{"id":414606,"date":"2025-09-11T15:10:14","date_gmt":"2025-09-11T15:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414606\/"},"modified":"2025-09-11T15:10:14","modified_gmt":"2025-09-11T15:10:14","slug":"doppelausstellung-zu-william-kentridge-in-diesen-heilgen-hallen-kennt-man-die-rache-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414606\/","title":{"rendered":"Doppelausstellung zu William Kentridge: In diesen heil\u2019gen Hallen kennt man die Rache nicht"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Vielleicht ist das ja doch ein gro\u00dfer Irrtum, diese Idee, dass Kunst m\u00f6glichst nah dran sein muss, um zu wirken. Vielleicht ist ja doch die Distanz der wirksamere Katalysator, ja sogar der einzig wirklich taugliche Brandbeschleuniger, der Kopf und Herz zuverl\u00e4ssiger entz\u00fcndet, als die klebrig sich andienende N\u00e4he zum Publikum, zum Alltag, zur eigenen Erlebniswelt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Vor 15 Jahren gastierte William Kentridge beim Wander-Festival \u201eTheater der Welt\u201c, das damals im Ruhrgebiet stattfand, mit einem Puppenspiel: Claudio Monteverdis fr\u00fchbarocke Oper \u201eIl ritorno d\u2019Ulisse in patria\u201c hatte er mit den Stabpuppen der Kapstadter Handspring Puppet Company in Szene gesetzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Den Hintergrund des Puppenspiels bildete ein Film, der mit archaischen Mitteln arbeitet. Jedes einzelne Bild seiner Clips zeichnet er von Hand mit Kohle oder Pastellfarben. Die singenden Akteure bewegten die Stabpuppen selbst und nahmen keinerlei Kontakt mit dem Publikum auf. Ein Abend von maximaler K\u00fcnstlichkeit und purer Theatermagie, ber\u00fchrend und bewegend.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Nun ist Kentridge zur\u00fcck im Ruhrgebiet mit der ersten Station der vier Ausstellungen, die sein universelles Schaffen anl\u00e4sslich seines 70. Geburtstags Revue passieren lassen. Ein Schaffen, das seine gro\u00dfen Themen fr\u00fch gefunden hat und damit seiner Zeit voraus war und ihr zugleich v\u00f6llig enthoben scheint. Denn es hat sich stets allen Moden verweigert und sich trotz seines entschiedenen politischen Engagements nie in die Untiefen des l\u00e4rmend-rechthaberischen Aktivismus verirrt.<\/p>\n<p>Die Ausstellungen<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\"><strong>\u201eWilliam Kentridge: Listen to the Echo\u201c<\/strong>. Museum Folkwang Essen, bis 18. Januar 2026; Staatliche Kunstsammlungen Dresden, bis 4. Januar, 15. Februar und 28. Juni 2026. Katalog (Steidl Verlag): 38 Euro.<\/p>\n<p>      Die gro\u00dfen Menschheitsthemen<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">William Kentridge wuchs als privilegierter Wei\u00dfer mit litauisch-j\u00fcdischen Wurzeln unter dem Apartheitregime in S\u00fcdafrika auf. Seine Eltern waren prominente Anw\u00e4lte, sie vertraten unter anderem den ehemaligen Pr\u00e4sidenten S\u00fcdafrikas, Nelson Mandela. Kentridge studierte in S\u00fcdafrika und Europa, unter anderem Politik und Afrikanistik. Seine <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verhaeltnis-zwischen-Suedafrika-und-Israel\/!6002759\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Themen als K\u00fcnstler spiegeln seine Herkunft<\/a>, bis heute kreist sein Schaffen um Rassismus, Ausbeutung und Ungerechtigkeit, um die Mechanismen repressiver Systeme, um<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">Flucht, Schuld und Vergebung, Menschlichkeit und Gemeinschaft. Kurzum, um die gro\u00dfen Menschheitsthemen und ihre Echokammern in der Kunst. Denn Kentridge arbeitet immer auch mit Verweisen auf die Kunstgeschichte, nicht zuletzt durch die eigene, altmeisterliche Zeichenkunst, aber auch die Bez\u00fcge zur Geschichte der bewegten Bilder, zum Comic und zur Theaterkunst, die mit Verfremdungseffekten stets die erhellende Distanz der Guckkastenb\u00fchne wahrt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"8\">Eines der \u00e4sthetischen Markenzeichen von Kentridges Arbeit ist der Schalltrichter auf einem Dreifu\u00df, mal Megafon, mal Grammofontrichter, mal Schallverst\u00e4rker, mal Lauschger\u00e4t. \u201eListen to the Echo\u201c lautet der den Westen mit dem Osten der Republik vereinende Titel der Megaausstellung, deren Auftakt das Essener Museum Folkwang bildet.