{"id":413922,"date":"2025-09-11T09:02:10","date_gmt":"2025-09-11T09:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413922\/"},"modified":"2025-09-11T09:02:10","modified_gmt":"2025-09-11T09:02:10","slug":"charlie-kirk-ist-ein-maertyrer-der-wahrheit-dw-11-09-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/413922\/","title":{"rendered":"Charlie Kirk ist ein &#8222;M\u00e4rtyrer der Wahrheit&#8220; \u2013 DW \u2013 11.09.2025"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hat nach dem t\u00f6dlichen Anschlag auf seinen einflussreichen Unterst\u00fctzer Charlie Kirk eine landesweite Debatte \u00fcber politische Gewalt angesto\u00dfen. &#8222;Es ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, dass alle Amerikaner und die Medien sich der Tatsache stellen, dass Gewalt und Mord die tragische Folge davon sind, wenn man diejenigen, mit denen man nicht einer Meinung ist, verteufelt&#8220;, sagte der Republikaner in einem Video, das er auf seiner Plattform Truth Social ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73956534\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73956534_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump sitzt am Tisch im Oval Office und spricht\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump wendet sich nach Charlie Kirks Tod in einer Ansprache an alle AmerikanerBild: youtube<\/p>\n<p>Trump ordnete an, dass alle Regierungsstellen bis Sonntag die US-Flaggen zu Ehren Kirks auf Halbmast setzen.<\/p>\n<p>Trump kritisiert &#8222;hasserf\u00fcllte Rhetorik&#8220;<\/p>\n<p>Unmittelbar nach diesem Appell an &#8222;alle Amerikaner&#8220; griff er &#8222;radikale Linke&#8220; scharf an. Diese h\u00e4tten nach seiner Darstellung Kirk und andere Unterst\u00fctzer mit &#8222;Nazis und den schlimmsten Massenm\u00f6rdern und Verbrechern der Welt&#8220; verglichen. &#8222;Diese Art von Rhetorik ist direkt verantwortlich f\u00fcr den Terrorismus, den wir heute in unserem Land erleben, und sie muss sofort aufh\u00f6ren.&#8220; Seine Regierung werde, so Trump, jeden zur Rechenschaft ziehen, der zu dieser Tat und zu anderer politischer Gewalt beigetragen habe. Kirk selbst bezeichnete Trump als &#8222;M\u00e4rtyrer der Wahrheit&#8220;.<\/p>\n<p>Trump erinnerte zudem an das <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump-nach-attentatsversuch-demonstrativ-k\u00e4mpferisch\/a-69653952\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Attentat im Bundesstaat Pennsylvania<\/a> im vergangenen Sommer auf ihn selbst. Politische Gewalt gegen demokratische Politikerinnen und Politiker erw\u00e4hnte er dagegen nicht &#8211; etwa die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/minnesota-toedliche-schuesse-auf-demokratische-politikerin-usa-t\u00e4ter-fluechtig-zwei-tote-verletzte\/a-72914197\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">t\u00f6dlichen Sch\u00fcsse auf eine Abgeordnete<\/a> und ihren Ehemann im Bundesstaat\u00a0Minnesota in diesem Sommer.<\/p>\n<p>Partei\u00fcbergreifendes Entsetzen\u00a0<\/p>\n<p>Politiker aus beiden politischen Lagern reagierten auf den Tod Kirks. &#8222;Ewige Ruhe gib ihm, o Herr&#8220;, schrieb US-Vizepr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/jd-vance\/t-70312062\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">JD Vance<\/a>\u00a0im Onlinedienst X.<\/p>\n<p>Weitere einflussreiche Anh\u00e4nger Trumps\u00a0bezeichneten Kirk ebenfalls als M\u00e4rtyrer, der f\u00fcr konservative Werte gestorben sei. &#8222;Wir brauchen jetzt einen st\u00e4hlernen Willen. Charlie Kirk ist an der Front gestorben&#8220;, sagte der ultrarechte Ideologe und fr\u00fchere Trump-Berater <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/stephen-bannon\/t-37432717\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Steve Bannon<\/a> im Sender &#8222;Real America&#8217;s Voice&#8220;.