{"id":414751,"date":"2025-09-11T16:28:11","date_gmt":"2025-09-11T16:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414751\/"},"modified":"2025-09-11T16:28:11","modified_gmt":"2025-09-11T16:28:11","slug":"berlin-brandanschlag-durch-linksextreme-dritter-tag-ohne-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414751\/","title":{"rendered":"Berlin: Brandanschlag durch Linksextreme \u2013 dritter Tag ohne Strom"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Berlin: Brandanschlag durch Linksextreme \u2013 dritter Tag ohne Strom<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Brandanschlag auf die Stromversorgung im Berliner S\u00fcdosten geht nach Einsch\u00e4tzung der Ermittler auf das Konto linksextremer T\u00e4ter. Ein im Internet ver\u00f6ffentlichtes Bekennerschreiben werde als authentisch eingesch\u00e4tzt, sagte Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) im Abgeordnetenhaus. Es weise \u00c4hnlichkeiten auf mit einem Bekennerschreiben zu einem \u00e4hnlichen Brandanschlag im Februar nahe der Tesla-Autofabrik in Brandenburg.<\/p>\n<p>&#8222;Wir gehen vom T\u00e4terkreis aus dem linksextremistischen Spektrum aus&#8220;, sagte die Innensenatorin. &#8222;Das hei\u00dft also: Nicht aus dem Ausland, sondern aus dem Inland.&#8220; Die T\u00e4ter seien mit hoher krimineller Energie und sehr professionell vorgegangen.<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Zehntausende-in-Berlin-stehen-vor-naechstem-Tag-ohne-Strom-10639023.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brandanschlag auf zwei Strommasten<\/a> nahe dem Stadtteil Adlershof mit seinem Technologiegel\u00e4nde im S\u00fcdosten Berlins hatte am fr\u00fchen Dienstagmorgen zun\u00e4chst rund 50.000 Kunden betroffen. Im Laufe des ersten Tages und der ersten Nacht wurden 30.000 Haushalte wieder an das Netz gebracht, sodass am Mittwoch noch 20.000 ohne Strom blieben. Am dritten Tag waren dann am heutigen Donnerstag trotz aller Bem\u00fchungen der Stromnetz GmbH noch immer Tausende Menschen ohne Elektrizit\u00e4t.<\/p>\n<p>Umsatzverluste und Ausf\u00e4lle in Adlershof<\/p>\n<p>Der Technologiepark Adlershof konnte den Betrieb noch nicht wieder aufnehmen. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/rubriken\/interviews\/2025\/09\/11\/stromausfall-und-wirtschaftlicher-schaden-roland-sillmann.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wir haben noch keinen Strom<\/a>&#8222;, sagt Roland Sillmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Parks, im RBB-Inforadio. Viele Firmen hofften, am Wochenende arbeiten zu k\u00f6nnen, um Verluste zumindest teilweise auszugleichen.<\/p>\n<p>Besonders betroffen seien Unternehmen mit Laboren, Produktion oder Messtechnik. &#8222;Die sind momentan kaum arbeitsf\u00e4hig&#8220;, sagte Sillmann. In einer typischen Woche liege der Umsatz aller Firmen bei etwa 100 Millionen Euro. Der Schaden sei aktuell noch nicht bezifferbar. Einige Firmen lagerten K\u00fchlgut zu Angestellten nach Hause aus. Sogenannte Reinr\u00e4ume m\u00fcssten teilweise komplett neu hochgefahren werden \u2013 das k\u00f6nne Tage oder Wochen dauern.<\/p>\n<p>Komplexe Reparaturarbeiten<\/p>\n<p>Der Netzbetreiber Stromnetz sprach zuletzt von 13.700 betroffenen Kunden im Bezirk Treptow-K\u00f6penick, wie viele Menschen genau in den betroffenen Wohnungen leben, war nicht bekannt. <a href=\"https:\/\/www.stromnetz.berlin\/krisenseite\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Bis sp\u00e4testens zum Donnerstagabend<\/a> sollen alle Wohnungen, L\u00e4den, Stra\u00dfenlaternen und andere Einrichtungen wieder Elektrizit\u00e4t haben, so das Versprechen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind sehr optimistisch, dass wir am fr\u00fchen Abend mit der Zwischenl\u00f6sung fertig sind und alle versorgen k\u00f6nnen&#8220;, sagte ein Sprecher. &#8222;Die Arbeit ist sehr, sehr komplex, aber wir machen Fortschritte.&#8220;<\/p>\n<p>Mittwochnachmittag erhielten \u00fcber eine Zwischenl\u00f6sung weitere rund 6000 Haushalte wieder Strom. Diese Verbindungsleitung fiel allerdings schnell wieder aus und wurde erst am heutigen Morgen wieder aufgebaut.<\/p>\n<p>Arbeiten an Starkstromkabeln in vier Meter Tiefe<\/p>\n<p>Auch in der vergangenen Nacht sei in vier Meter Tiefe an dem vom Brandanschlag besch\u00e4digten Strommast gearbeitet worden. Dort werden Starkstromkabel freigelegt und verbunden, um die zerst\u00f6rten Stellen und den Mast zu umgehen. Diese Zwischenl\u00f6sung werde auch l\u00e4nger bestehen bleiben, wenn dann demn\u00e4chst der Mast repariert werden k\u00f6nne, sagte der Sprecher. Zum Gl\u00fcck sei der Mast trotz des Feuers weiter nutzbar.<\/p>\n<p>Stromnetz Berlin appellierte weiter an alle Kunden, die vom Stromausfall betroffen waren und schon wieder versorgt sind: &#8222;Bitte reduzieren Sie Ihren Stromverbrauch. So k\u00f6nnen wir Ihre eigene Stromversorgung stabil halten und \u2013 wenn technisch m\u00f6glich \u2013 weitere Kunden ans Netz anschlie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Zugleich wies das Unternehmen darauf hin, dass es nochmals zu kurzzeitigen Stromunterbrechungen kommen k\u00f6nne, wenn alle Leitungen wieder angeschlossen seien.<\/p>\n<p>Sauerstoffversorgung f\u00fcr kranke Menschen bereitgestellt<\/p>\n<p>Der Bezirk Treptow-K\u00f6penick teilte mit, dass auch Menschen, die Sauerstoff ben\u00f6tigten, an einer der Anlaufstellen der Hilfsorganisationen unterst\u00fctzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Zudem wies das Bezirksamt Betriebe auf die Gefahr hin, die von Lebensmitteln ausgehen k\u00f6nnte, wenn sie aufgrund des Stromausfalls nicht ordnungsgem\u00e4\u00df gek\u00fchlt werden k\u00f6nnten. Betriebe wurden aufgefordert, Nahrungsmittel zu kontrollieren und im Zweifel zu entsorgen.<\/p>\n<p>Den Angaben zufolge ist der Stromausfall bereits der l\u00e4ngste in Berlin seit mindestens 25 Jahren. Beim letzten gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Riesiger-Stromausfall-in-Berlin-Koepenick-Reparatur-mit-Hochdruck-4313680.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Blackout 2019 in K\u00f6penick<\/a> waren mehr als 30.000 Haushalte rund 30 Stunden lang ohne Elektrizit\u00e4t.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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