{"id":413874,"date":"2025-09-11T08:36:25","date_gmt":"2025-09-11T08:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413874\/"},"modified":"2025-09-11T08:36:25","modified_gmt":"2025-09-11T08:36:25","slug":"marktbericht-anleger-halten-sich-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413874\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Anleger halten sich zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 11.09.2025 09:55 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der Handelstag startet am deutschen Aktienmarkt ohne gr\u00f6\u00dfere Bewegung. In Asien erreichten die B\u00f6rsen dagegen in Erwartung fallender Zinsen in den USA H\u00f6chstst\u00e4nde.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Anleger am deutschen Aktienmarkt verharren vor wichtigen Zinssignalen in Wartestellung. Der Leitindex DAX trat im fr\u00fchen Handel bei 23.620 Punkten auf der Stelle. Damit verbleibt das B\u00f6rsenbarometer in der j\u00fcngsten Handelsspanne zwischen etwa 23.500 und 23.900 Z\u00e4hlern. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-dax-fed-zinssenkung-gold-oel-israel-hamas-102.html\" title=\"Marktbericht: Anleger werden vorsichtiger\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gestern war der DAX 0,4 Prozent tiefer bei 23.632 Punkten aus dem Handel gegangen.<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Der DAX f\u00e4llt, w\u00e4hrend der S&amp;P 500 an der Wall Street Rekorde schreibt&#8220;, sagte Jochen Stanzl, Marktanalyst von CMC Markets. &#8222;Die Kaufbereitschaft der Anleger, die noch vor einem Monat bei Kursen unter 24.000 Punkten vorhanden war, ist weg.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Augen der Anleger richten sich heute unter anderem auf den geldpolitischen Ausblick der W\u00e4hrungsh\u00fcter um Ratspr\u00e4sidentin Christine Lagarde. Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) entscheidet heute auf ihrer ersten Zinssitzung nach der Sommerpause \u00fcber die Leitzinsen. Volkswirte erwarten aber, dass die W\u00e4hrungsh\u00fcter wie schon im Juli eine Zinspause einlegen werden. Der vor allem f\u00fcr Sparer wichtige Einlagesatz w\u00fcrde damit weiterhin bei 2,0 Prozent liegen. Investoren an den Finanzm\u00e4rkten erhoffen sich von der Pressekonferenz mit der Notenbankchefin Lagarde nach dem Zinsbeschluss aber Hinweise darauf, ob die EZB in diesem Jahr \u00fcberhaupt noch einmal ihre Schl\u00fcssels\u00e4tze nach unten setzen wird, oder ob ihr Zinssenkungszyklus vorerst beendet ist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Inflationsrate in der Eurozone betrug im August 2,1 Prozent und lag damit in der N\u00e4he des mittelfristigen Inflationsziels der EZB von 2,0 Prozent. Die Inflationswelle nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs wurde also gebrochen. Zudem lie\u00df mit Blick auf den Handelskonflikt mit den USA die Unsicherheit ein wenig nach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLagarde hatte im Juli noch eine hohe Unsicherheit betont. Die bisherige Einigung der EU mit den USA hatte im Rahmen der Erwartungen der EZB gelegen. Lagarde sprach zuletzt davon, dass die Einigung &#8222;weit unterhalb des schlimmsten Szenarios&#8220; erfolgt worden sei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWichtiger f\u00fcr die Anleger d\u00fcrften heute daher vor allem die August-Inflationsdaten aus den USA sein, die mitentscheiden, wie hoch eine m\u00f6gliche Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ausfallen d\u00fcrfte. Die Anleger spekulieren darauf, dass die im Tagesverlauf anstehenden US-Inflationsdaten moderat genug ausfallen werden, um der Fed den Weg f\u00fcr eine Zinssenkung in der kommenden Woche zu ebnen. Einige Anleger rechnen gar mit zwei weiteren Zinssenkungen bis zum Jahresende.