{"id":414686,"date":"2025-09-11T15:53:17","date_gmt":"2025-09-11T15:53:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414686\/"},"modified":"2025-09-11T15:53:17","modified_gmt":"2025-09-11T15:53:17","slug":"futtermittelwirtschaft-stabilisiert-sich-mit-leichtem-plus-zum-vorjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414686\/","title":{"rendered":"Futtermittelwirtschaft stabilisiert sich mit leichtem Plus zum Vorjahr"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">11.09.2025 \u2013 15:15<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT)\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/45468\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT)<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Berlin\" title=\"News aus Berlin \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>R\u00fcckgang der Tierbest\u00e4nde verlangsamt sich \/ Feed Protein Balance Sheet best\u00e4tigt hohe heimische Eiwei\u00dfversorgung<\/b><\/p>\n<p> Die Mischfutterproduktion in Deutschland hat sich im Wirtschaftsjahr 2024\/25 stabilisiert und zeigt eine leicht positive Entwicklung. Das Produktionsvolumen stieg gegen\u00fcber 2023\/24 um 2,4 Prozent auf 22,2 Millionen Tonnen und nahm damit um gut 523.000 Tonnen zu. Das Segment Schweinefutter verzeichnete ein Plus von 2,95 Prozent auf 8,35 Millionen Tonnen. F\u00fcr Nutz- und Mastgefl\u00fcgel erh\u00f6hte sich die Produktion um 2,5 Prozent auf rund 6,5 Millionen Tonnen, f\u00fcr Rinder um 1,4 Prozent auf 6,56 Millionen Tonnen. Die Produktion von Mischfutter f\u00fcr K\u00e4lber stabilisierte sich bei 320,6 Tausend Tonnen mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent, die f\u00fcr Pferde stieg um 7,4 Prozent auf 244,9 Tausend Tonnen. Die Zahlen basieren auf den Erhebungen der Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung. <\/p>\n<p> Die Erzeugerpreise entwickelten sich im ersten Halbjahr 2025 laut der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) leicht r\u00fcckl\u00e4ufig. F\u00fcr Milchleistungsfutter ergab sich ein R\u00fcckgang um bis zu 0,42 Prozent, f\u00fcr Rindermastfutter blieb das Niveau praktisch unver\u00e4ndert mit minus 0,01 Prozent. F\u00fcr die Mittelmast bei Schweinen sank der Preis um bis zu 1,06 Prozent, bei Alleinfutter f\u00fcr Broiler lag der R\u00fcckgang bei 1,91 Prozent und bei Legehennen bei 1,44 Prozent. Im Zw\u00f6lfmonatsvergleich von Juni 2024 bis Juni 2025 sanken die Preise f\u00fcr Milchleistungsfutter um 4,03 Prozent, f\u00fcr Rindermastfutter um 3,94 Prozent und f\u00fcr Mittelmast f\u00fcr Schweine um 0,57 Prozent. Bei Alleinfutter f\u00fcr Broiler ergab sich ein Minus von 0,97 Prozent und bei Legehennen von 2,27 Prozent. <\/p>\n<p><b>Entwicklung der Tierbest\u00e4nde<\/b><\/p>\n<p> Die aktuellen Tierz\u00e4hlungen im Mai 2025 zeigen einen anhaltenden, wenn auch abgeschw\u00e4chten R\u00fcckgang der Tierhaltung in Deutschland. Im Schweinebereich lagen die Best\u00e4nde nahezu auf Vorjahresniveau und gingen lediglich um 1,2 Prozent auf 20,9 Millionen Tiere zur\u00fcck. Gez\u00e4hlt wurden 1,4 Prozent mehr Ferkel und zwei Prozent weniger tr\u00e4chtige Jungsauen. Die Zahl der Mastschweine verringerte sich um 0,5 Prozent auf 9,4 Millionen Tiere. <\/p>\n<p> In der Rinderhaltung wurde ein deutlicherer R\u00fcckgang sichtbar. Die Gesamtzahl verringerte sich um 2,7 Prozent auf 10,3 Millionen Tiere. Besonders