{"id":415980,"date":"2025-09-12T03:41:25","date_gmt":"2025-09-12T03:41:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415980\/"},"modified":"2025-09-12T03:41:25","modified_gmt":"2025-09-12T03:41:25","slug":"stadtgefuehle-zieht-eine-positive-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/415980\/","title":{"rendered":"\u201eStadtgef\u00fchle\u201c zieht eine positive Bilanz"},"content":{"rendered":"<p>        <a href=\"https:\/\/journal-lokal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Mainz.-Stadtgefuehle_Resuemee-scaled.jpg\" data-caption=\"Das Zukunftsfest \u201eStadtgef\u00fchle\u201c am Rheinufer hat im August durchaus Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt \u2013 in Reichweite, Beteiligung und Programmbreite, teilten die Organisatoren mit.  Foto: Stadtgef\u00fchle\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Mainz.-Stadtgefuehle_Resuemee-640x427.jpg\"   alt=\"\" title=\"Mainz. Stadtgef\u00fchle_Res\u00fcmee\"\/><\/a>Das Zukunftsfest \u201eStadtgef\u00fchle\u201c am Rheinufer hat im August durchaus Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt \u2013 in Reichweite, Beteiligung und Programmbreite, teilten die Organisatoren mit.  Foto: Stadtgef\u00fchle<\/p>\n<p class=\"p1\">MAINZ \u2013 Das Zukunftsfest \u201eStadtgef\u00fchle\u201c am Rheinufer gegen\u00fcber dem Kurf\u00fcrstlichen Schloss hat im August durchaus Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt \u2013 in Reichweite, Beteiligung und Programmbreite. \u201eWir k\u00f6nnen von einem Besucherrekord sprechen\u201c, sagt Soeren Herrmann. Er ist im Orga-Team f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"p1\">Im Vergleich zum Vorjahr seien es mehr als doppelt so viele G\u00e4ste gewesen, n\u00e4mlich 5.700. An den Infost\u00e4nden sei zudem sp\u00fcrbar gewesen, \u201edass sie Leute erreicht haben, die sie sonst nicht erreicht haben\u201c. Dazu z\u00e4hlt er auch die Menschen, \u201edie noch nie geh\u00f6rt haben, dass es solche Gruppen in Mainz gibt, und sich jetzt ein ehrenamtliches Engagement vorstellen k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Organisation des Zukunftsfestes spiegelt ein St\u00fcck weit die Stadtgesellschaft: Aus den ehrenamtlichen Gruppen entstand vor einiger Zeit der Tr\u00e4gerverein \u201eMainz nachhaltig verbinden\u201c; das Team, das hinter der \u201eStadtgef\u00fchle\u201c-Marke steht, sei \u201ewirklich bunt gemischt\u201c, sagt Herrmann. Von Abiturienten bis zu Rentnern sind zumindest die meisten Altersgruppen vertreten.<\/p>\n<p class=\"p1\">Im Gespr\u00e4ch mit Journal LOKAL erz\u00e4hlt Herrmann, dass der Ansatz des Zukunftsfestes sich bewusst von klassischen st\u00e4dtischen Beteiligungsformaten unterscheidet. Nat\u00fcrlich sei jede Form der Beteiligung, die von der Stadt kommt, \u201esuper wichtig und gut\u201c. Was \u201eStadtgef\u00fchle\u201c unterscheidet, sind die Absender. \u201eBei uns kommt es sozusagen aus der Stadtgesellschaft Richtung Stadt.\u201c<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-142771 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Mainz.-Stadtgefuehle_Resuemee_3-e1757608281889.jpeg\" alt=\"\" width=\"1650\" height=\"826\"  \/>Auf zwei B\u00fchnen traten unter anderem Absinto Orkestra, Montytown und Trio Nardis auf. Foto: Stadtgef\u00fchle<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Themen werden also nicht vorgegeben: \u201eWir fragen: Was k\u00f6nnte in der Stadt ver\u00e4ndert werden? Dann kommen Leute mit konkreten Projekten oder Ideen.\u201c W\u00fcnsche und Forderungen sammelte das Team auch w\u00e4hrend der drei Tage, und das betont niedrigschwellig \u2013 beispielsweise auf dem Baum der W\u00fcnsche. \u201eDie Ideen haben wir auch schon an die Stadt \u00fcbergeben.\u201c Das Ziel bleibe, \u201eZukunftsangst zu nehmen und positive Zukunftsstadtgef\u00fchle zu vermitteln\u201c.<\/p>\n<p class=\"p1\">Inhaltlich bot das Festival Klimaschutz zum Mitmachen: praktische Tipps zu Energiesparen, Upcycling, suffizientem Wohnen, Diskussionen zur sozial gerechten Klimapolitik, Vortr\u00e4ge und Podien unter anderem zu Fassadenbegr\u00fcnung, Balkon-Solar, Mobilit\u00e4t, Ern\u00e4hrung und Demokratie \u2013 auch mit Umweltministerin Katrin Eder.