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEiner Reuters-Umfrage zufolge d\u00fcrfte die Inflationsrate f\u00fcr August in den USA auf 2,9 Prozent gestiegen sein. Dies w\u00e4re der st\u00e4rkste Anstieg seit Januar. Die Kernrate wird unver\u00e4ndert bei 3,1 Prozent erwartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Solange die Inflationsdaten keinen deutlichen Schock nach oben liefern, werden die Anleger wahrscheinlich an ihrer auf eine lockere Geldpolitik ausgerichteten Haltung festhalten&#8220;, sagte Julien Lafargue, Chef-Anlagestratege bei der Barclays Private Bank. Eine ver\u00e4nderte Inflationsdynamik k\u00f6nne f\u00fcr die Fed von entscheidender Bedeutung sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHoffnungen auf baldige US-Zinssenkungen befl\u00fcgelten am Morgen die Aktienm\u00e4rkte in Asien. Vor allem Technologiewerte profitierten. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 1,2 Prozent auf 44.373 Punkte zu und erreichte zwischenzeitlich ein Rekordhoch. Marktbeobachter Jim Reid von der Deutschen Bank f\u00fchrte dies auch darauf zur\u00fcck, dass der am Wochenende bekannt gewordene R\u00fccktritt von Ministerpr\u00e4sident Shigeru Ishiba weiter die Erwartung n\u00e4hre, dass sein Nachfolger eine expansivere Politik verfolgen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn den China-B\u00f6rsen gab es nach dem guten Lauf der vergangenen Tage keine einheitliche Richtung: W\u00e4hrend der CSI-300-Index mit den wichtigsten Aktien der Festlandb\u00f6rsen um zuletzt 2,1 Prozent auf 4.539 Punkte stieg, lag der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong im sp\u00e4ten Handel mit 26.211 Punkten nah am Vortagsniveau.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-dax-fed-zinssenkung-gold-oel-israel-hamas-102.html\" title=\"Marktbericht: Anleger werden vorsichtiger\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die US-B\u00f6rsen haben gestern uneinheitlich geschlossen<\/a>. Ein Kurssprung bei Oracle nach einer optimistischen Prognose f\u00fcr das Cloud-Gesch\u00e4ft hellte die Stimmung im Tech-Sektor auf. Aktuelle Preisdaten festigten zudem Zinshoffnungen der Investoren. Der US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 45.491 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 gewann 0,3 Prozent auf 6.532 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq stagnierte bei 21.886 Stellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00d6lpreise geben heute etwas nach. Eine schwache Nachfrage in den USA und die Sorge vor einem \u00dcberangebot \u00fcberlagern die Bedenken wegen der Angriffe im Nahen Osten und des Krieges in der Ukraine. Die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee verliert 0,2 Prozent auf 67,38 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-\u00d6l WTI steht 0,2 Prozent tiefer bei 63,52 Dollar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Vortag hatten sich die Referenzsorten noch um mehr als einen Dollar verteuert. Ausl\u00f6ser waren der israelische Angriff auf die Hamas-F\u00fchrung in Katar sowie die Alarmierung der polnischen und der NATO-Luftverteidigung wegen mutma\u00dflicher russischer Drohnen. Jedoch bergen weder die Angriffe im Nahen Osten noch der Drohnen-Vorfall in Polen ein unmittelbares Risiko f\u00fcr die \u00d6lversorgung. Daher richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger wieder auf das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Steigende \u00d6lvorr\u00e4te, sinkende Erzeugerpreise und ein sich abk\u00fchlender Arbeitsmarkt deuten auf eine Abschw\u00e4chung der US-Wirtschaft hin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Bitcoin hat heute an die Kursgewinne vom Vortag angekn\u00fcpft und ist auf den h\u00f6chsten Stand seit \u00fcber zwei Wochen gestiegen. Am Morgen wurde die \u00e4lteste und bekannteste Kryptow\u00e4hrung auf der Handelsplattform Bitstamp bei 114.462 Dollar gehandelt und damit so hoch wie seit dem 24. August nicht mehr. Im Vergleich zum deutlichen Anstieg zur Wochenmitte hielten sich die Gewinne am Morgen aber in Grenzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einer der gr\u00f6\u00dften US-Emissionen des Jahres