{"id":416886,"date":"2025-09-12T12:06:15","date_gmt":"2025-09-12T12:06:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/416886\/"},"modified":"2025-09-12T12:06:15","modified_gmt":"2025-09-12T12:06:15","slug":"zwischen-dauerkrise-und-aufbruch-so-war-es-bei-der-zp-europe-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/416886\/","title":{"rendered":"Zwischen Dauerkrise und Aufbruch: So war es bei der ZP Europe 2025"},"content":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfen Themen der diesj\u00e4hrigen Zukunft Personal Europe waren altbekannt, und doch aktuell wie eh und je: Krise und K\u00fcnstliche Intelligenz. W\u00e4hrend die wirtschaftliche Situation nat\u00fcrlich an HR-Abteilungen und -Dienstleistern nicht spurlos vor\u00fcbergeht, zeigte sich bei KI ein deutlicher Entwicklungsschritt: weg von Spielereien hin zu konkreten L\u00f6sungen f\u00fcr HR.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.personalwirtschaft.de\/news\/allgemein\/so-war-es-auf-der-zp-europe-2024-180130\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Noch im vergangenen Jahr<\/a> ging es auf der Messe vor allem um erste Gehversuche \u2013 etwa Stellenanzeigen mit ChatGPT zu schreiben. 2025 standen hingegen viel h\u00e4ufiger handfeste Anwendungen, KI-Agenten und -Tools im Vordergrund. Zwar setzen einige Anbieter weiterhin auf das blo\u00dfe Label \u201eJetzt mit KI\u201c, doch immer h\u00e4ufiger entstehen durchdachte L\u00f6sungen mit echtem Mehrwert.<\/p>\n<p><strong>Belegschaften mitnehmen<\/strong><\/p>\n<p>Ein zentrales Thema bei den B\u00fchnengespr\u00e4chen und Vortr\u00e4gen war dabei, wie die Belegschaften im Wandel mitgenommen werden k\u00f6nnen. Ana Dujic, Abteilungsleiterin der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft im Bundesarbeitsministerium, forderte eine \u201eAlphabetisierung in Sachen KI\u201c. \u201eWir erwarten von manchen Menschen, dass sie ihren Job abschaffen. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir eine Alternative haben\u201c, betonte Datev-Personalchefin Julia Bangerth. Enzo Weber vom IAB, der mit Dujic und Bangerth auf einer B\u00fchne sa\u00df, wies darauf hin, dass gerade Einsteiger-Jobs durch KI unter Druck geraten k\u00f6nnten \u2013 ausgerechnet dort, wo junge Fachkr\u00e4fte den Wandel eigentlich vorantreiben sollen. \u201eDa l\u00e4uft dann etwas falsch\u201c, warnte er.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            Info&#13;\n        <\/p>\n<p>Dann schauen Sie doch einmal in unser <a href=\"https:\/\/www.personalwirtschaft.de\/themen\/kuenstliche-intelligenz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dossier zum Thema<\/a>. Dort stellen wir f\u00fcr Sie kontinuierlich aktuelle Berichte, Analysen, Deep-Dives und Tools f\u00fcr den Einsatz von KI im HR-Alltag zusammen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.personalwirtschaft.de\/themen\/kuenstliche-intelligenz\/\" class=\"dossierbox-link-bold\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lesen Sie rein!<\/a><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Nicht nur die Belegschaften, auch die Personalabteilungen selbst stehen im Wandel. Dabei geht es auch wieder um das altbekannte Thema, wie viel oder wenig Einfluss und Anerkennung HR im Unternehmen hat. Susann Bl\u00fcml von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Personalf\u00fchrung stellte Ergebnisse des Projekts HRM der Zukunft vor: Nur ein Sechstel der Personalerinnen und Personal glaubt, dass ihr Beitrag zum Unternehmenserfolg anerkannt wird. Ihre Empfehlung: \u201eKenne deine Kennzahlen.\u201c Eine Erkenntnis, die nicht neu ist \u2013 aber in HR-Kreisen nicht oft genug betont werden kann.<\/p>\n<p><strong>\u201eWeitermachen ist keine Option\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die allgegenw\u00e4rtige Krise pr\u00e4gte auch das Auftaktpanel. Birgit Bohle, Personalvorst\u00e4ndin der Telekom, stellte klar: \u201eEin Weitermachen wie bisher ist keine Option. Wir haben eine Bildungskrise, wir m\u00fcssen an unserer Wettbewerbsf\u00e4higkeit arbeiten \u2013 es wird Zumutungen f\u00fcr alle geben.\u201c<\/p>\n<p>Matthias Kempf, <a href=\"https:\/\/www.personalwirtschaft.de\/news\/allgemein\/neuer-bpm-praesident-teamarbeit-muss-mehr-zur-staerke-von-hr-werden-193394\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neuer Pr\u00e4sident des Bundesverbands der Personalmanager<\/a>, warb f\u00fcr eine Kultur der \u201eProduktivit\u00e4tsfreude\u201c. Deutschland m\u00fcsse sich offener f\u00fcr Richtungswechsel zeigen. Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft beschrieb den aktuellen Arbeitsmarkt als \u00dcbergang: weg vom Arbeitnehmermarkt hin zu einem partiellen Arbeitgebermarkt \u2013 eine \u201ePhase des Austarierens der Interessen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Themenvielfalt im Programm<\/strong><\/p>\n<p>Neben Transformation, KI und HR-Rolle bot die Messe ein breites Programm. Dr. Markus Winkler, Head of Labour Relations bei SIG Combibloc, hob in seinem Vortrag die Bedeutung der Betriebsr\u00e4te hervor: Wer Ma\u00dfnahmen wie Mehrarbeit umsetzen wolle, brauche sie an seiner Seite \u2013 nicht nur als Sprachrohr der Belegschaft, sondern auch als Vermittler der Unternehmensperspektive. Ein Schwerpunkt lag auf professionellem Verhandlungsmanagement. Dieses beinhalte eine fr\u00fche Einbindung, kluge Zugest\u00e4ndnisse sowie klare Kommunikation.<\/p>\n<p>Auch Themen wie Corporate Health, Learning oder Arbeitsrecht wurden diskutiert. \u00dcberraschend wenig Raum nahm dagegen die Entgelttransparenz ein \u2013 obwohl die EU-Richtlinie bereits 2025 greift. Weder an den St\u00e4nden noch in den Vortr\u00e4gen war das Thema prominent vertreten.<\/p>\n<p>Die Zukunft Personal 2024 machte deutlich: HR befindet sich an vielen Fronten im Umbruch. KI wird erwachsen, HR muss seine Rolle neu definieren, und die wirtschaftliche Unsicherheit zwingt zu mehr Produktivit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die gro\u00dfen Themen der diesj\u00e4hrigen Zukunft Personal Europe waren altbekannt, und doch aktuell wie eh und je: Krise&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":416887,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-416886","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115191243383218912","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/416886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=416886"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/416886\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/416887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=416886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=416886"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=416886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}