{"id":413475,"date":"2025-09-11T04:58:10","date_gmt":"2025-09-11T04:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413475\/"},"modified":"2025-09-11T04:58:10","modified_gmt":"2025-09-11T04:58:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0635-polen-sieht-in-moskau-typische-sowjetische-reaktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413475\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 06:35 Polen sieht in Moskau &#8222;typische sowjetische Reaktionen&#8220; +++"},"content":{"rendered":"<p>            \t11.09.2025<\/p>\n<p>                    Ukraine-Krieg im Liveticker<br \/>\n                +++ 06:35 Polen sieht in Moskau &#8222;typische sowjetische Reaktionen&#8220; +++<\/p>\n<p>Der polnische Au\u00dfenminister Radoslaw Sikorski wirft Russland vor, den polnischen Luftraum absichtlich zu verletzen, nachdem mehrere russische Drohnen nach Polen eingedrungen waren. &#8222;Die Einsch\u00e4tzung der polnischen und NATO-Luftstreitkr\u00e4fte ist, dass sie nicht vom Kurs abgekommen sind, sondern absichtlich ins Visier genommen wurden&#8220;, sagt Sikorski in einer Videoerkl\u00e4rung. \u00c4u\u00dferungen aus Russland, wonach Moskau habe &#8222;nicht vorgehabt, Ziele in Polen anzugreifen&#8220;, weist Sikorski als &#8222;L\u00fcgen&#8220; zur\u00fcck und bezeichnet sie als &#8222;typische sowjetische Reaktionen&#8220;. &#8222;Polen, die EU und die NATO lassen sich nicht einsch\u00fcchtern und wir werden weiterhin an der Seite des mutigen Volkes der Ukraine stehen. Es ist an der Zeit, dass die F\u00fchrung Russlands begreift, dass der Versuch, das letzte Imperium Europas wieder aufzubauen, zum Scheitern verurteilt ist.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 06:06 Gr\u00fcne fordern &#8222;echte Sicherheitsoffensive&#8220; +++<\/b><br \/>Die Gr\u00fcnen im Bundestag fordern eine bessere Vernetzung der Sicherheitsbeh\u00f6rden von Landes-, Bundes- und Europaebene. &#8222;Eine echte Sicherheitsoffensive der Bundesregierung gegen hybride Bedrohungen steht aus und bleibt \u00fcberf\u00e4llig&#8220;, sagt der stellvertretende Vorsitzende der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, zum Amtsantritt des neuen BND-Pr\u00e4sidenten Martin J\u00e4ger am Nachmittag. N\u00f6tig sei zudem ein aktuelles und einheitliches Gesamtlagebild. Es sei erfreulich, dass der Bundesnachrichtendienst mit J\u00e4ger einen erfahrenen und kompetenten neuen Pr\u00e4sidenten bekomme, lobte von Notz, der auch Vize-Vorsitzender des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestages ist. Nicht zuletzt durch seinen Dienst als Botschafter in der Ukraine habe J\u00e4ger einen sehr klaren Blick auf die sicherheitspolitische Lage und die von Russland und anderen Autokratien ausgehenden Bedrohungen.<\/p>\n<p><b>+++ 05:38 Abgeschossene Drohnen sollen mit zweitem Tank ausgestattet gewesen sein +++<\/b><br \/>Die russischen Drohnen, die \u00fcber polnischen Luftraum abgeschossen wurden, sollen mit zus\u00e4tzlichen Treibstofftanks ausgestattet gewesen sein. Das berichten verschiedene russische Milit\u00e4rblogger. Normalerweise h\u00e4tten die russischen Gerbera-Drohnen nur einen Tank im Heck. In den \u00fcber Polen abgeschossenen Modellen sei noch ein weiterer Tank in der Front verbaut gewesen. So h\u00e4tten die Drohnen \u00fcber 700 Kilometer zur\u00fccklegen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><b>+++ 03:55 Polens Generalstabschef: Belarus hat rechtzeitig gewarnt +++<\/b><br \/>Der Generalstabschef der polnischen Streitkr\u00e4fte, General Wies\u0142aw Kukula, best\u00e4tigt, dass die polnische Seite aus Belarus Informationen \u00fcber Drohnenfl\u00fcge in ihre Richtung erhalten habe. Die Warnung sei so fr\u00fch gekommen, dass sie f\u00fcr die polnische Seite &#8222;n\u00fctzlich&#8220; gewesen sei, sagt Kukula dem polnischen Sender TVN24. Dass sich Belarus &#8222;zu einer solchen Zusammenarbeit entschlossen&#8220; habe, sei f\u00fcr ihn \u00fcberraschend gewesen.