{"id":416255,"date":"2025-09-12T06:13:15","date_gmt":"2025-09-12T06:13:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/416255\/"},"modified":"2025-09-12T06:13:15","modified_gmt":"2025-09-12T06:13:15","slug":"hinweis-auf-frueheres-leben-in-marsgestein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/416255\/","title":{"rendered":"Hinweis auf fr\u00fcheres Leben in Marsgestein?"},"content":{"rendered":"<p>Hinweis auf fr\u00fcheres Leben in Marsgestein? &#8211; Spektrum der Wissenschaft<a id=\"top\" class=\"jump-to-content\" href=\"#main\" title=\"Direkt zum Inhalt\">Direkt zum Inhalt<\/a>Mars: Hinweis auf fr\u00fcheres Leben in Marsgestein?<\/p>\n<p>Bei Untersuchungen eines Sedimentgesteins durch den Marsrover Perseverance im Umfeld des Kraters Jezero stie\u00df man auf Tonminerale und feink\u00f6rnige Kristallk\u00f6rner, die sich in einer w\u00e4ssrigen Umgebung bilden. Zudem fanden sich Spuren organischer Verbindungen. Allerdings bleibt unklar, inwiefern diese auf mikrobielles Leben in der fr\u00fchen Vergangenheit des Roten Planeten hinweisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Nahaufnahme einer felsigen Oberfl\u00e4che mit unregelm\u00e4\u00dfigen, hellen und dunklen Bereichen. Die Textur ist rau und weist kleine, erhabene Strukturen auf. Die Farben variieren von beige bis braun, mit einigen gr\u00fcnlichen Elementen. Die Oberfl\u00e4che scheint erodiert oder verwittert zu sein, was auf geologische Prozesse hinweisen k\u00f6nnte.\" class=\"full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PIA26368.jpg\" title=\"Nahaufnahme einer felsigen Oberfl\u00e4che mit unregelm\u00e4\u00dfigen, hellen und dunklen Bereichen. Die Textur ist rau und weist kleine, erhabene Strukturen auf. Die Farben variieren von beige bis braun, mit einigen gr\u00fcnlichen Elementen. Die Oberfl\u00e4che scheint erodiert oder verwittert zu sein, was auf geologische Prozesse hinweisen k\u00f6nnte.\"\/><\/p>\n<p> Makroaufnahme des Marssteins \u00bbChevaya Falls\u00ab: Es zeigen sich dunkle Gebilde, bei denen es sich um Olivinkristalle handelt. Die hellen, von schmalen, dunklen R\u00e4ndern umgebenen Flecken werden scherzhaft auch als \u00bbLeopardenflecken\u00ab bezeichnet. <\/p>\n<p>Eine vom NASA-Marsrover Perseverance im Jahr 2024 auf dem Roten Planeten entnommene Gesteinsprobe k\u00f6nnte nach Angaben der US-Raumfahrtbeh\u00f6rde m\u00f6glicherweise Spuren von fr\u00fcherem mikrobiellem Leben enthalten. \u00bbDies k\u00f6nnte das deutlichste Zeichen von Leben sein, das wir jemals auf dem Mars gefunden haben\u00ab, sagte der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vor einigen Wochen als Interimschef der NASA eingesetzte Verkehrsminister Sean\u00a0Duffy bei einer Pressekonferenz. Sicher sei das allerdings nicht, betonte die stellvertretende NASA-Chefin Nicky\u00a0Fox. Es seien noch mehr Daten und Studien notwendig.\u00a0Derzeit befindet sich die NASA in intensiven Verhandlungen um ihr Budget und ist von K\u00fcrzungen ihres Etats um mehr als 20\u00a0Prozent bedroht, sodass es hier auch um allgemeine Aufmerksamkeit\u00a0geht. <\/p>\n<p>Die Gesteinsprobe hatte Perseverance im vergangenen Sommer im Krater Jezero in einem ausgetrockneten Flussbett auf dem Mars entnommen. Dem NASA-Team war das Gestein aufgefallen, weil es Flecken zeigte, die einem Leopardenmuster \u00e4hnelten. Die Probe war dann mit allen wissenschaftlichen Instrumenten, die der Rover an Bord hat, untersucht worden. Die Ergebnisse wurden nun im <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-025-09413-0\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Fachmagazin \u00bbNature\u00ab <\/a>ver\u00f6ffentlicht.\u00a0<\/p>\n<p>Probe m\u00fcsste auf der Erde untersucht werden<\/p>\n<p>Das Gestein besteht unter anderem aus Ton und Schlick und enth\u00e4lt etwa Kohlenstoff, Schwefel, oxidiertes Eisen und Phosphor. Die Flecken im Gestein enthalten die Minerale Vivianit und Greigit, die in Kombination auf fr\u00fcheres mikrobielles Leben hindeuten, allerdings auch ohne biologische Reaktionen entstehen k\u00f6nnen. F\u00fcr weitere Untersuchungen m\u00fcsste die Probe eigentlich zur Erde gebracht werden, eine entsprechende NASA-Mission steht aber derzeit auf dem Pr\u00fcfstand. Gerade sieht es im Hinblick auf die Finanzierung und Realisierung eher d\u00fcster\u00a0aus.\u00a0<\/p>\n<p>Der Rover Perseverance (auf Deutsch etwa: Durchhalteverm\u00f6gen) landete im Jahr\u00a02021 mit einem riskanten Man\u00f6ver auf dem Mars und erforscht seitdem den Planeten. Entwicklung und Bau des rund 2,5\u00a0Milliarden US-Dollar teuren Rovers hatten acht Jahre gedauert. (dpa\/ta)<\/p>\n<p>Diesen Artikel empfehlen:<\/p>\n<ul class=\"columns kiosk__bar__categories medium-3 no-bullet small-12\">\n<li class=\"active kiosk__bar__category__digital\">Digitalausgaben <\/li>\n<li class=\"kiosk__bar__category__print\">Printausgaben <\/li>\n<li class=\"kiosk__bar__category__topseller\">Topseller <\/li>\n<li class=\"kiosk__bar__category__bundle show-for-medium\">Bundles<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalit\u00e4t von Spektrum.de zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hinweis auf fr\u00fcheres Leben in Marsgestein? &#8211; Spektrum der WissenschaftDirekt zum InhaltMars: Hinweis auf fr\u00fcheres Leben in Marsgestein?&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":416256,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[3251,29,30,13000,25393,25392,75555,109678,190,189,21287,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-416255","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-astronomie","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-mars","12":"tag-marsrover","13":"tag-perseverance","14":"tag-planetenforschung","15":"tag-roter-planet","16":"tag-science","17":"tag-science-technology","18":"tag-sonnensystem","19":"tag-technik","20":"tag-technology","21":"tag-wissenschaft","22":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115189855358385459","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/416255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=416255"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/416255\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/416256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=416255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=416255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=416255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}