{"id":414525,"date":"2025-09-11T14:28:18","date_gmt":"2025-09-11T14:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414525\/"},"modified":"2025-09-11T14:28:18","modified_gmt":"2025-09-11T14:28:18","slug":"ocean-race-europe-paprec-arkea-vorne-malizia-in-schlagdistanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414525\/","title":{"rendered":"Ocean Race Europe: \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d vorne, \u201cMalizia\u201d in Schlagdistanz"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">Es hat eine gef\u00fchlte Ewigkeit gedauert, bis die f\u00fchrenden vier Boote am Mittwoch den j\u00fcngsten Wegpunkt erreicht hatten. Erst nach der Rundung der nur acht Quadratkilometer kleinen Insel Ustica nordwestlich von Sizilien konnten die Spitzenreiter dann nach S\u00fcden abbiegen. \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d hielt am Donnerstagvormittag eine Acht-Seemeilen-F\u00fchrung vor \u201cBiotherm\u201d, die aber teilweise etwas schneller unterwegs war.<\/p>\n<p>Kein Dolce Vita im Ocean Race Europe<\/p>\n<p class=\"\">Dem Duo vorne folgten in Schlagdistanz die italienische \u201cAllagrande Mapei\u201d und die am Vortag noch f\u00fchrende \u201cMalizia \u2013 Seaexplorer\u201d. Diese Top-Gruppe wurde zur Halbzeit der f\u00fcnften, letzten und l\u00e4ngsten Etappe im Ocean Race Europe in weniger als f\u00fcnf Tagen im Zielhafen Boka Bay in Montenegro erwartet. Dolce Vita haben die Crews bis dahin aber auch weiterhin nicht zu erwarten.<\/p>\n<p class=\"\">Die wechselhaften Wetterbedingungen, Flaute, St\u00fcrme, Gewitter, wieder nachlassende und erneut Anlauf nehmende Winde fordern die Segler und Seglerinnen an Bord der Imocas stark. \u201cAllagrande Mapei\u201d-Skipper Ambrogio Beccaria fasste die j\u00fcngsten Mittelmeer-Szenarien am Donnerstagmorgen zusammen und sagte: \u201eEs ist sehr kompliziert &#8230; sagen wir einfach, es war sehr st\u00fcrmisch.\u201c<\/p>\n<p class=\"\">Vergessen war die gro\u00dfe Flaute der Anfangsphase. Der geb\u00fcrtige Mail\u00e4nder fuhr fort und sagte: \u201eJeder hatte unterschiedlichen Wind. Es ist ein bisschen wie ein Auf und Ab; die St\u00fcrme bringen den Wind mit sich, und man muss sich st\u00e4ndig anpassen.\u201c Am besten gelang das zuletzt den Crews auf \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d und \u201cBiotherm\u201d, die <a href=\"https:\/\/www.theoceanrace.com\/en\/europe\/2025\/scoreboard\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">das Klassement im Ocean Race Europe<\/a> in umgekehrter Reihenfolge anf\u00fchren.<\/p>\n<p>Den Spa\u00df am Ocean Race Europe wiedergefunden<\/p>\n<p class=\"\">\u201eEs stimmt, dass die beiden Ersten sich etwas absetzen konnten\u201c, r\u00e4umte Ambrogio Beccaria ein. \u201eWir hatten eine Winddrehung erwartet, die aber nie wirklich kam, sodass wir ein wenig unter der Situation gelitten haben.\u201c Inzwischen hat auch \u201cHolcim-PRB\u201d den Wegpunkt nordwestlich von Sizilien gerundet und seinen R\u00fcckstand auf die Spitze auf gut 50 Seemeilen verk\u00fcrzen k\u00f6nnen. Deutlich weiter zur\u00fcck liegen Canada Ocean Racing \u2013\u00a0Be Water Positive bei zuletzt 172 Seemeilen R\u00fcckstand auf \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d und Team Amaala bei 330 Seemeilen R\u00fcckstand.<\/p>\n<p class=\"\">Auch im hinteren Feld ist man froh, endlich in frischen Winden zu segeln. \u201eDas sind die schnellsten Stunden, die wir seit dem Start hatten\u201c, freute sich S\u00e9bastien Marsset. \u201eEs f\u00fchlt sich gut an, und es ist aufregend, das Boot wieder in Bewegung zu bringen, die Geschwindigkeit, das Gleiten und den Spa\u00df zu finden.\u201c<\/p>\n<p class=\"\">Das kanadische Team, das lange Zeit durch Sturmb\u00f6en und Windstille ausgebremst wurde, die den R\u00fcckstand weiter anschwellen lie\u00df, hofft nun, sich schnell aus dem Norden Siziliens befreien zu k\u00f6nnen. \u201eDie Idee ist, die Zone um Ustica z\u00fcgig zu verlassen, bevor wieder Windstille einsetzt\u201d, sagte Marsset in der Hoffnung, nun nicht in eine neue Flautenfalle zu tappen. <a href=\"https:\/\/www.yacht.de\/regatta\/the-ocean-race\/the-ocean-race-europe-zum-live-tracker-hier-klicken\/\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Hier geht es zum Tracker und dem \u00dcberblick \u00fcber die jeweils aktuellen Positionen der Teams.