{"id":41414,"date":"2025-04-18T10:01:14","date_gmt":"2025-04-18T10:01:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/41414\/"},"modified":"2025-04-18T10:01:14","modified_gmt":"2025-04-18T10:01:14","slug":"schon-bei-energie-gescheitert-russland-nennt-waffenstillstand-unrealistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/41414\/","title":{"rendered":"Schon bei Energie gescheitert: Russland nennt Waffenstillstand &#8222;unrealistisch&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Schon bei Energie gescheitert<br \/>\n                Russland nennt Waffenstillstand &#8222;unrealistisch&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              18.04.2025, 08:13 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>W\u00e4hrend Europ\u00e4er, Ukrainer und US-Amerikaner \u00fcber Wege zur Beendigung des Kriegs beraten, demonstriert die russische Seite wieder einmal, dass sie daran wenig Interesse hat. Die \u00dcberwachung einer Waffenruhe w\u00e4re ohnehin ungekl\u00e4rt.<\/strong><\/p>\n<p>Ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg ist nach Worten des russischen Botschafters bei den Vereinten Nationen zurzeit unrealistisch. Schon die Vereinbarung der beiden Kriegsparteien, im beidseitigen Einvernehmen die Angriffe auf Energieeinrichtungen im jeweiligen Nachbarland einzustellen, habe nicht funktioniert, sagte der russische UN-Vertreter Wassilij Nebensja in New York. &#8222;Wir haben es mit einer begrenzten Waffenruhe zur Energieinfrastruktur versucht, die von der ukrainischen Seite nicht eingehalten wurde. Unter diesen Umst\u00e4nden ist es schlicht unrealistisch, jetzt \u00fcber einen Waffenstillstand zu sprechen.&#8220; <\/p>\n<p>Auch die Frage, wer die Einhaltung eines solchen Waffenstillstands \u00fcberwachen sollte, sei ungekl\u00e4rt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig Angriffe auf Energieanlagen w\u00e4hrend der begrenzten Waffenruhe vor, die nach einem Telefonat Trumps mit Kremlchef Wladimir Putin am 18. M\u00e4rz verk\u00fcndet worden war. <\/p>\n<p>Zwar gab es in den 30 Tagen keine gro\u00dfen russischen Attacken auf ukrainische Kraftwerke mehr. Allerdings wurden aus der Ukraine Sch\u00e4den an der Stromversorgung nach russischen Luftangriffen gemeldet. Au\u00dferdem nahm der Beschuss ziviler Objekte zu und kostete seit Anfang April Dutzende Ukrainer das Leben. Die ukrainische Armee wiederum beschoss laut Angaben aus Kiew keine russischen Raffinerien mehr, was Moskau in den Wochen zuvor gro\u00dfe Probleme bereitet hatte.<\/p>\n<p>Europ\u00e4er und Amerikaner verhandeln weiter<\/p>\n<p>Europ\u00e4er, Ukrainer und US-Amerikaner berieten am Donnerstag in Paris stundenlang und in verschiedenen Formaten \u00fcber Wege zur Beendigung des Kriegs. Franz\u00f6sischen Angaben zufolge war es das erste Mal, dass Vertreter der drei Seiten zu solchen Gespr\u00e4chen zusammentrafen. Demnach kamen alle wichtigen Punkte auf den Tisch, die Teil eines Friedensabkommens sein sollten. Deutschland war vertreten mit dem au\u00dfen- und sicherheitspolitischen Berater der gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Bundesregierung, Jens Pl\u00f6tner. F\u00fcr die US-Regierung nahm neben Au\u00dfenminister Marco Rubio auch Trumps Sondergesandter Steve Witkoff teil, der Putin vergangene Woche in St. Petersburg getroffen hatte.<\/p>\n<p>Selenskyj dankte dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron f\u00fcr dessen Bem\u00fchungen, kritisierte aber, dass Witkoff nach seinem Treffen mit Putin russische Positionen vertrete. Er betonte, die ukrainische Delegation habe in Paris nur das Mandat gehabt, \u00fcber eine Waffenruhe zu sprechen &#8211; nicht \u00fcber den von Moskau geforderten Verzicht auf Gebiete. Inhaltliche Details zu den Beratungen wurden nicht publik. N\u00e4chste Woche sollen sich Ukrainer, Europ\u00e4er und US-Vertreter wieder im gleichen Format treffen.<\/p>\n<p>Trumps Regierung treibt eine Wiederann\u00e4herung mit Moskau voran und scheint eher geneigt zu sein, die Ukraine unter Druck zu setzen als den Aggressor Russland. Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien verfolgen dagegen wie andere europ\u00e4ische L\u00e4nder den Ansatz, die Ukraine vor Verhandlungen m\u00f6glichst stark zu machen und sie milit\u00e4risch zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon bei Energie gescheitert Russland nennt Waffenstillstand &#8222;unrealistisch&#8220; 18.04.2025, 08:13 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":41415,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,18799,13,14,15,16,4043,4044,850,307,12,580],"class_list":{"0":"post-41414","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-friedensgespraeche","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-russia","17":"tag-russian-federation","18":"tag-russische-foederation","19":"tag-russland","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-waffenruhe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114358392202356437","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41414\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}