{"id":41345,"date":"2025-04-18T09:26:11","date_gmt":"2025-04-18T09:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/41345\/"},"modified":"2025-04-18T09:26:11","modified_gmt":"2025-04-18T09:26:11","slug":"antisemitischer-gewaltexzess-drei-jahre-haft-fuer-angriff-auf-juedischen-studenten-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/41345\/","title":{"rendered":"&#8222;Antisemitischer Gewaltexzess&#8220;: Drei Jahre Haft f\u00fcr Angriff auf j\u00fcdischen Studenten in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Antisemitischer Gewaltexzess&#8220;<br \/>\n                Drei Jahre Haft f\u00fcr Angriff auf j\u00fcdischen Studenten in Berlin<\/p>\n<p>\t\t\t\t              17.04.2025, 18:24 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Anfang 2024 wird der j\u00fcdische Student Lahav\u00a0Shapira von einem Kommilitonen vor einer Bar in Berlin krankenhausreif geschlagen. F\u00fcr die Tat verurteilt ein Gericht den Angreifer nun zu drei Jahren Gef\u00e4ngnis. Damit geht die Kammer \u00fcber die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus.<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Attacke auf den j\u00fcdischen Studenten Lahav Shapira in Berlin ist ein 24-J\u00e4hriger zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den damaligen Kommilitonen des Opfers der gef\u00e4hrlichen K\u00f6rperverletzung schuldig und ging von einem antisemitischen Motiv aus.<\/p>\n<p>Das Gericht ging damit \u00fcber den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Staatsanwalt Tim Kaufmann hatte eine Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten gefordert. Bei der Tat handelte es sich um einen &#8222;antisemitischen Gewaltexzess&#8220;, wie er in seinem Pl\u00e4doyer sagte. &#8222;Lahav Shapira wurde angegriffen, weil er Jude ist und sich gegen Antisemitismus einsetzte&#8220;, sagte der Staatsanwalt. <\/p>\n<p>Angeklagter entschuldigt sich<\/p>\n<p>Der Angeklagte hatte die Gewalttat vor Gericht gestanden und um Vergebung gebeten. Den Vorwurf von Antisemitismus wies der 24-J\u00e4hrige jedoch zur\u00fcck. &#8222;Es ging mir nicht um Politik, sondern das Miteinander unter Kommilitonen&#8220;, sagte der in Berlin geborene fr\u00fchere FU-Lehramtsstudent, dessen Eltern aus dem Libanon stammen. <\/p>\n<p>In seinem Schlusswort kurz vor dem Urteil entschuldige er sich pers\u00f6nlich bei Shapira. &#8222;Es tut mir leid, dir Schmerzen zugef\u00fcgt zu haben.&#8220; Sein Verteidiger pl\u00e4dierte wegen vors\u00e4tzlicher K\u00f6rperverletzung auf eine Bew\u00e4hrungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie eine Geldauflage. <\/p>\n<p>Der Angeklagte und das Opfer begegneten sich am 2. Februar 2024 zuf\u00e4llig in einer Bar in Berlin-Mitte. Als der j\u00fcdische Student das Lokal verlie\u00df, folgte der 24-J\u00e4hrige ihm nach eigenen Angaben. Er habe Shapira dessen Agieren in einer Whatsapp-Gruppe von Studierenden der FU vorgeworfen und dass dieser Plakate an der FU abgerissen habe, hie\u00df es in seinem Gest\u00e4ndnis. Dann sei es zum Streit gekommen &#8211; und er habe zugeschlagen. Dabei habe er seine Kampfsporterfahrung untersch\u00e4tzt, so der 24-J\u00e4hrige. <\/p>\n<p>Laut Urteil wurde der j\u00fcdische Student von seinem fr\u00fcheren Kommilitonen mit der Faust niedergeschlagen. Als er blutend am Boden lag, folgte mit voller Wucht ein Tritt ins Gesicht. Der 32-J\u00e4hrige erlitt dabei eine komplexe Mittelgesichtsfraktur und eine Hirnblutung. Er musste mehrfach operiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Antisemitischer Gewaltexzess&#8220; Drei Jahre Haft f\u00fcr Angriff auf j\u00fcdischen Studenten in Berlin 17.04.2025, 18:24 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":41346,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[712,296,29,30,16,505],"class_list":{"0":"post-41345","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-antisemitismus","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-politik","13":"tag-prozesse"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114358254545015302","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41345"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41345\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41346"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}