{"id":413623,"date":"2025-09-11T06:19:14","date_gmt":"2025-09-11T06:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413623\/"},"modified":"2025-09-11T06:19:14","modified_gmt":"2025-09-11T06:19:14","slug":"wie-viele-sind-es-dw-11-09-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413623\/","title":{"rendered":"Wie viele sind es? \u2013 DW \u2013 11.09.2025"},"content":{"rendered":"<p>Dem 14-j\u00e4hrigen Sascha aus dem ukrainischen Mariupol standen die Tr\u00e4nen in den Augen, als die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg-wie-russland-gegen-ursula-von-der-leyen-hetzt\/a-73877672\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ursula von der Leyen<\/a>, am Mittwoch im <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europaparlament\/t-17523429\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Parlament in Stra\u00dfburg<\/a> seine Geschichte erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p>Als Russland im Jahr 2022 seine Heimat angriff, war Sascha erst elf Jahre alt. Nach der Erst\u00fcrmung Mariupols brachten russische Soldaten ihn und seine Mutter in <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/die-gro\u00dfe-dem\u00fctigung-filtrationslager-und-die-flucht-aus-mariupol\/a-61611276\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ein russisches\u00a0 &#8222;Filtrationslager&#8220;<\/a>. In diesen Lagern, die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> in den von ihm besetzten Gebieten eingerichtet hat, werden Ukrainer vor ihrer Ausreise nach Russland einer ideologischen \u00dcberpr\u00fcfung unterzogen.<\/p>\n<p>Dort wurde Sascha von seiner Mutter getrennt und in das besetzte Donezk gebracht. Auf dem Weg gelang es ihm, seine Gro\u00dfmutter Ljudmyla anzurufen, die in einem von Kyjiw kontrollierten Gebiet lebt. Sie holte Sascha zur\u00fcck. Das Schicksal seiner Mutter ist bis heute unbekannt.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73950464\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73950464_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Der 14-j\u00e4hrige Ukrainer Sascha und seine Gro\u00dfmutter (links) im EU-Parlament in Stra\u00dfburg\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der 14-j\u00e4hrige Ukrainer Sascha und seine Gro\u00dfmutter Ljudmyla (links) im EU-Parlament in Stra\u00dfburgBild: EP\/European Union 2025<\/p>\n<p>Sascha und seine Gro\u00dfmutter Ljudmyla waren Ehreng\u00e4ste bei der Rede der EU-Kommissionspr\u00e4sidentin zur Lage der Union. In ihrer Ansprache betonte von der Leyen, dass Saschas Geschichte <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nach-russland-deportiert-das-schicksal-ukrainischer-kinder\/a-68122170\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kein Einzelfall sei<\/a>.<\/p>\n<p>Russland leugnet die Verschleppung ukrainischer Kinder<\/p>\n<p>Sascha ist eines von wohl Zehntausenden Kindern, die seit Beginn <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg\/t-60978725\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der russischen Invasion in die Ukraine<\/a>\u00a0von russischen Beh\u00f6rden aus ihrer Heimat verschleppt und entweder in Waisenh\u00e4user gebracht oder an Adoptivfamilien in Russland \u00fcbergeben wurden.<\/p>\n<p>Das Schicksal ukrainischer Kinder, die Russland aus den von ihm besetzten Gebieten der Ukraine verschleppt hat, r\u00fcckte im Sommer in den Mittelpunkt der Friedensgespr\u00e4che. Kyjiw verlangt als Voraussetzung f\u00fcr ein k\u00fcnftiges Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Moskau die R\u00fcckf\u00fchrung Tausender deportierter Minderj\u00e4hriger.<\/p>\n<p>Der Kreml leugnet jedoch die Verschleppung. &#8222;Die Ukraine inszeniert eine Show zum Thema &#8218;Kindesentf\u00fchrung&#8216;. Es gibt keine entf\u00fchrten Kinder, es sind Kinder, die von unseren Soldaten gerettet wurden&#8220;, erkl\u00e4rte der russische Chefunterh\u00e4ndler Wladimir Medinski im Juni.