00e4hlerfutter f\u00fcr die rechtsradikale Partei, die im Osten ihre Wahlerfolge feiert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2018\/03\/Frank-Richters-Appell-die-Demokratie-wieder-mit-ehrlichen-Debatten-zu-beleben-209058\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eH\u00f6rt endlich zu!\u201c<\/a>, so betitelte Frank Richter schon 2018 seine kleine Streitschrift, die bei Ullstein erschien. Es hat nur nichts geholfen. Zum Zuh\u00f6ren braucht man den Mut, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Wer tats\u00e4chlich mit dem Fahrrad durch diese Landschaften f\u00e4hrt und zuh\u00f6rt, merkt, dass es immer wieder darum geht: Respekt und Anerkennung. Und das Gef\u00fchl, tats\u00e4chlich geh\u00f6rt und nicht mit politischen Phrasen abgespeist zu werden.<\/p>\n<p>Gemeinsam anpacken<\/p>\n<p>Aber dieses Buch vereinigt 22 Orte im Osten, an denen die auch selbst zu Wort kommenden Akteure es auch selbst angepackt und Pl\u00e4tze geschaffen haben, an denen Begegnung m\u00f6glich ist. Oft mit enormem privaten und finanziellen Aufwand wie bei der Rettung der Weinbergkirche in Pillnitz, der Buchhandlung von Holger Brandst\u00e4dt in Ueckerm\u00fcnde, dem Weltladen in Nordhausen oder der Klosterkirche Marienstern in M\u00fchlberg an der Elbe.<\/p>\n<p>Manchmal war es Frank Richter selbst, der den diversen Autoren vorschlug: Fahr doch mal hin. Schau es dir an. Manchmal bekam auch er den Tipp von anderen oder stie\u00df auf der Suche nach einer bezahlbaren Urlaubsunterkunft selbst darauf.<\/p>\n<p>Und jedes Mal entstehen Gespr\u00e4che, erz\u00e4hlen die Initiatoren all der Projekte, wie sie dazu gekommen sind und welches Anliegen sie von Anfang an verfolgt haben. So wie die Menschen, die das K\u00e4the-Kollwitz-Museum in Moritzburg gerettet haben oder \u2013 wie Ulrike Titze \u2013 in der Schlosskapelle Moritzburg seit Jahren beliebte Kammerkonzerte geben. Oder wie der Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel, der jeden Sommer mit seiner Band in Kamp an der Ostsee zum Konzert einl\u00e4dt. Oder wie Axel Schmidt-G\u00f6delitz, der das alte Familiengut G\u00f6delitz in der Lommatzscher Pflege zum Austragungsort des Ost-West-Forums gemacht hat.<\/p>\n<p>Immer wieder werden die Ausfl\u00fcge auch grenz\u00fcbergreifend \u2013 wie mit der Gedenkst\u00e4tte Stalag VIII A in Zgorzelec oder den Schostakowitsch-Konzerten in Gorisch. Oft steckt auch ambitionierte Erforschung der eigenen Geschichte hinter Projekten wie bei der Erinnerung an Alfred Ro\u00dfner, den \u201eOskar Schindler aus Falkenstein im Vogtland\u201c.<\/p>\n<p>Manchmal sind es Theaterleute wie die vom Dresdner Theatekahn, die sich genau vor der Kulisse der Dresdner Altstadt ein Refugium f\u00fcr ambitioniertes Theater geschaffen haben. Oder Engagierte, die im Seitenfl\u00fcgel des Brandenburger Tores, das lange Zeit an der Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin stand, einen Raum der Stille geschaffen haben. So still, dass man die U-Bahn darunter h\u00f6ren kann, wenn sie von Ost nach West rauscht.<\/p>\n<p>Orte zum Begegnen<\/p>\n<p>Und selbst ein d\u00fcsterer Ort wie die Gedenkst\u00e4tte ehemaliges Stasi-Gef\u00e4ngnis in Bautzen wird zu einem Ort der Ermutigung, wenn man dort Geschichten von Widerst\u00e4ndigkeit erf\u00e4hrt. Hier ist es z. B. Christian Dertinger, der vom Schicksal seines Vaters <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georg_Dertinger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Georg Dertinger<\/a> erz\u00e4hlt, dem ersten Au\u00dfenminister der DDR, der 1953 auf Betreiben Ulbrichts verhaftet, gequ\u00e4lt und letztlich in Bautzen eingesperrt wurde.<\/p>\n<p>Auch das ist ostdeutsche Geschichte. Sie stand nicht in den Geschichtsb\u00fcchern der DDR. Und auch heute steht sie nicht in den Geschichtsb\u00fcchern, weil die DDR immer nur als Anh\u00e4ngsel betrachtet wird. Nicht als ein Land, in dem es \u2013 selbst in fr\u00fchen Regierungen \u2013 Beispiele von Widerst\u00e4ndigkeit gab. Dertinger war es \u00fcbrigens, der 1950 das G\u00f6rlitzer Abkommen mit Polen zur Oder-Nei\u00dfe-Friedensgrenze f\u00fcr die DDR unterschrieb.<\/p>\n<p>Was man in all den Geschichten sp\u00fcrt, ist die Verantwortung, die die Menschen f\u00fcr ihren Ort \u00fcbernommen haben. Weil sie ihn wertsch\u00e4tzen und als Ort der Begegnung bewahren wollen \u2013 sei es das kleine Hanse-St\u00e4dtchen Werben an der Elbe, um dessen Ortsbild sich auch aus dem Westen Zugezogene bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Seien es die besonderen Kirchen wie die St.-Josef-Kirche in Pieschen oder die Marienkirche in Horburg westlich von Leipzig. Jedes Ortsportr\u00e4t ist im Grunde eine Einladung, sich selbst aufs Rad zu schwingen und hinzufahren, sich Ort und Kirche anzusehen, mit den Menschen ins Gespr\u00e4ch zu kommen oder eins der j\u00e4hrlichen, oft mit viel Liebe organisierten Feste zu besuchen.