{"id":414791,"date":"2025-09-11T16:50:11","date_gmt":"2025-09-11T16:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414791\/"},"modified":"2025-09-11T16:50:11","modified_gmt":"2025-09-11T16:50:11","slug":"urban-sushealth-wiesbaden-startet-fuer-klimaresiliente-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/414791\/","title":{"rendered":"URBAN SusHealth Wiesbaden startet f\u00fcr klimaresiliente Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p>Das Gesundheitsamt Wiesbaden hat den offiziellen Auftakt f\u00fcr das Projekt \u201eURBAN SusHealth \u2013 klimaresiliente Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention im urbanen Raum\u201c gegeben.<\/p>\n<p>Ziel der Initiative ist es, Gesundheitsschutz, Klimaanpassung und soziale Gerechtigkeit systematisch miteinander zu verbinden.<\/p>\n<p>Projektlaufzeit und wissenschaftliche Begleitung<\/p>\n<p>Das Projekt wird vom Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie gGmbH in Kooperation mit der BARMER umgesetzt und l\u00e4uft ab August 2025 \u00fcber zwei Jahre.<\/p>\n<p>Drei Kommunen aus Hessen und Nordrhein-Westfalen, die \u00fcber einen Call for Participation ausgew\u00e4hlt wurden, werden wissenschaftlich begleitet. Die Arbeit reicht von der Bestandsaufnahme \u00fcber die Entwicklung kommunaler Strategien bis hin zur Umsetzung und Evaluation konkreter Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Gesundheitsf\u00f6rderung trifft Klimaschutz<\/p>\n<p>URBAN SusHealth verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Gesundheitspr\u00e4vention, Umwelt- und Klimaschutz sowie gesundheitliche Chancengleichheit miteinander verkn\u00fcpft. Die entwickelten Konzepte sollen langfristig tragf\u00e4hige Strukturen schaffen, die auch \u00fcber Wiesbaden hinaus als Modell dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eBesonders Kinder, \u00e4ltere Menschen, chronisch Erkrankte und einkommensschwache Familien leiden unter den <a href=\"https:\/\/wiesbadenaktuell.de\/2025\/06\/30\/extremhitze-bringt-wiesbadener-einsatzkraefte-an-die-belastungsgrenze\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Folgen von Hitzewellen<\/a>, Luftverschmutzung und Extremwetterereignissen. Mit dieser Kooperation adressiert die Stadt Wiesbaden eine wachsende Herausforderung und verbessert die Lebensqualit\u00e4t der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger\u201c, sagt Martin Till, Landeschef der BARMER in Hessen.<\/p>\n<p>Konkrete Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Resilienz<\/p>\n<p>Die Palette m\u00f6glicher Interventionen ist breit: Sie reicht von der Umgestaltung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume \u00fcber die F\u00f6rderung aktiver Mobilit\u00e4t bis hin zu mehr Gr\u00fcnfl\u00e4chen, Trinkstationen, bewegungsfreundlichen Angeboten und Bildungsprojekten. Ein besonderer Fokus liegt auf mehrfach belasteten Stadtteilen und vulnerablen Zielgruppen.<\/p>\n<p>Sozialraumanalyse als Grundlage<\/p>\n<p>Vorab durchgef\u00fchrte Sozialraumanalysen in Wiesbaden zeigen, dass insbesondere Kinder, Jugendliche und alleinlebende Senioren in belasteten Quartieren gezielte Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Denkbare Ma\u00dfnahmen umfassen die St\u00e4rkung der Gesundheitskompetenz, klimafreundliche Ern\u00e4hrung und Bewegung sowie interaktive Lernformate. F\u00fcr \u00e4ltere Menschen stehen soziale Teilhabe und gesundheitsgerechte Lebensbedingungen im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Partizipation und ressort\u00fcbergreifende Zusammenarbeit<\/p>\n<p>Das Projekt setzt auf breite Beteiligung: B\u00fcrger, lokale Vereine und Institutionen werden aktiv eingebunden. Zudem arbeiten das Gesundheitsamt und weitere st\u00e4dtische \u00c4mter eng zusammen, um bestehende Konzepte weiterzuentwickeln und neue L\u00f6sungsans\u00e4tze zu erproben.<\/p>\n<p>\u201eMit URBAN SusHealth wollen wir neue Wege gehen: Gesundheitsschutz bedeutet auch Klimaschutz \u2013 und beides funktioniert nur, wenn wir die Menschen in ihren Lebenswelten erreichen\u201c, betont Gesundheitsdezernentin Milena L\u00f6bcke (Die Linke).<\/p>\n<p>Forschung und Praxis im Dialog<\/p>\n<p>\u201eMit dem Start von URBAN SusHealth bringen wir Forschung und Praxis zusammen: Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Strategien f\u00fcr klimaresiliente Gesundheitsf\u00f6rderung zu entwickeln und gemeinsam mit den Kommunen so umzusetzen, dass die gesundheitliche Chancengleichheit nachhaltig gest\u00e4rkt wird.<\/p>\n<p>Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erarbeitung zielgruppenspezifischer Kommunikationsformate sowie auf der aktiven Partizipation und Teilhabe von B\u00fcrgerinnen und weiteren lokalen Stakeholdern\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Carolin Baedeker vom Wuppertal Institut.<\/p>\n<p>Projektleitung und Beteiligte<\/p>\n<p>Die Federf\u00fchrung liegt beim Wuppertal Institut, vertreten durch Annika Greven und Dr. Carolin Baedeker. Die BARMER wird durch Lorena Kunert repr\u00e4sentiert. Seitens der Landeshauptstadt Wiesbaden verantwortet Dr. Beate Bokhof das Projekt, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ren\u00e9-Maxime Gracien vom Gesundheitsamt.<\/p>\n<p>P.S.: Sind Sie bei Facebook? 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