<\/p>\n<p>Doch der Druck auf Russland steigt. 42 L\u00e4nder, der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europarat\/t-64509001\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europarat<\/a> und die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europ\u00e4ische-union\/t-17281096\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Union<\/a> forderten im August in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung Russland auf, die Kinder zur\u00fcckzugeben, Informationen \u00fcber ihren Aufenthaltsort bereitzustellen und aufzuh\u00f6ren, die Identit\u00e4t der Kinder zu \u00e4ndern. Dem haben sich auch US-Senatoren und Melania Trump, die Frau von\u00a0US-Pr\u00e4sident\u00a0Donald Trump, angeschlossen.<\/p>\n<p>Ukraine h\u00e4lt die Liste der Kinder geheim<\/p>\n<p>Es bedurfte monatelanger Lobbyarbeit, damit die R\u00fcckf\u00fchrung der Kinder in der obersten F\u00fchrungsebene der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinigte-staaten-von-amerika-usa\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> zum Thema wurde, berichtete das Wall Street Journal im August. Im April 2025 richteten 40 f\u00fchrende Kirchenvertreter einen Appell an Pr\u00e4sident Donald Trump und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/marco-rubio\/t-19024918\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Au\u00dfenminister Marco Rubio<\/a> und forderten, der R\u00fcckkehr ukrainischer Kinder Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen. Im Juni legten Republikaner und Demokraten gemeinsam dem Senat einen Gesetzentwurf vor, der f\u00fcr Kyjiw technische Hilfe bei der R\u00fcckf\u00fchrung von Kindern vorsieht.<\/p>\n<p>Darin ist die Rede von &#8222;fast 20.000&#8220; Verschleppten. Die Zahl richtet sich nach den Angaben der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ukrainischen Beh\u00f6rden<\/a>, denen zufolge 19.546 Kinder nach Russland gebracht worden sein sollen. Sie alle sind, wie die Initiative der ukrainischen Regierung &#8222;Bring Kids Back&#8220; betont, namentlich bekannt.<\/p>\n<p>Ob diese Liste stimmt, l\u00e4sst sich dennoch schwer \u00fcberpr\u00fcfen, da Kyjiw sie geheim h\u00e4lt. &#8222;Es geht nicht nur um die pers\u00f6nlichen Daten von Minderj\u00e4hrigen, die in Not sind, sondern auch um ihre Sicherheit. Sie k\u00f6nnen m\u00f6gliche Zeugen von Kriegsverbrechen sein und k\u00f6nnten daher von Russland absichtlich versteckt werden&#8220;, sagt der DW Myroslawa Chartschenko, Juristin der NGO Save Ukraine, die sich f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung von Kindern stark engagiert.<\/p>\n<p>Welche Zahlen sind verl\u00e4sslich?<\/p>\n<p>Die russischen Beh\u00f6rden haben wiederholt erkl\u00e4rt, die Liste mit 19.546 Kindern sei &#8222;gef\u00e4lscht&#8220;. Die russische Kinderbeauftragte Marija Lwowa-Belowa sagte j\u00fcngst in einem Interview, die Liste basiere auf Zahlen aus Berichten \u00fcber den Verlust von Kontakt zu Kindern seit Beginn der gro\u00dfangelegten russischen Invasion der Ukraine.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"65080833\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/65080833_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Die russische Kinderbeauftragte Marija Lwowa-Belowa sitzt im Juli 2022 auf einem Sofa mit Kindern w\u00e4hrend eines Besuchs in der Region Donezk\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Die russische Kinderbeauftragte Marija Lwowa-Belowa im Juli 2022 zu Besuch bei Kindern in der Region DonezkBild: Pavel Lisitsyn\/SNA\/IMAGO<\/p>\n<p>Sogar einige Mitglieder der Initiative &#8222;Bring Kids Back&#8220; bezweifeln die Liste &#8211; allerdings inoffiziell. &#8222;Sie basiert wahrscheinlich zum Teil auf Listen aus Internaten in den besetzten Gebieten und zum Teil auf Recherchen aus offenen Quellen und sozialen Netzwerken. Einige der Kinder k\u00f6nnten mit ihren Eltern nach Russland \u00fcbergesiedelt sein, einige von ihnen sind inzwischen nach Europa gezogen&#8220;, sagt ein Vertreter einer internationalen Organisation, der wegen deren neutralem Status anonym bleiben m\u00f6chte, gegen\u00fcber der DW.