{"id":415729,"date":"2025-09-12T01:19:27","date_gmt":"2025-09-12T01:19:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415729\/"},"modified":"2025-09-12T01:19:27","modified_gmt":"2025-09-12T01:19:27","slug":"pflegende-sollen-mehr-kompetenzen-bekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415729\/","title":{"rendered":"Pflegende sollen mehr Kompetenzen bekommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 11.09.2025 16:09 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Zuletzt hat die Corona-Pandemie deutlich gemacht, wie dringend medizinisches Personal in Deutschland gebraucht wird. Die Bundesregierung will nun den Pflegeberuf attraktiver machen: Pflegekr\u00e4fte sollen mehr Kompetenzen bekommen.<strong> <\/strong><\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Willen der Bundesregierung sollen die dringend ben\u00f6tigten Pflegeberufe attraktiver werden: Pflegerinnen und Pfleger sollen daf\u00fcr k\u00fcnftig mehr Kompetenzen bekommen und Aufgaben \u00fcbernehmen, die bislang \u00c4rztinnen und \u00c4rzten vorbehalten sind &#8211; etwa beim Versorgen von Wunden, bei Diabetes und Demenz. Dabei sollen sie nicht auf \u00e4rztliche Weisungen angewiesen sein, so Gesundheitsministerin Nina Warken bei der Vorstellung der Pl\u00e4ne im Bundestag.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem sollen Pflegekr\u00e4fte von &#8222;vermeidbarer B\u00fcrokratie&#8220; entlastet werden &#8211; etwa, indem Dokumentationen f\u00fcr Qualit\u00e4tspr\u00fcfungen auf ein notwendiges Ma\u00df begrenzt werden. &#8222;Jede Minute, die sich eine Pflegekraft nicht mit Formularen besch\u00e4ftigt, ist eine gewonnene Minute f\u00fcr die pflegebed\u00fcrftigen Menschen&#8220;, sagte Warken.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dferdem will die Bundesregierung eine bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung einf\u00fchren. Daf\u00fcr gibt es laut Warken bisher in den L\u00e4ndern einen Flickenteppich mit 27 verschiedenen Vorgaben. \u00dcber die Pl\u00e4ne beraten nun zun\u00e4chst die Aussch\u00fcsse im Parlament. Entwickelt worden waren die beiden Gesetzesvorlagen bereits von der vorherigen Ampelkoalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP.<\/p>\n<p>    Pflegekr\u00e4fte dringend ben\u00f6tigt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Prognosen sprechen f\u00fcr sich: Laut Pflegevorausberechnung des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der pflegebed\u00fcrftigen Menschen bis 2055 auf bis zu 8,2 Millionen wachsen. Das Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung hat 2024 einen Bedarf von 150.000 zus\u00e4tzlichen Pflegekr\u00e4ften f\u00fcr 2040 prognostiziert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Deutsche Pflegerat lobte die Vorhaben. Damit werde der Pflegeberuf als eigenst\u00e4ndiger Heilberuf erstmalig fest in der Gesundheitsversorgung verankert, sagte Pr\u00e4sidentin Christine Vogler. Allerdings kommt es nun darauf an, wie genau die Befugnisse definiert werden. Das Deutsche Rote Kreuz kritisiert, dass das Gesetz so eng gefasst sei, dass nur die zwei Prozent der Pflegekr\u00e4fte profitierten, die ein Pflegestudium absolviert h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00c4rzteorganisationen sehen die erweiterten Kompetenzen dagegen mit Skepsis: Einerseits k\u00f6nnten etwa Haus\u00e4rzte k\u00fcnftig durch gut qualifizierte Pflegekr\u00e4fte entlastet werden. Zugleich warnt die Bundes\u00e4rztekammer aber davor, bei der Ausweitung heilkundlicher T\u00e4tigkeiten \u00e4rztliche Kernkompetenzen anzugreifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 11.09.2025 16:09 Uhr Zuletzt hat die Corona-Pandemie deutlich gemacht, wie dringend medizinisches Personal in Deutschland gebraucht wird.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":415730,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,15,9221,12],"class_list":{"0":"post-415729","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-pflege","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115188699456880687","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=415729"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415729\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/415730"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=415729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=415729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=415729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}