<\/p>\n<p>Eines, was so schnell vergessen wird im deutschen Befriedigungs-Diskurs, bringt die Fernsehautorin Antje Schneider auf den Punkt, wenn sie schreibt: \u201eNicht das Beginnen wird belohnt, sondern das Durchhalten.\u201c<br \/>Genau das, was so sehr der hektischen deutschen Gegenwart widerspricht, in der Wahlen behandelt werden, als w\u00e4ren sie der gro\u00dfe Einkauf vor Weihnachten. Alle Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche sollen sofort erf\u00fcllt werden. Und wenn nicht, wird die jeweilige Regierung in Grund und Boden verw\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Selber Schuld, k\u00f6nnte man sagen. Denn tats\u00e4chlich fehlt dieses Denken und Handeln \u00fcber den n\u00e4chsten Wahltermin hinaus in fast allen Parteien. Jede Wahl lebt von der falschen Illusion, dass alle Probleme gleich in den ersten 100 Tagen nach der Wahl erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch die Beispiele, die Frank Richter hier erz\u00e4hlt, berichten von Menschen, die oft Jahre ihres Lebens in ein ihnen wichtiges Projekt gesteckt haben, die sich auch von ausbleibenden Besuchern nicht entmutigen lassen, sondern ihre Vision weiterverfolgen. Solange, bis immer mehr Gleichgesinnte andocken und dabei helfen, die Idee auf Dauer tragf\u00e4hig zu machen.<\/p>\n<p>Untersch\u00e4tzte Menschen, untersch\u00e4tzte Zeit<\/p>\n<p>Solche Visionen werden aus dem Osten Deutschlands viel zu selten berichtet. \u00dcber Niedergang und Radikalisierung l\u00e4sst sich ja viel sch\u00f6ner in der Hauptsendezeit berichten. Nur dass man dabei eben nur \u00fcber Symptome berichtet, nicht \u00fcber Ursachen und schon gar nicht die Gr\u00fcnde, warum so viele Menschen haltlos geworden sind. Denn Geduld und Durchhalteverm\u00f6gen sind ja nicht die Tugenden, die man den hier Wohnenden gern zuschreibt.<\/p>\n<p>Aber die haben sie. Und es w\u00e4re sehr klug gewesen, genau diese Tugenden in den 1990 Jahren anzusprechen, als es allen gar nicht schnell genug gehen konnte, den Osten zur \u201ebl\u00fchenden Landschaft\u201c zu machen. Nur die Menschen hat man dabei vergessen. Und den Faktor Zeit v\u00f6llig untersch\u00e4tzt. Ganz zu schweigen von der F\u00e4higkeit all der transformierten Menschen, f\u00fcr ihre eigene Zukunft und ihre eigene Region mehr Verantwortung \u00fcbertragen zu bekommen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.<\/p>\n<p>Auch daher kommt das Gef\u00fchl der Entm\u00fcndigung, das bis heute \u00fcberall rumort. Und ganz offensichtlich auch viele Menschen davon abh\u00e4lt, die Dinge vor Ort selbst in Bewegung zu bringen, Orte der Begegnung und des Gespr\u00e4chs zu schaffen. Und gemeinsam anzupacken, Dinge wieder in Gang zu setzen. Es gibt diese Orte, wo es die Menschen tun. Deutlich mehr als die 22, die Frank Richter und die von ihm eingeladenen Autorinnen und Autoren hier vorstellen.<\/p>\n<p>Aber genau durch dieses Beispielhafte zeigt Frank Richter, dass man seinen Blick auf all diese \u201eW\u00fcsten\u201c im Osten \u00e4ndern kann. Und dass auch die Bewohner dieser Landschaften ihren Blick \u00e4ndern k\u00f6nnen. Das Gemeinsame suchen k\u00f6nnen, statt immer nur das Trennende. Wahrscheinlich w\u00fcrden sie fast alle \u00fcberrascht sein, wie viel Gastlichkeit es in diesen Landschaften geben kann, wenn man nur bereit ist, die T\u00fcren zu \u00f6ffnen und das Gespr\u00e4ch miteinander zu suchen.<\/p>\n<p>Vor Ort, da, wo man wohnt. Da, wo man selbst eine Bereicherung erlebt, wenn man mit Gleichgesinnten wieder etwas zur\u00fcckgewinnt f\u00fcr das kleine Gemeinwesen, in dem man eigentlich zu Hause sein m\u00f6chte.<\/p>\n<p><strong>Frank Richter <a href=\"https:\/\/www.lehmanns.de\/isbn\/9783746267876@liz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eOasen im Osten. Entdeckungen in den neuen L\u00e4ndern\u201c<\/a><\/strong> St. Benno Verlag, Leipzig 2025, 16,95 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es klingt so ein bisschen, als w\u00e4re der Osten eine W\u00fcste und nur da und dort w\u00e4re eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":413265,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,65037,29,214,99152,30,109087,4200,1803,215],"class_list":{"0":"post-413264","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-ddr-geschichte","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-frank-richter","14":"tag-germany","15":"tag-ostdeutsche-geschichte","16":"tag-ostdeutschland","17":"tag-rezension","18":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115183446124873866","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413264\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/413265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=413264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=413264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}