<\/p>\n<p>Da die Kinder aus den besetzten Gebieten auf unterschiedliche Weise nach Russland geraten sind, l\u00e4sst sich nur schwer eine einheitliche Liste erstellen. Die ersten F\u00e4lle verzeichneten die ukrainischen Beh\u00f6rden bereits 2014. Damals wurden Kinder aus Internaten der selbsternannten &#8222;Volksrepubliken Donezk und Luhansk&#8220; im Donbass in russische Erholungslager gebracht. Und kurz vor der umfassenden russischen Invasion forderten die &#8222;Volksrepubliken&#8220; Moskau auf, alle Waisenh\u00e4user zu evakuieren. Dabei ging es um rund 500 Kinder, die mit der Zeit \u00fcber ganz Russland verstreut wurden.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter kamen weitere Minderj\u00e4hrige hinzu &#8211; beispielsweise Tausende aus der zerst\u00f6rten Stadt Mariupol. Einige dieser Kinder\u00a0wurden in den von Russland organisierten &#8222;Filtrationslager&#8220; von ihren Eltern getrennt &#8211; wie Sascha, der im EU-Parlament zu Gast war.<\/p>\n<p>Nach Angaben ukrainischer Beh\u00f6rden waren im Fr\u00fchjahr 2023 4390 Waisen und Kinder\u00a0ohne elterliche F\u00fcrsorge in speziellen Heimen auf den Gebieten unter russischer Kontrolle. Ungef\u00e4hr genauso viele waren in familien\u00e4hnlichen Waisenh\u00e4usern untergebracht, sagt Myroslawa Chartschenko von Save Ukraine und betont, dass f\u00fcr diese Kinder rechtlich gesehen der ukrainische Staat verantwortlich sei.<\/p>\n<p>Vereinfachte Erlangung der russischen Staatsb\u00fcrgerschaft\u00a0<\/p>\n<p>Im Mai 2022, lange vor der formellen Annexion von vier Regionen der Ukraine, lie\u00df der russische <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wladimir-putin\/t-17289915\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sident Wladimir Putin<\/a>\u00a0die Erlangung der russischen Staatsb\u00fcrgerschaft f\u00fcr Waisenkinder aus diesen Regionen vereinfachen. Die Zustimmung der leiblichen Eltern oder Erziehungsberechtigten aus der Ukraine ist demnach nicht erforderlich. Dies wurde teils mit humanit\u00e4ren Erw\u00e4gungen begr\u00fcndet, wonach die russische Staatsb\u00fcrgerschaft Sozialleistungen, medizinische Versorgung und Bildung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Zudem habe Putin angeordnet, ukrainische Kinder, die keine Erziehungsberechtigten haben, in russischen Pflegefamilien unterzubringen, erkl\u00e4rte Marija Lwowa-Belowa in einem Interview.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"66002539\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/66002539_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Wladimir Putin und Maria Lwowa-Belowa sitzen einander gegen\u00fcber an einem Tisch im Kreml\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der Internationale Strafgerichtshof macht Wladimir Putin und Maria Lwowa-Belowa f\u00fcr die Deportationen von Kindern verantwortlichBild: Mikhail Klimentyev\/Sputnik Moscow\/imago images<\/p>\n<p>Journalisten und Forscher gehen auf Basis offen zug\u00e4nglicher Quellen\u00a0davon aus, dass deutlich mehr ukrainische Kinder russischen Familien \u00fcbergeben wurden. Die ukrainische Regierung und die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden stufen diese Politik als Kriegsverbrechen und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/v\u00f6lkermord\/t-18648893\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Genozid<\/a> am ukrainischen Volk ein. Im Fr\u00fchjahr 2023 schloss sich <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/internationaler-strafgerichtshof\/t-17520536\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Internationale Strafgerichtshof<\/a> dieser Einsch\u00e4tzung teilweise an und erlie\u00df Haftbefehl gegen Wladimir Putin und Lwowa-Belowa &#8211; wegen mutma\u00dflicher Verst\u00f6\u00dfe gegen die Regeln der Kriegf\u00fchrung und der Deportation von Kindern aus dem Donbass.