{"id":413840,"date":"2025-09-11T08:19:11","date_gmt":"2025-09-11T08:19:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413840\/"},"modified":"2025-09-11T08:19:11","modified_gmt":"2025-09-11T08:19:11","slug":"warum-werden-aus-bueros-nicht-einfach-wohnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413840\/","title":{"rendered":"Warum werden aus B\u00fcros nicht einfach Wohnungen?"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17\">Dazu kommt die konjunkturelle Unsicherheit, Firmen halten sich mit Fixkosten, zu denen auch Mieten z\u00e4hlen, zur\u00fcck. Und auch die Homeoffice-Regelungen, die seit Corona in vielen Firmen gelten, lassen den Bedarf an B\u00fcrofl\u00e4chen schrumpfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Leere B\u00fcros auf der einen Seite, viel zu wenig Wohnungen andererseits: Warum nicht in B\u00fcros ziehen?<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ganz so einfach ist es nicht. Beh\u00f6rdliche Vorgaben sind hohe H\u00fcrden. Da sind zum einen die Bebauungspl\u00e4ne, die regeln, was \u00fcberhaupt wo gebaut werden darf. Ist ein Haus als Gewerbeimmobilie deklariert, kann man nicht kurzerhand Wohnraum daraus machen. Auch der Schall-, Brand- und W\u00e4rmeschutz macht es nicht einfach, denn h\u00e4ufig erf\u00fcllen B\u00fcrogeb\u00e4ude nicht die Anforderungen, die an Wohngeb\u00e4ude gestellt werden. Au\u00dferdem sind die B\u00fcrofl\u00e4chen meistens sehr gro\u00df, die &#8222;Belichtung und Bel\u00fcftung von Wohnr\u00e4umen bei tiefen Bestandsgrundrissen&#8220; sei schwierig, erkl\u00e4rt die Stadt in einem Positionspapier. Dazu kommen weitere Anforderungen: Die Stufen in den Treppenh\u00e4usern entsprechen nicht den Vorgaben, es fehlen Fl\u00e4chen f\u00fcr Kinderspielpl\u00e4tze, die auch gesetzlich geregelt sind und auch die Barrierefreiheit ist nicht immer gegeben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">All das macht den Umbau von B\u00fcrofl\u00e4chen zu Wohnraum vor allem eines: extrem teuer. F\u00fcr Bauherren ist das alles nicht sehr attraktiv. Denn: Es geht ja nicht darum, am Ende teure Eigentumswohnungen zu bauen, sondern g\u00fcnstige Mietwohnungen. Die werden f\u00fcr rund acht Euro vermietet \u2013 w\u00e4hrend in der Innenstadt Quadratmeterpreise bis zu 35 Euro aufgerufen werden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Dass es dennoch einige Modellprojekte gibt, bei denen alte B\u00fcrofl\u00e4chen auch dauerhaft zu Wohnraum umgewandelt wurden, zeigt: M\u00f6glich ist das alles.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Da w\u00e4re die ehemalige Gesch\u00e4ftsstelle der Wohnungsbaugenossenschaft altoba. Das Eckhaus in der Gotheallee\/Ecke Max-Brauer-Allee aus dem Jahre 1928 mit den typischen Rotklinkern wurde irgendwann zu klein. &#8222;Irgendwann ging es einfach nicht mehr&#8220;, sagte Thomas Saath, Leiter Technik, Projektentwicklung und Servicebetrieb der altoba, zum Magazin der Hamburgischen Investitions- und F\u00f6rderbank. &#8222;Wir mussten uns etwas anderes \u00fcberlegen.&#8220; Also wurden die B\u00fcror\u00e4ume umgebaut und zu 13 Wohnungen auf einer Gesamtfl\u00e4che von 1.000 Quadratmetern umfunktioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dazu kommt die konjunkturelle Unsicherheit, Firmen halten sich mit Fixkosten, zu denen auch Mieten z\u00e4hlen, zur\u00fcck. 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