{"id":415519,"date":"2025-09-11T23:27:19","date_gmt":"2025-09-11T23:27:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415519\/"},"modified":"2025-09-11T23:27:19","modified_gmt":"2025-09-11T23:27:19","slug":"mehr-als-300-suedkoreanische-arbeiter-verlassen-nach-razzia-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415519\/","title":{"rendered":"Mehr als 300 s\u00fcdkoreanische Arbeiter verlassen nach Razzia die USA"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 11.09.2025 19:53 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eine Woche nach ihrer Festnahme bei einer Razzia in den USA sind mehr als 300 s\u00fcdkoreanische Arbeiter wieder frei. Mit einem Charterflug starteten sie in ihr Heimatland. Der Vorfall hatte zu Spannungen zwischen beiden L\u00e4ndern gef\u00fchrt.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMehr als 300 Arbeiter aus S\u00fcdkorea haben eine Woche nach ihrer Festnahme durch die amerikanische Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE die Vereinigten Staaten verlassen. Ein Charterflug startete in Atlanta mit Ziel S\u00fcdkorea. Die Arbeiter waren in der vergangenen Woche w\u00e4hrend einer Razzia in einer im Bau befindlichen Batteriefabrik im US-Staat Georgia festgenommen worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Morgen waren sie mit Bussen von einem Internierungslager im S\u00fcdosten Georgias nach Atlanta gefahren worden, um ihren Flug anzutreten. Das s\u00fcdkoreanische Au\u00dfenministerium teilte mit, unter den Freigelassenen seien 316 Koreaner, zehn chinesische Staatsangeh\u00f6rige, drei japanische Staatsangeh\u00f6rige und einen Indonesier. Laut S\u00fcdkoreas amtlicher Nachrichtenagentur Yonhap handelt es sich formell um eine freiwillige Ausreise und keine Abschiebung.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Nachrichtenagentur Reuters zufolge hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump den Festgenommenen zuvor angeboten, in den USA zu bleiben. Allerdings habe sich nur einer der Arbeiter daf\u00fcr entschieden, teilten Vertreter der s\u00fcdkoreanischen Regierung demnach mit. Die anderen wollten in ihre Heimat zur\u00fcckkehren. Mit seinem Vorsto\u00df wollte Trump die Arbeiter den Angaben zufolge ermutigen, in den USA zu bleiben und Amerikaner auszubilden.<\/p>\n<p>    Insgesamt 475 Arbeiter festgenommen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVergangenen Donnerstag hatten Beamte der US-Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE zusammen mit dem FBI eine gro\u00dfangelegte Razzia auf dem gemeinsamen Werksgel\u00e4nde des s\u00fcdkoreanischen Autobauers Hyundai und des Energieunternehmens LG Energy Solution durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-migrationspolitik-suedkorea-100.html\" title=\"US-Bundesstaat Georgia: 475 Menschen in Hyundai-Werk festgenommen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dabei wurden insgesamt rund 475 ausl\u00e4ndische Arbeiter festgenommen<\/a>, \u00fcber 300 von ihnen s\u00fcdkoreanische Staatsb\u00fcrger. Ihnen wurde von den US-Beh\u00f6rden vorgeworfen, sich entweder illegal in den USA aufzuhalten oder dort ohne entsprechende Erlaubnis gearbeitet zu haben.<\/p>\n<p>    Lee: &#8222;Zustand ernster Verwirrung&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Angelegenheit f\u00fchrte zu starken Verstimmungen zwischen den zwei Alliierten S\u00fcdkorea und den USA. Die Regierung in Seoul zeigte sich entsetzt, insbesondere \u00fcber den Einsatz von gepanzerten Fahrzeugen und Fesseln. &#8222;Unsere Unternehmen, die in die Vereinigten Staaten gegangen sind, befinden sich wahrscheinlich in einem Zustand ernster Verwirrung&#8220;, sagte der s\u00fcdkoreanische Pr\u00e4sident Lee Jae Myung. Hintergrund sind seit langem bestehende Schwierigkeiten s\u00fcdkoreanischer Firmen, kurzfristige Arbeitsvisa f\u00fcr Fachkr\u00e4fte zu erhalten, die in ihren US-Werken ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLee forderte Verbesserungen des US-Visumsystems. Bis dies geschehe, w\u00fcrden koreanische Unternehmen wahrscheinlich z\u00f6gern, neue Investitionen in den USA zu t\u00e4tigen, sagte er. Erst wenige Wochen zuvor hatte Lee Trump Investitionen in H\u00f6he von 350 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten versprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 11.09.2025 19:53 Uhr Eine Woche nach ihrer Festnahme bei einer Razzia in den USA sind mehr als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":415520,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,613,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-415519","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-suedkorea","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-usa","18":"tag-welt","19":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115188258841202230","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=415519"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415519\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/415520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=415519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=415519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=415519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}