{"id":414529,"date":"2025-09-11T14:30:18","date_gmt":"2025-09-11T14:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414529\/"},"modified":"2025-09-11T14:30:18","modified_gmt":"2025-09-11T14:30:18","slug":"live-uebersetzung-fuer-airpods-pro-eu-nutzer-schauen-in-die-roehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414529\/","title":{"rendered":"Live-\u00dcbersetzung f\u00fcr AirPods (Pro): EU-Nutzer schauen in die R\u00f6hre"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Live-\u00dcbersetzung f\u00fcr AirPods (Pro): EU-Nutzer schauen in die R\u00f6hre<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gro\u00dfe Entt\u00e4uschung bei Besitzern von AirPods Pro, die auf die neue Live\u00fcbersetzungsfunktion gewartet haben: Die Funktion wird laut Apple im Gebiet der Europ\u00e4ischen Union (EU) nicht zur Verf\u00fcgung stehen. Betroffen davon sind Nutzer, die sich in der EU befinden und deren Apple-Konto einem EU-Land zugeordnet ist. Zu den Gr\u00fcnden schweigt Apple. Die Information selbst wurde <a href=\"https:\/\/www.apple.com\/ios\/feature-availability\/#apple-intelligence-live-translation-with-airpods\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">einem Support-Dokument entnommen<\/a>, das im Netz einsehbar ist. Eine Anfrage von Mac &amp; i hat Apple bislang nicht beantwortet.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Geschehnisse der letzten Zeit gilt es allerdings als sehr wahrscheinlich, dass die Entscheidung mit dem anhaltenden Zwist zwischen Apple und der Europ\u00e4ischen Kommission \u00fcber Fragen der Interoperabilit\u00e4t zu tun haben d\u00fcrfte. Die EU m\u00f6chte, dass Apple sich bei seiner Hard- und Software f\u00fcr Mitbewerber \u00f6ffnet. Apple lehnt dies an vielen Stellen mit Hinweis auf Risiken f\u00fcr die Sicherheit der Nutzer und Ger\u00e4te ab. Offen ist allerdings, ob Apple im Falle der Live-\u00dcbersetzung in vorauseilendem Gehorsam handelt. Oder ob es schon Signale aus Br\u00fcssel gegeben hat.<\/p>\n<p>Viele EU-Sprachen werden unterst\u00fctzt<\/p>\n<p>Die neue Live-\u00dcbersetzung \u2013 im Original Live Translation \u2013 hat Apple am Dienstag w\u00e4hrend des &#8222;Awe Dropping&#8220;-Events <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/AirPods-Pro-3-mit-Live-Uebersetzung-und-Herzfrequenzmesser-10638382.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am Beispiel der neuen AirPods Pro 3 vorgestellt<\/a>. Sie steht aber als Softwareupdate im Zusammenhang mit iOS 26 f\u00fcr das iPhone auch f\u00fcr die <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Jetzt-bitte-leise-AirPods-4-mit-ANC-im-Test-9952721.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AirPods 4<\/a> sowie f\u00fcr die <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Apple-AirPods-Pro-2-mit-USB-C-im-Test-Fit-fuer-die-Zukunft-9323280.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AirPods Pro 2<\/a> zur Verf\u00fcgung. N\u00f6tig ist allerdings mindestens ein iPhone 15 Pro oder ein anderes geeignetes Ger\u00e4t, das Apple Intelligence unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die Funktion erm\u00f6glicht es, beim Tragen der Ohrh\u00f6rer auf KI-Funktionen zur\u00fcckzugreifen, die das Gesagte des Gegen\u00fcbers in die eigene Sprache \u00fcbersetzen. Umgekehrt wird das eigene Gesagte auch in die Gegenrichtung \u00fcbersetzt. Wenn nur einer der Gespr\u00e4chspartner \u00fcber geeignete AirPods verf\u00fcgt, werden die Antworten auf dem iPhone-Display angezeigt. Wenn beide die Ger\u00e4te haben, erfolgt die \u00dcbersetzung beim Gegen\u00fcber direkt per Sprache.<\/p>\n<p>Apple unterst\u00fctzt zum Auftakt Englisch, Franz\u00f6sisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch. Noch in diesem Jahr sollen auch Italienisch, Japanisch, Koreanisch und Chinesisch folgen.<\/p>\n<p>Knackpunkte an mehreren Stellen<\/p>\n<p>Rechtliche Knackpunkte im Falle einer EU-Einf\u00fchrung sind an mehreren Stellen denkbar. Der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/AI-Act-tritt-in-Kraft-Was-Sie-zur-KI-Verordnung-wissen-muessen-9819063.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AI-Act<\/a> etwa k\u00f6nnte Anwendung finden, da die neue Funktion dauerhaft Sprache verarbeitet. Hier w\u00e4re eine Einstufung als sensibler KI-Anwendungsfall m\u00f6glich. Auch im Zusammenhang mit der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/DSGVO\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzgrundverordnung<\/a> besteht Konfliktpotenzial, mit Blick auf die Frage, ob andere Personen erkennen k\u00f6nnen, dass eine aufnehmende und sprachverarbeitende Funktion der AirPods Pro aktiv ist. Und schlie\u00dflich k\u00f6nnten auch die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-Apple-warnt-vor-Oeffnung-wichtiger-Schnittstellen-durch-EU-10422632.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interoperabilit\u00e4tsanforderungen<\/a> eine H\u00fcrde sein. Apple m\u00fcsste dann Mitbewerbern gleichberechtigt auch solche Funktionen anbieten lassen, etwa mit einem anderen Smartphone als dem iPhone \u2013 etwas, was Apple ablehnt.<\/p>\n<p>Apples Mitbewerber sehen das Thema augenscheinlich entspannter. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/In-3D-und-ohne-Sprachbarriere-Video-Calls-wie-ein-persoenliches-Gespraech-10390322.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Pixel Buds von Google<\/a> bieten bereits seit L\u00e4ngerem eine Live-\u00dcbersetzung im EU-Raum an.<\/p>\n<p>Bei Software-Features f\u00fcr das iPhone scheint die Lage deutlich entspannter zu sein als bei der Live-\u00dcbersetzung mit AirPods. Entsprechende \u00dcbersetzungsfunktionen, die mit iOS 26 kommen sollen, stehen bislang nicht auf der Streichliste f\u00fcr EU-Nutzer.<\/p>\n<p>Apple-Nutzer sind ver\u00e4rgert<\/p>\n<p>In Foren sind bereits zahlreiche ver\u00e4rgerte Reaktionen von Apple-Kunden zu lesen. Der Frust richtet sich zumeist allerdings gegen die Europ\u00e4ische Union und ihre Regulierung. Apple selbst unternimmt bislang wenig, um die Situation aufzukl\u00e4ren. \u00c4hnlich lief es bei der Einf\u00fchrung der Apple Intelligence, wo lange unklar war, ob und wann sie in der EU eingef\u00fchrt wird. Am Ende geh\u00f6rten EU-L\u00e4nder und -Sprachen sogar zu den ersten in der internationalen Erweiterung. Aber es gibt auch andere Beispiele: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iPhone-Spiegeln-auf-dem-Mac-Nuetzliche-Funktion-bleibt-in-der-EU-weiter-gesperrt-10452964.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das iPhone-Mirroring<\/a>, das es erm\u00f6glicht, ein iPhone per Mac fernzusteuern, gibt es bis heute nicht in der EU. Auch hierzu \u00e4u\u00dfert sich Apple nicht, woran es liegt und ob eine Perspektive besteht.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mki<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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