<\/p>\n<p><b>+++ 02:09 ORF-Mitarbeiter in der Ukraine festgenommen &#8211; Sender fordert Freilassung +++<\/b><br \/>Ein Kameramann des \u00d6sterreichischen Rundfunks (ORF) ist nach Angaben der Rundfunkanstalt ohne erkennbaren Grund festgenommen worden. Der 53-j\u00e4hrige Ukrainer habe sich auf dem Weg zu Dreharbeiten in der Region Ternopil im Westen des Landes befunden, als er bei einer Verkehrskontrolle festgenommen und anschlie\u00dfend auf die Wache gebracht worden sei, erkl\u00e4rt der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender. Dort werde er seit vier Tagen &#8222;ohne Angabe von Gr\u00fcnden&#8220; festgehalten. Der Mann habe 2022 als Freiwilliger in der ukrainischen Armee gek\u00e4mpft und sei dabei verletzt worden.Der Sender fordert die sofortige Freilassung seines Mitarbeiters.<\/p>\n<p><b>+++ 00:42 Heeresinspekteur: Drohnenabwehr unsere gr\u00f6\u00dfte Schw\u00e4che +++<\/b><br \/>Der scheidende Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, r\u00e4t zu gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Anstrengungen beim weiteren Aufbau der Abwehr von Drohnen. &#8222;Eine unserer gr\u00f6\u00dften Schw\u00e4chen momentan ist die nach wie vor nicht materialisierte Bef\u00e4higung zur Abwehr von Drohnen, zur Abwehr aus dem bodennahen Luftraum&#8220;, sagt Mais. Er habe vor zwei Jahren entschieden, die aufgel\u00f6ste Heeresflugabwehrtruppe wieder neu aufzustellen. Das Heer tue alles f\u00fcr eine sogenannte Fliegerabwehr aller Truppen. Dabei w\u00fcrden auch Waffen genutzt, die eigentlich nicht f\u00fcr den Einsatz gegen Ziele in der Luft gedacht sind.<\/p>\n<p><b>+++ 23:36 Polens Pr\u00e4sident spricht mit Trump +++<\/b><br \/>Polens Staatschef Karol Nawrocki hat mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump telefoniert. Dies sei Teil der Konsultationen, die er mit den Verb\u00fcndeten gef\u00fchrt habe, schreibt Nawrocki auf X. &#8222;Die heutigen Gespr\u00e4che haben die Einigkeit der B\u00fcndnispartner best\u00e4tigt.&#8220; In der polnischen Staatsf\u00fchrung pflegt der rechtskonservative neue Pr\u00e4sident Nawrocki einen besonders engen Draht zu Trump. Der hat sich bislang nur kurz und eher kryptisch zu der Luftraumverletzung durch Russland ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p><b>+++ 22:31 Kanada: Druck auf Putin muss erh\u00f6ht werden +++<\/b><br \/>Der kanadische Ministerpr\u00e4sident Mark Carney verurteilt den Einflug russischer Drohnen in den polnischen Luftraum als r\u00fccksichtslos und eskalierend. Kanada stimme sich eng mit seinen Nato-Verb\u00fcndeten ab, erkl\u00e4rt Carney. Der Vorfall zeige die Notwendigkeit, den Druck auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu erh\u00f6hen, um den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. &#8222;Putin demonstriert einmal mehr seine v\u00f6llige Missachtung aller Friedensbem\u00fchungen&#8220;, sagt Carney.<\/p>\n<p><b>+++ 22:05 &#8222;Mangelt an Taten&#8220; &#8211; Selenskyj wirft Westen Unt\u00e4tigkeit vor +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wirft westlichen L\u00e4ndern und der internationalen Gemeinschaft Unt\u00e4tigkeit angesichts des Verhaltens Russlands vor. In seiner allabendlichen Videoansprache sagt Selenskyj: &#8222;Es gab mehr als genug Erkl\u00e4rungen, aber bisher mangelt es an Taten. Die Russen testen die Grenzen des M\u00f6glichen aus. Sie testen die Reaktion. Sie beobachten, wie die Streitkr\u00e4fte der NATO-Staaten reagieren.