<\/p>\n<p class=\"p1\">Auf zwei B\u00fchnen traten unter anderem Absinto Orkestra, Montytown und Trio Nardis auf. Handlungsangebote reichten von Urban Gardening, DIY, Repair-Caf\u00e9, Siebdruck, Tauschb\u00f6rsen, Naturwerkstatt bis zu Stadtspazierg\u00e4ngen; Bewegungsangebote und ein Kinderprogramm holten zus\u00e4tzliche Zielgruppen ab.<\/p>\n<p class=\"p1\">Reichweite und Zug\u00e4nglichkeit blieben im Vorfeld die Leitlinie. \u201eWir plakatierten die ganze Stadt und machten auch bezahlte Werbung\u201c, sagt Herrmann. Es gab Flyer in Leichter Sprache sowie eine Website in Deutsch und Englisch. Nicht zuletzt fungierte das Festivalb\u00fcro als Anlaufstelle und senkte die H\u00fcrden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-142772 size-medium\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Mainz.-Stadtgefuehle_Resuemee_2-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\"  \/>So genannte Handlungsangebote reichten von Urban Gardening, \u00fcber ein Repair-Caf\u00e9, Tauschb\u00f6rsen, Naturwerkstatt bis zu Stadtspazierg\u00e4ngen und Bewegungsangeboten. Foto. Stadtgef\u00fchle.<\/p>\n<p class=\"p1\">Dessen Standort zahlte sich aus: \u201eAm Rhein gibt es halt einfach viele Menschen, die dort spazieren gehen, und es gab auch andere, die einfach stehen geblieben sindund mit Fragen ins Gespr\u00e4ch gekommen sind.\u201c Als das Zukunftsfest im Vorjahr \u00fcber mehrere Orte verteilt war, gelang die Ansprache lange nicht so gut. \u201eDer Schritt ans Ufer war wirklich richtig, richtig gut.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1\">Auch die \u00f6kologische Bilanz soll laut den Veranstaltern als Teil des Konzepts gelungen sein. Es gab Mehrweg-Geschirr und Wasserspender vor Ort. Die Backstage-Versorgung lief \u00fcber Foodsharing mit geretteten Lebensmitteln. Erg\u00e4nzend boten lokale Anbieter Bio-, vegetarische, vegane und fair gehandelte Speisen an.<\/p>\n<p class=\"p1\">Herrmann verweist dabei neben dem CO\u2082-Fu\u00dfabdruck auf den \u201eHandabdruck\u201c \u2013 also die gesellschaftliche Wirkung. Der Unterschied zwischen den Begriffen l\u00e4sst sich mit einem Merksatz erkl\u00e4ren: W\u00e4hrend der Fu\u00dfabdruck Emissionen heute spart, vergr\u00f6\u00dfert der Handabdruck die M\u00f6glichkeiten vieler anderer, morgen und \u00fcbermorgen automatisch nachhaltiger zu handeln. Herrmann zeigt sich erfreut: \u201eWir haben sehr viele Leute erreicht.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1\">Wie geht es weiter? Finanziell bleibt das Fest, das vom Ehrenamt lebt, eine Herausforderung. \u201eJa, der Klassiker ist nat\u00fcrlich Geld. Es ist halt nun mal so.\u201c F\u00fcr 2025 kamen Mittel unter anderem \u00fcber den Demokratiefonds, aber auch aus den Stadtteilmitteln des Ortsbeirats Altstadt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Das Format bleibt in der Innenstadt. Klar sei f\u00fcr das Team: Es wird ein n\u00e4chstes \u201eStadtgef\u00fchle\u201c geben, der Termin steht aber noch nicht fest. Gew\u00fcnscht w\u00e4re k\u00fcnftig eine inhaltliche Kooperation mit st\u00e4dtischen Fach\u00e4mtern, \u201eohne dass Stadtgef\u00fchle ein Projekt der Stadt wird\u201c.<\/p>\n<p class=\"p1\">Der Kontakt f\u00fcr potenzielle Ehrenamtliche l\u00e4uft \u00fcber Website-Formular und Instagram; vor dem jeweiligen Fest trifft sich das Plenum w\u00f6chentlich, sonst 14-t\u00e4gig, unterst\u00fctzt durch Arbeitsgruppen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Zukunftsfest \u201eStadtgef\u00fchle\u201c am Rheinufer hat im August durchaus Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt \u2013 in Reichweite, Beteiligung und Programmbreite, teilten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":415981,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-415980","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115189257903147467","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=415980"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415980\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/415981"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=415980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=415980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=415980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}