hat Klarna ein erfolgreiches Deb\u00fct an der Wall Street gefeiert. Die Aktien des schwedischen Zahlungsdienstleisters starteten gestern bei 52 Dollar in den Handel und lagen damit 30 Prozent \u00fcber dem Ausgabepreis von 40 Dollar. Im Verlauf stiegen sie bis auf 53,99 Dollar, br\u00f6ckelten dann aber auf 46,50 Dollar ab. Experten werteten den Start als gutes Omen f\u00fcr die sechs weiteren Firmen, die bis Ende der Woche ihren Einstand an der US-B\u00f6rse geben wollen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Ringen um die \u00dcbernahme des Leverkusener Kunststoffherstellers Covestro ist der staatliche \u00d6lkonzern Adnoc aus Abu Dhabi Insidern zufolge zu Zugest\u00e4ndnissen an die EU-Wettbewerbsh\u00fcter bereit. Demnach d\u00fcrfte Adnoc eine geplante Kapitalerh\u00f6hung von 1,2 Milliarden Euro in ein markt\u00fcbliches Aktion\u00e4rsdarlehen umwandeln, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters gestern. Hintergrund ist eine Subventionspr\u00fcfung der EU im Zusammenhang mit dem 14,7 Milliarden Euro schweren \u00dcbernahmeangebot von Adnoc.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBoeing hat nach mehr als einem Monat Streik in der R\u00fcstungssparte eine Einigung mit der Gewerkschaft erzielt. Mitglieder sollen morgen \u00fcber die neue Vereinbarung abstimmen, wie die Gewerkschaft IAM mitteilte. Sie ist demnach auf f\u00fcnf Jahre ausgelegt und soll neben Einkommenserh\u00f6hungen auch eine Einmalzahlung bieten. Rund 3.200 Besch\u00e4ftigte der R\u00fcstungssparte streiken seit Anfang August. Sie bauen unter anderem Kampfflugzeuge wie die F-15 sowie Raketensysteme. Die R\u00fcstungssparte k\u00e4mpft mit Verz\u00f6gerungen und milliardenschweren Kosten\u00fcberschreitungen bei mehreren Projekten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Panzergetriebehersteller Renk organisiert wegen der steigenden Nachfrage seine Produktion neu. Renk habe die Produktion von der Manufaktur zur Kleinserie umgestellt, erl\u00e4uterte ein Unternehmenssprecher das Konzept. Vorstandschef Alexander Sagel hatte angek\u00fcndigt, dass durch die neue Produktion die Kapazit\u00e4t von fr\u00fcher einigen Hundert Getrieben pro Jahr auf mehr als Tausend steigen werde. F\u00fcr 2025 rechnet Renk mit einem Umsatz von mehr als 1,3 Milliarden Euro und einem bereinigten operativen Ergebnis von 210 bis 235 Millionen Euro.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer chinesische Online-H\u00e4ndler Alibaba, der als einer der aggressivsten Akteure im KI-Sektor gilt, will sich mit einer Wandelanleihe rund 3,2 Milliarden Dollar f\u00fcr den Ausbau seiner Cloud-Infrastruktur und die Expansion des internationalen Gesch\u00e4fts beschaffen. Knapp 80 Prozent der Einnahmen sollen in den Ausbau von Rechenzentren, die Modernisierung der Technologie und die Verbesserung von Dienstleistungen flie\u00dfen, teilte das Unternehmen heute mit. Damit solle die steigende Nachfrage nach Cloud-L\u00f6sungen gedeckt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 11.09.2025 09:55 Uhr Der Handelstag startet am deutschen Aktienmarkt ohne gr\u00f6\u00dfere Bewegung. In Asien erreichten die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":413875,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[665,175,170,169,1384,29,7126,875,30,871,171,5800,174,1510,173,172],"class_list":{"0":"post-413874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-boerse","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-dax","13":"tag-deutschland","14":"tag-dow-jones","15":"tag-ezb","16":"tag-germany","17":"tag-inflation","18":"tag-markets","19":"tag-marktbericht","20":"tag-maerkte","21":"tag-oel","22":"tag-unternehmen","23":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115184755471903107","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/413875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=413874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=413874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}