betroffen waren die Best\u00e4nde an Milchk\u00fchen mit minus 2,5 Prozent auf 3,6 Millionen sowie die K\u00e4lber bis acht Monate mit minus 5,5 Prozent auf zwei Millionen. <\/p>\n<p><b>Feed Protein Balance Sheet<\/b><\/p>\n<p> Das vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BLZ) ver\u00f6ffentlichte vorl\u00e4ufige  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.bmel-statistik.de\/agrarmarkt\/futter\">Feed Protein Balance Sheet<\/a> f\u00fcr das Wirtschaftsjahr 2023\/24 weist in seiner Eiwei\u00dfbilanz aus, dass die Eiwei\u00dfversorgung zu 88 Prozent durch heimische Futtermittel gedeckt wurde. Das verf\u00fcgbare Gesamtfutteraufkommen stieg gegen\u00fcber dem Vorjahr um 8,3 Millionen Tonnen auf rund 111,5 Millionen Tonnen. Raufutter hatte mit rund 68 Prozent beziehungsweise 75,7 Millionen Tonnen den gr\u00f6\u00dften Anteil, Getreide trug 18,5 Prozent beziehungsweise 20,6 Millionen Tonnen bei. Auf \u00d6lkuchen und -schrote entfielen sieben Prozent beziehungsweise 7,8 Millionen Tonnen, \u00fcberwiegend Rapsschrot. Die restlichen 6,5 Prozent verteilten sich auf H\u00fclsenfr\u00fcchte, \u00d6lsaaten, sonstige Nebenprodukte sowie nicht-pflanzliche Quellen. Innerhalb des Gesamtfutteraufkommens wurde ein weiterer R\u00fcckgang der Futterleguminosen verzeichnet, von 2,64 auf 2,58 Millionen Tonnen. Der Einsatz von \u00d6lkuchen und -schroten f\u00fcr Futterzwecke stieg leicht um 0,1 auf 7,8 Millionen Tonnen. Die Eiwei\u00dfl\u00fccke blieb unver\u00e4ndert bei zw\u00f6lf Prozent und entspricht dem importbedingten Anteil der Proteinversorgung, etwa durch Sojaschrot. <\/p>\n<p><b>Hintergrund<\/b><\/p>\n<p> Das Feed Protein Balance Sheet stellt das Gesamtfutteraufkommen im Verh\u00e4ltnis zur Inlandsverwendung der jeweiligen Rohstoffe dar und erm\u00f6glicht es, Entwicklungen in der Eiwei\u00dfversorgung nachzuvollziehen und die Bedeutung einzelner Futtermittel einzuordnen. Die vorliegenden Angaben basieren f\u00fcr den Protein-Teil auf den vorl\u00e4ufigen Ver\u00f6ffentlichungen des BZL f\u00fcr das Wirtschaftsjahr 2023\/24 und f\u00fcr Tierzahlen, Produktion sowie Preise auf den von der Pressestelle bereitgestellten Daten. <\/p>\n<p>\u00dcber den DVT<\/p>\n<p>Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabh\u00e4ngiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe f\u00fcr Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln.<\/p>\n<p>*Region Nord: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen \/ Region S\u00fcd: Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland \/ Region Ost: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Th\u00fcringen<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)<br \/>Mark Jungbluth | Pressesprecher<\/p>\n<p>Beueler Bahnhofsplatz 18 | 53225 Bonn<br \/>Telefon: +49 228 97568-23 | mobil: +49 178 6387828 |<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/45468\/mailto: jungbluth@dvtiernahrung.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> jungbluth@dvtiernahrung.de<\/a> | <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.dvtiernahrung.de\">www.dvtiernahrung.de<\/a><br \/>facebook.com\/DVTiernahrung |<br \/>linkedin.com\/company\/dv-tiernahrung | tinyurl.com\/DVT-Youtube<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"11.09.2025 \u2013 15:15 Deutscher Verband Tiernahrung e.V. 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