{"id":415611,"date":"2025-09-12T00:16:24","date_gmt":"2025-09-12T00:16:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415611\/"},"modified":"2025-09-12T00:16:24","modified_gmt":"2025-09-12T00:16:24","slug":"wohnung-von-handala-mitglied-wegen-demoaufruf-durchsucht-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415611\/","title":{"rendered":"Wohnung von Handala-Mitglied wegen Demoaufruf durchsucht \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Bei einem Mitglied der pal\u00e4stinensischen Gruppe Handala hat am Mittwoch eine Wohnungsdurchsuchung stattgefunden. Die Polizeidirektion Dresden best\u00e4tigte auf LZ-Anfrage einen entsprechenden Instagram-Beitrag. In einem Aufruf zu einer Demonstration soll Handala eine Straftat gebilligt haben \u2013 mutma\u00dflich den Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023.<\/p>\n<p>Handala hatte am 15. Januar online zu einer Eilkundgebung in Leipzig aufgerufen. Anlass war ein angek\u00fcndigter Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas. Aus Sicht von Handala handelte es sich um ein Abkommen, das \u201evom US-Imperialismus diktiert\u201c wurde und den Status Quo sichern sollte, \u201en\u00e4mlich Blockade, Besatzung und Apartheid\u201c. Zudem sei der Waffenstillstand \u201eunter Androhung der Fortf\u00fchrung des V\u00f6lkermordes\u201c zustande gekommen.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/794409b3593742a4a665fdb5ba9d6da7.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2025\/09\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2025\/09\/1\"\/><\/p>\n<p>In dem Aufruf sprach Handala auch von den \u201eGuerillas des Widerstandes\u201c, die \u201eheldenhaft gegen die hochger\u00fcstete Kolonialmacht gek\u00e4mpft haben\u201c. Offenbar bewerten die Ermittlungsbeh\u00f6rden diese Formulierung als \u201eBilligung einer Straftat\u201c. Weder die Hamas noch der Angriff am 7. Oktober wurden in dem Text explizit erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Der Beitrag \u00fcber die Wohnungsdurchsuchung wurde nicht auf der Instagram-Seite von Handala, sondern beim politisch nahestehenden \u201eRed Media Kollektiv\u201c ver\u00f6ffentlicht. In einem dort zitierten Ged\u00e4chtnisprotokoll der betroffenen Person hei\u00dft es: \u201eIch werde nach meinem Handy gefragt, das ich ihnen aush\u00e4ndige. Die Freigabe meines Passwortes verweigere ich.\u201c Laut Polizei wurden mehrere Gegenst\u00e4nde beschlagnahmt.<\/p>\n<p>Handala ist eine linke Gruppe von Pal\u00e4stinenser*innen, die seit Jahren regelm\u00e4\u00dfig Demonstrationen in Leipzig organisiert. Sie hat den Hamas-Angriff am 7. Oktober wiederholt bejubelt und als \u201eWiderstand\u201c bezeichnet. Der s\u00e4chsische Landesvorstand der Linkspartei hat k\u00fcrzlich <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2025\/09\/linke-zusammenarbeit-handala-633050\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein Kooperationsverbot mit Handala beschlossen<\/a>. Anlass waren gemeinsame Demoaufrufe <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2025\/08\/linkspartei-gruppe-7oktober-widerstand-631867\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mit einer Leipziger Stadt-AG der Linken<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei einem Mitglied der pal\u00e4stinensischen Gruppe Handala hat am Mittwoch eine Wohnungsdurchsuchung stattgefunden. 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