<\/p>\n<p>Wie realistisch ist die R\u00fcckf\u00fchrung der Kinder?<\/p>\n<p>Auch wenn Russland die Zust\u00e4ndigkeit des Internationalen Strafgerichtshofes nicht anerkennt und alle Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckweist, hat es dennoch auf den Haftbefehl gegen Putin und Lwowa-Belowa reagiert. Im Jahr 2023 h\u00f6rte Moskau auf, massenweise ukrainische Kinder in Obhut zu \u00fcbergeben, zumindest \u00f6ffentlich. Stattdessen berichtete die Kinderbeauftragte immer \u00f6fter, eine R\u00fcckkehr ukrainischer Kinder in ihre Heimat zu f\u00f6rdern &#8211; allerdings nur unter der Bedingung, dass die Kinder pers\u00f6nlich an Blutsverwandte \u00fcbergeben werden: an Eltern, wenn sie wieder ein Sorgerecht haben, an Br\u00fcder, Schwestern, Tanten und Onkel oder Gro\u00dfm\u00fctter und Gro\u00dfv\u00e4ter. &#8222;Immer h\u00e4ufiger wird daf\u00fcr ein DNA-Test verlangt&#8220;, sagt Myroslawa Chartschenko von Save Ukraine.<\/p>\n<p>Ihrer Organisation ist es j\u00fcngst gelungen, monatlich 60 bis 70 Kinder in die Ukraine zur\u00fcckzuholen. Dazu brauchen die Angeh\u00f6rigen zun\u00e4chst die Vormundschaft nach ukrainischem Recht und m\u00fcssen anschlie\u00dfend nach Russland reisen, wo sie dieses b\u00fcrokratische Verfahren erneut durchlaufen m\u00fcssen. &#8222;Das russische Recht ist bei der Adoption von Kindern durch Ausl\u00e4nder recht streng &#8211; und die deportierten Kinder haben alle bereits die russische Staatsb\u00fcrgerschaft erhalten&#8220;, erl\u00e4utert Chartschenko. Nach Angaben der Initiative Bring Kids Back wurden in den letzten drei Jahren 1603 Kinder in die Ukraine zur\u00fcckgeholt, meist einzeln.<\/p>\n<p>Die ukrainischen Statistiken zu den deportierten Kindern sind nach wie vor unvollst\u00e4ndig, meint Kateryna Raschewska, Juristin des Regionalen Zentrums f\u00fcr Menschenrechte, einer weiteren NGO, die sich mit der Suche und R\u00fcckf\u00fchrung ukrainischer Kinder befasst. &#8222;Wir sehen nur Zahlen, ohne Unterscheidung nach Alter oder Geschlecht. Ich kann nicht sagen, wie viele Kinder bereits vollj\u00e4hrig sind und aufgrund von Entf\u00fchrung oder Verschleppung auf russischem Territorium gelandet sind&#8220;, erkl\u00e4rte sie k\u00fcrzlich vor Journalisten.<\/p>\n<p>Internationale Forscher sind bei der Suche nach ukrainischen Kindern etwas erfolgreicher. So gelang es beispielsweise dem Programm des Humanitarian Research Lab der Yale University bis M\u00e4rz dieses Jahres, 8400 Kinder aus der Ukraine in Russland zu identifizieren und ausfindig zu machen. Anfang des Jahres hatte die US-Administration von Donald Trump dieses Programm aufgrund massiver Budgetk\u00fcrzungen beinahe eingestellt. Die Wiederaufnahme der Finanzierung in diesem Sommer ist eines der Hauptergebnisse der ukrainischen Lobbyarbeit in den USA.<\/p>\n<p>Adaption aus dem Ukrainischen: Markian Ostaptschuk<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dem 14-j\u00e4hrigen Sascha aus dem ukrainischen Mariupol standen die Tr\u00e4nen in den Augen, als die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":413624,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-413623","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115184216651424834","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413623\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/413624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=413623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=413623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}