<\/a><\/p>\n<p>Herrmann zieht Halbzeitbilanz auf Etappe f\u00fcnf<\/p>\n<p class=\"\">Dringlichkeit kommt auch in Ambrogio Beccarias Stimme zum Ausdruck, wenn er zuletzt \u00fcber die Herausforderungen an diesem Donnerstag sprach: \u201eEs ist schwer, sich ein klares Bild von dem zu machen, was vor uns liegt. Aber die St\u00fcrme werden nicht verschwinden! Wir wissen, dass wir so agil wie m\u00f6glich sein und m\u00f6gliche R\u00fcckschl\u00e4ge begrenzen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p class=\"\">Eine kleine Halbzeitbilanz hatte schon am Mittwoch Boris Herrmann gezogen. Der \u201cMalizia \u2013 Seaexplorer\u201d-Skipper sagte: \u201eWir hatten auf dieser Etappe wirklich alle m\u00f6glichen Wetterbedingungen, von sehr leichtem Wind bis hin zu richtig starken St\u00fcrmen von hinten. Manchmal war der Wind so stark, dass wir sogar einmal die Kontrolle verloren haben und in den Wind geschossen sind. Aber bisher l\u00e4uft alles gut.\u201d<\/p>\n<p class=\"\">Mit seinem Team am Mittwoch noch in F\u00fchrung liegend, hatte Boris Herrmann gesagt: \u201cEs wird wirklich zwischen uns vier an der Spitze entschieden werden, wer am Ende auf dem Podium steht.\u201d Dass \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d am Mittwoch einen Sonnenschuss erlebte, hat Boris Herrmann, Will Harris, Francesca Clapcich und Cole Brauer in ihrem Kampf nicht lange aufgehalten.<\/p>\n<p>Ocean Race Europe: erst die Adria, dann Boka Bay<\/p>\n<p class=\"\">Die Adria, die das f\u00fchrende Vierergespann schon bald erreichen wird, kenne er, so Herrmann, \u201cnicht sehr gut\u201d. Sein Ausblick: \u201cIch erwarte launische Winde, wie es oft \u00fcberall im Mittelmeer der Fall ist, insbesondere im \u00f6stlichen Mittelmeer. Deshalb ist es so wertvoll, unsere lokale Expertin und Heldin Frankie an Bord zu haben. Sie kennt die Adria sehr gut.\u201d<\/p>\n<p class=\"\">Die Adria ist die Zielautobahn im Ocean Race Europe 2025, die leicht auch zum Hindernisparcours werden k\u00f6nnte. Sie f\u00fchrt die Flotte in den Finalhafen Boka Bay, wo die f\u00fcnfte Etappe zu Wochenbeginn zu Ende gehen wird, bevor am 20. September das letzte K\u00fcstenrennen im Punktwert einer ganzen Etappe steigt. Erst danach werden die Sieger am 21. September in Montenegro gefeiert.<\/p>\n<p class=\"\">\u201cWir haben eine Reihe von Freunden und G\u00e4sten, die angek\u00fcndigt haben, dass sie dort zu Besuch kommen. Sie sind neugierig auf diesen neuen Hafen im Ocean Race Europe. Und wir sind es auch! Bis dahin gilt wie immer: Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist\u201d, sagte Boris Herrmann.<\/p>\n<p>\u201cWir spielen mit!\u201d Das sagte Boris Herrmann am Mittwoch. Und das gilt auf Kurs Boka Bay am Donnerstag weiter. Auch wenn \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d aktuell die F\u00fchrung abgeben musste und etwas an Boden verloren hat, bleibt die deutsche Imoca doch weiter dran an den Spitzenreitern:<\/p>\n<p>Einblicke ins Bordleben auf \u201cHolcim-PRB\u201d, wo die Crew weiter darum k\u00e4mpft, ihren in den ersten Tagen nach dem Start entstandenen R\u00fcckstand von zwischenzeitlich mehr als 150 Seemeilen auf das f\u00fchrende Quartett zu wieder verk\u00fcrzen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es hat eine gef\u00fchlte Ewigkeit gedauert, bis die f\u00fchrenden vier Boote am Mittwoch den j\u00fcngsten Wegpunkt erreicht hatten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":414526,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-414525","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115186140049980433","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=414525"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414525\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/414526"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=414525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=414525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=414525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}