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\">Rund 160 Exponate aus f\u00fcnf Jahrzehnten umspannen hier sein gesamtes Schaffen, die Auswahl der Arbeiten nimmt \u2013 wie auch in Dresden \u2013 bewusst Bezug auf die Geschichte des Ausstellungsorts. Essen ist wie Johannesburg eine ehemalige Bergbaustadt, hier ging es um Kohle, dort um Gold, und auch f\u00fcr Kentridges Lebensthema der Auseinandersetzung mit der kolonialen Geschichte gibt es in Essen einen Ankn\u00fcpfungspunkt, war es doch der Essener Baedeker-Verlag, der einst das \u201eJahrbuch \u00fcber die deutschen Kolonien\u201c herausgab.<\/p>\n<p>      Virtuos eingesetzte Tonspuren in Filmarbeiten<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"11\">In der komprimierten Essener Schau sind alle Genres von Kentridges breitem Schaffen vertreten: Zeichnungen, animierte Filme, Druckgrafiken, Skulpturen, Tapisserien und Mehrkanal-Filminstallationen. Seine Filme mixen auf einzigartige Weise Elemente von Spielfilm-, Dokumentar- und Experimentalfilm, immer aber bleibt die schwarz-wei\u00dfe Zeichnung die Grundlage seiner Kunst; bei den Filmarbeiten spielen zudem stets virtuos eingesetzte Tonspuren mit suggestiv eingesetzter Musik eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"12\">Zu sehen sind unter anderem vier Filme der Serie \u201eDrawings for Projection\u201c, die zwischen 1991 und 2020 entstanden. In ihnen verkn\u00fcpft Kentridge Gegenwart und Vergangenheit S\u00fcdafrikas, wie etwa den Aufstieg und Fall von Johannesburg, das nach den Goldfunden im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert als Minenstadt einen \u00e4hnlichen Boom erlebte wie das Ruhrgebiet, beinahe zeitgleich. Jede der animierten Sequenzen beruht auf einer Kohlezeichnung, die Kentridge mit der Kamera festh\u00e4lt.<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/7923496\/1200\/040825killig073-2.jpeg\" data-pswp-width=\"\" data-pswp-height=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/040825killig073-2.jpeg\" alt=\"Multimediale Kunstintallation mit gro\u00dfen Videoleinw\u00e4nden, auf die historische Filme und Aufnahmen von Prozesseionen projiziert werden, dazu ein Schalltrichter\" title=\"Multimediale Kunstintallation mit gro\u00dfen Videoleinw\u00e4nden, auf die historische Filme und Aufnahmen von Prozesseionen projiziert werden, dazu ein Schalltrichter\" height=\"1410\" type=\"image\/jpeg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Immer mit Schalltrichter: Ausstellungsansicht \u201eWilliam Kentridge \u2013 Listen to the Echo\u201c im Albertinum Dresden<\/p>\n<p>Foto:<br \/>\nOliver Killig, \u00a9 Staatliche Kunstsammlungen Dresden<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"13\">Danach ver\u00e4ndert er die Zeichnung und die n\u00e4chste Aufnahme entsteht, es folgen immer weitere Ver\u00e4nderungen durch Zuf\u00fcgen oder L\u00f6schen, wobei der vorherige Zustand teilweise sichtbar bleibt, wie ein Schatten \u2013 oder Echo \u2013 des vergangenen Zustands. Die Filme entwickeln eine ganz eigene, poetische Sprache, die zwischen Melancholie und leiser Komik oszilliert und auch das Groteske nicht scheut.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"14\">Imposant ist der gro\u00dfe Saal unter dem \u00dcbertitel \u201ePorter\u201c mit 15 Tapisserien. Die zeigen expressive schwarze Schattenrissfiguren vor dem Hintergrund von historischen europ\u00e4ischen Landkarten des 19. Jahrhunderts.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"15\">Das Arrangement veranschaulicht Kentridges kollaborative Arbeitsweise, denn es zeigt die vergleichsweise winzige Vorlage des K\u00fcnstlers mit gerissenem Papier und dahinter die riesigen Tapisserien an der Wand, die durch \u00dcbertragung von Hand auf gro\u00dfen Webst\u00fchlen in einer Werkstatt in der N\u00e4he von Johannesburg gefertigt wurden. Den Titel \u201ePorter\u201c verdankt der Saal den dargestellten Menschen. Sie tragen und ziehen die Lasten. Sinnf\u00e4llige Bilder f\u00fcr Migrationsbewegungen.