{"id":417186,"date":"2025-09-12T14:52:17","date_gmt":"2025-09-12T14:52:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/417186\/"},"modified":"2025-09-12T14:52:17","modified_gmt":"2025-09-12T14:52:17","slug":"umstrittene-entscheidung-ueber-eu-klimaziel-2040-wird-verschoben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/417186\/","title":{"rendered":"Umstrittene Entscheidung \u00fcber EU-Klimaziel 2040 wird verschoben"},"content":{"rendered":"<p>Die EU-Botschafter haben am Freitag in Br\u00fcssel die auch von \u00d6sterreich geforderte <strong>Verschiebung der Entscheidung \u00fcber das EU-Klimaziel 2040<\/strong> beschlossen. Das Thema wird nun nicht wie urspr\u00fcnglich geplant beim n\u00e4chsten Treffens der Umweltministerinnen und -minister am 18. September entschieden, sondern erst beim <strong>EU-Gipfel im Oktober<\/strong> diskutiert.\u00a0<\/p>\n<p>Die Verschiebung wurde im Vorfeld von den Gr\u00fcnen, Umweltorganisationen und NGOs scharf als &#8222;Verz\u00f6gerung&#8220; kritisiert.<\/p>\n<p>Da beim EU-Gipfel das Einstimmigkeitsprinzip herrscht, k\u00f6nnte schon ein Land die EU-Klimaziele aufhalten, wurde im Vorfeld bef\u00fcrchtet. Die Staats- und Regierungschefs- und -chefinnen k\u00f6nnen das Ziel auch nicht final beschlie\u00dfen: Sie k\u00f6nnen nur Leitlinien vorgeben. Der finale Beschluss w\u00fcrde dann beim n\u00e4chsten Ratstreffen der Umweltministerinnen- und -minister nach dem Gipfel fallen. \u00d6sterreich hatte die Verschiebung gemeinsam mit Frankreich, Deutschland und weiteren EU-Staaten gefordert.<\/p>\n<p>    Klimaziel f\u00fcr 2035 dann zentrales Thema der COP30<\/p>\n<p>Aus dem Bundeskanzleramt wurde dies gegen\u00fcber der APA damit begr\u00fcndet, dass es sich &#8222;nicht nur um eine isolierte klima- oder umweltpolitische Entscheidung&#8220; handle. Die inner\u00f6sterreichische Positionsfindung sei noch nicht abgeschlossen, wurde im Kanzleramt betont &#8211; wobei sich SP\u00d6 und NEOS bereits positioniert hatten und auf eine Reduktion der Emissionen von mindestens 90 Prozent pochen. Die \u00f6sterreichische Regierung hat sich in ihrem Programm zur Klimaneutralit\u00e4t 2040 verpflichtet.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission m\u00f6chte die Treibhausgasemissionen in der Europ\u00e4ischen Union laut ihrem Anfang Juli vorgelegten Vorschlag bis zum Jahr 2040 um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Zudem wurde mehr Flexibilit\u00e4t versprochen. Bereits festgelegt sind die Ziele f\u00fcr davor und danach: Bis 2030 m\u00f6chte die EU die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren, bis 2050 klimaneutral werden. Die n\u00e4chste Deadline ist der 24. September: Bis dahin muss die EU nach dem Pariser Klimaabkommen ihr neues Klimaziel f\u00fcr 2035 bei den Vereinten Nationen einreichen. Dieses ist auch das gro\u00dfe Thema beim kommenden UNO-Klimagipfel COP30 im November in Brasilien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU-Botschafter haben am Freitag in Br\u00fcssel die auch von \u00d6sterreich geforderte Verschiebung der Entscheidung \u00fcber das EU-Klimaziel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":417187,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-417186","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115191896109516313","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/417186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=417186"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/417186\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/417187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=417186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=417186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=417186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}