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73955539\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73955539_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Charlie Kirk wirft H\u00fcte in die Menge kurz vor dem Attentat\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Charlie Kirk kurz vor dem Attentat an der Utah Valley UniversityBild: Trent Nelson\/REUTERS<\/p>\n<p>Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, erkl\u00e4rte noch vor der Best\u00e4tigung von Kirks Tod: &#8222;Der Angriff auf Charlie Kirk ist widerlich, abscheulich und verwerflich. Politische Gewalt muss in jeder Form abgelehnt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere demokratische Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/joe-biden\/t-61160174\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Joe Biden<\/a> schrieb: &#8222;Es gibt keinen Platz in unserem Land f\u00fcr diese Art von Gewalt. Sie muss jetzt enden. Jill und ich beten f\u00fcr Charlie Kirks Familie und seine Angeh\u00f6rigen.&#8220;<\/p>\n<p>Sein demokratischer Vorg\u00e4nger <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/barack-obama\/t-17279968\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Barack Obama<\/a> erkl\u00e4rte in einer Stellungnahme, das Motiv des T\u00e4ters sei noch unbekannt. Diese Art von verabscheuungsw\u00fcrdiger Gewalt habe jedoch keinen Platz in der Demokratie.<\/p>\n<p>Kirk mobilisierte junge Menschen f\u00fcr Trump<\/p>\n<p>Der 31-j\u00e4hrige Charlie Kirk war am Mittwoch bei einer Veranstaltung an einer Universit\u00e4t in Utah in den Hals geschossen worden. Der Gouverneur des Bundesstaats sprach von einer &#8222;politischen Ermordung&#8220;, ohne Details zu nennen. Bis Mittwochabend lagen den Beh\u00f6rden noch keine Hinweise auf einen Verd\u00e4chtigen vor.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73954969\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73954969_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Der Tatort im Hintergrund, im Vordergrund wird eine Polizeiabsperrung errichtet\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Tatort in Utah abgesperrt, der T\u00e4ter ist noch nicht gefasstBild: Tess Crowley\/The Deseret News\/AP Photo\/dpa\/picture alliance<\/p>\n<p>Der Direktor der Bundespolizei <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/fbi\/t-71217358\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FBI<\/a>, Kash Patel, erkl\u00e4rte, eine namentlich nicht genannte Person sei zur Befragung festgenommen und wieder freigelassen worden. &#8222;Unsere Ermittlungen dauern an, und wir werden im Interesse der Transparenz weiterhin Informationen ver\u00f6ffentlichen&#8220;, schrieb Patel in den sozialen Medien.<\/p>\n<p>Kirk war Gr\u00fcnder der rechtskonservativen Studentenorganisation Turning Point USA und spielte eine Schl\u00fcsselrolle bei der Mobilisierung junger W\u00e4hler f\u00fcr Trump bei der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/us-wahl-2024\/t-68380840\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sidentschaftswahl im November<\/a>. Seine Auftritte an Universit\u00e4ten zogen regelm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Menschenmengen an.<\/p>\n<p>Kirk geh\u00f6rte zu einem Netzwerk konservativer Influencer, die die Agenda des Pr\u00e4sidenten verbreiteten. Mit provokanten Beitr\u00e4gen zu <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/flucht-und-migration\/t-18092312\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Migration<\/a>, Gender und ethnischer Herkunft griff er h\u00e4ufig etablierte Medien an. Auf der Plattform X folgten ihm 5,3 Millionen Menschen. Zudem moderierte er die &#8222;Charlie Kirk Show&#8220; als Podcast und Radiosendung sowie zuletzt die Fox-News-Sendung &#8222;Fox &amp; Friends&#8220; als Co-Moderator.<\/p>\n<p>pgr\/se (dpa, rtr, afp, kna)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat nach dem t\u00f6dlichen Anschlag auf seinen einflussreichen Unterst\u00fctzer Charlie Kirk eine landesweite Debatte \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":413923,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-413922","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115184858025981056","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413922"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413922\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/413923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=413922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=413922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}