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 21:30 Russische Drohnen in Polen: Merz sieht den Frieden in Europa gef\u00e4hrdet +++<\/b><br \/>Nach dem Eindringen zahlreicher russischer Kampfdrohnen in den polnischen Luftraum sieht Bundeskanzler Friedrich Merz den Frieden in Europa gef\u00e4hrdet. Er teile die Einsch\u00e4tzung des polnischen Regierungschefs Donald Tusk, &#8222;dass dies eine ernsthafte Gef\u00e4hrdung des Friedens in ganz Europa ist&#8220;, sagt Merz in Berlin. Es handele sich um eine &#8222;neue Qualit\u00e4t von Angriffen, die wir aus Russland sehen&#8220;, und er teile Tusks Einsch\u00e4tzung, dass &#8222;die russische Darstellung, dies sei ein Zufall oder ein Versehen gewesen, nicht glaubhaft ist&#8220;. Innerhalb der Nato und der EU m\u00fcssten nun die Konsequenzen des Vorfalls besprochen werden.<\/p>\n<p><b>+++ 20:55 Hat Russland mit den Drohnen milit\u00e4rische Ziele in Polen ausspioniert? +++<\/b><br \/>Auf polnischem Territorium werden mehrere russische Drohnen vom Typ Gerbera gefunden. Der ehemalige Infanterieoffizier Rob Lee vom Foreign Policy Research Institute schreibt auf X mit Bezug auf das Milit\u00e4rmagazin &#8222;Status-6&#8220;: &#8222;Gerbera kann f\u00fcr verschiedene Aufgaben mit unterschiedlichen Nutzlasten eingesetzt werden. Um den Zweck dieser Drohnen zu erkennen, muss man wissen, ob sie mit Sprengk\u00f6pfen oder \u00dcberwachungsausr\u00fcstung ausgestattet waren.&#8220; Russland setze Gerbera regelm\u00e4\u00dfig ein, um w\u00e4hrend Angriffen mit Shahed-Drohnen Informationen \u00fcber die ukrainische Flugabwehr zu lokalisieren und zu \u00fcbertragen, so Lee. Den Vorsto\u00df nach Polen k\u00f6nnte Moskau genutzt haben, um mehr \u00fcber die Flugabwehrf\u00e4higkeiten der Nato zu erfahren oder Aufkl\u00e4rungsfl\u00fcge \u00fcber Infrastruktur und andere potenzielle Ziele durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><b>+++ 20:16 J\u00e4ger sieht &#8222;Fallgrube&#8220; f\u00fcr Nato: Polen-Vorfall &#8222;war Milit\u00e4roperation mit mehreren Zielen&#8220; +++<\/b><br \/>Wie soll die Nato auf die Verletzung des polnischen Luftraums durch Russland reagieren? Das Verteidigungsb\u00fcndnis &#8222;ringt um Sprache&#8220;, sagt Politikwissenschaftler Thomas J\u00e4ger. Der Vorfall mit russischen Milit\u00e4rdrohnen bringt die westlichen Staaten dabei in eine Bredouille:<\/p>\n<p><b>+++ 19:43 Selenskyj nach Gespr\u00e4ch mit europ\u00e4ischen Partnern: &#8222;V\u00f6llig andere Eskalationsstufe&#8220; +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teilt auf X einen Beitrag nach einem Gespr\u00e4ch mit dem polnischen Ministerpr\u00e4sidenten Donald Tusk, dem britischen Premierminister Keir Starmer, der italienischen Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni und Nato-Chef Mark Rutte. &#8222;Die Drohnen drangen nicht nur vom ukrainischen Territorium, sondern auch von Belarus aus ein. Und wir alle sind uns einig, dass dies eine v\u00f6llig andere Eskalationsstufe seitens Russlands darstellt. Es muss eine angemessene Reaktion geben&#8220;, schreibt Selenskyj. Seit dem Vorabend tausche das ukrainische Milit\u00e4r alle vorliegenden Informationen aus. &#8222;Es gibt mehrere Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses dreiste Verhalten Russlands, und sie sind f\u00fcr alle absolut offensichtlich. Wir m\u00fcssen an einem gemeinsamen Luftverteidigungssystem arbeiten und einen wirksamen Luftschutzschild \u00fcber Europa schaffen. Die Ukraine hat dies seit Langem vorgeschlagen, und wir haben konkrete L\u00f6sungen&#8220;, so Selenskyj.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> k\u00f6nnen Sie hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"11.09.2025 Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 06:35 Polen sieht in Moskau &#8222;typische sowjetische Reaktionen&#8220; +++ Der polnische Au\u00dfenminister Radoslaw&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-413475","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115183899268839533","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413475"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413475\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=413475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=413475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}