{"id":41675,"date":"2025-04-18T12:18:17","date_gmt":"2025-04-18T12:18:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/41675\/"},"modified":"2025-04-18T12:18:17","modified_gmt":"2025-04-18T12:18:17","slug":"schutz-kritischer-infrastruktur-schnappschuesse-koennen-in-polen-tausende-euro-strafe-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/41675\/","title":{"rendered":"Schutz kritischer Infrastruktur: Schnappsch\u00fcsse k\u00f6nnen in Polen Tausende Euro Strafe kosten"},"content":{"rendered":"<p>                    Schutz kritischer Infrastruktur<br \/>\n                Schnappsch\u00fcsse k\u00f6nnen in Polen Tausende Euro Strafe kosten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              17.04.2025, 15:49 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Eine Br\u00fccke hier, ein Flughafen da: Wer bei einem Besuch in Polen zur Kamera greift, sollte vorher genau schauen, ob er nicht irgendwo ein Verbotsschild entdeckt. Zum Schutz vor Spionage tritt eine neue Anordnung in Kraft. Im schlimmsten Fall droht bei Verst\u00f6\u00dfen Haft.<\/strong><\/p>\n<p>Polen stellt das Fotografieren milit\u00e4rischer Anlagen und anderer kritischer Infrastruktur ohne spezielle Genehmigung unter Strafe. Eine entsprechende Anordnung des Verteidigungsministeriums tritt an diesem Donnerstag in Kraft, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete. Das EU- und Nato-Land will sich damit besser gegen Spionage sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Das Verbot gilt f\u00fcr 25.000 Objekte landesweit. Darunter sind au\u00dfer Anlagen des Milit\u00e4rs auch Kraftwerke und Energieanlagen, Br\u00fccken, Tunnel, Flugh\u00e4fen, H\u00e4fen und Grenz\u00fcberg\u00e4nge zur Ukraine. Bei Zuwiderhandlung drohen Beschlagnahmung der Film- oder Fotoausr\u00fcstung, bis zu 30 Tage Haft und Geldstrafen bis zu umgerechnet 4.700 Euro.<\/p>\n<p>Wer aus triftigem Grund, beispielsweise f\u00fcr Medienver\u00f6ffentlichungen, diese Objekte fotografieren will, muss beim Verteidigungsministerium vorher eine Genehmigung beantragen.<\/p>\n<p>Polen ist einer der wichtigsten milit\u00e4rischen und politischen Unterst\u00fctzer der von Russland angegriffenen Ukraine. Die polnischen Geheimdienste nehmen immer wieder Verd\u00e4chtige fest, die Objekte der kritischen Infrastruktur im Auftrag der belarussischen oder russischen Geheimdienste ausspioniert haben sollen.<\/p>\n<p>Anfang April beispielsweise warf Polen einem in Russland geborenen Ukrainer Spionage f\u00fcr Russlands Geheimdienste vor. Der 47-j\u00e4hrige mutma\u00dfliche T\u00e4ter soll Informationen zu Milit\u00e4reinrichtungen in Polen gesammelt haben, erkl\u00e4rte die polnische Staatsanwaltschaft. Er habe die Taten gestanden und seine &#8222;ideologischen Motive&#8220; erl\u00e4utert, erkl\u00e4rte der polnische Staatsanwalt Przemyslaw Nowak. Dem Mann droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe zwischen f\u00fcnf und 30 Jahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schutz kritischer Infrastruktur Schnappsch\u00fcsse k\u00f6nnen in Polen Tausende Euro Strafe kosten 17.04.2025, 15:49 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":41676,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,3917,16,307,12,3555,10,8,9,11,317,14566,103,104],"class_list":{"0":"post-41675","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-polen","12":"tag-politik","13":"tag-russland","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-spionage","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-ukraine","21":"tag-verteidigungsministerium","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114358930973757645","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41675"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41675\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}