<\/p>\n<p>      Erinnerung an Verbrechen im heutigen Namibia<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"17\">Von fast peinigender Dringlichkeit ist \u201eBlack Box \/Chambre Noire\u201c. Eine Arbeit, die an die Niederschlagung des Aufstands der Herero und Nama 1904 in Deutsch-S\u00fcdwestafrika, dem heutigen Namibia erinnert: Das mechanische Figurentheater auf einer Art winziger Jahrmarktb\u00fchne stellt historische Zeugnisse <a href=\"https:\/\/taz.de\/Buch-ueber-deutsche-Kolonialgeschichte\/!6048009\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dieses V\u00f6lkermords<\/a> Zeichnungen und Animationen von Kentridge gegen\u00fcber. Dazu erklingt, balsamisch gesungen, die Arie des Sarastro aus Mozarts \u201eZauberfl\u00f6te\u201c, eine Ikone der Aufkl\u00e4rungsutopie: In diesen heil\u2019gen Hallen kennt man die Rache nicht.\u201c Das geht unter die Haut.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"18\">In Dresden verteilt sich die Kentridge-Ausstellung auf gleich drei Museen: Im Albertinum stehen zwei Filminstallationen im Mittelpunkt, das Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss stellt <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vergessene-Kuenstlerinnen\/!5922424\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">das druckgrafische Werk<\/a> Kentridges historischen Kupferstichen gegen\u00fcber, unter anderem von Albrecht D\u00fcrer und Francisco de Goya. Und in der Puppentheatersammlung im Kraftwerk Mitte hat das \u201eCentre for the Less Good Idea\u201c aus Johannesburg eine Ausstellung erarbeitet, die das Puppen-Universum von Kentridge mit den historischen Objekten der Sammlung ins Gespr\u00e4ch bringt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"19\">Den roten Faden der Dresdner Ausstellungen bildet <a href=\"https:\/\/taz.de\/Christinnen-in-Gaza-zum-Osterfest\/!6079246\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">das Ph\u00e4nomen der Prozession<\/a>, vom Festumzug \u00fcber den Aufmarsch bis hin zur Demonstration. Die Prozession spielt sowohl in Kentridges Werk als auch in der Stadt Dresden eine wichtige Rolle. Jeder Dresden-Tourist wird am monumentalen F\u00fcrstenzug nahe der Frauenkirche vorbeigef\u00fchrt, der aus 23.000 Kacheln aus Mei\u00dfner Porzellan besteht und die Ahnengalerie der s\u00e4chsischen Markgrafen, Herz\u00f6ge, Kurf\u00fcrsten und K\u00f6nige zeigt.<\/p>\n<p>      Monumentale Filminstallationen<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"21\">Wilhelm Walters ma\u00dfstabgerechte Vorzeichnungen dieses gr\u00f6\u00dften Porzellanwandbildes der Welt stehen nun in der Ausstellung zwei monumentalen Filminstallationen Kentridges gegen\u00fcber: \u201eMore Sweetly Play the Dance\u201c von 2015 und \u201eOh to Believe in Another World\u201c von 2022, die jeweils etwa 15 Minuten dauern.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"22\">Die erste zeigt eine Prozession von Schattenfiguren zu den Kl\u00e4ngen einer Brass-Band, deren tanzende Skelette an mittelalterliche Totent\u00e4nze erinnern. Die zweite ist sozusagen ein visuelles Echo auf Dmitri Schostakowitschs 10. Sinfonie, die als kaum kaschierte Abrechnung des Komponisten mit Stalin gilt. Kentridge wiederum verweist in einem atemberaubenden Mix der Mittel von historischen Filmschnipseln bis zu bizarrem Puppentheater nicht nur auf den beklemmenden Sog der Geschichte.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"23\">Er macht auch auf die janusk\u00f6pfige Ambivalenz des Komponisten aufmerksam, der sich mit dem Regime arrangierte, unter dem er litt, und seine zwischen Affirmation und Kritik schillernde Haltung, die nicht ausdiskutiert ist. Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Arbeit, subtil und hoch musikalisch komponiert. Allein daf\u00fcr lohnt die Reise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vielleicht ist das ja doch ein gro\u00dfer Irrtum, diese Idee, dass Kunst m\u00f6glichst nah dran sein muss, um&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":414607,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-414606","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115186304674309745","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=414606"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414606\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/414607"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=414606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=414606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=414606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}