{"id":417775,"date":"2025-09-12T20:08:12","date_gmt":"2025-09-12T20:08:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/417775\/"},"modified":"2025-09-12T20:08:12","modified_gmt":"2025-09-12T20:08:12","slug":"homosexualitaet-in-der-ukrainischen-armee-wenn-die-ukraine-verliert-sind-wir-die-ersten-opfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/417775\/","title":{"rendered":"Homosexualit\u00e4t in der ukrainischen Armee: \u201eWenn die Ukraine verliert, sind wir die ersten Opfer\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Herr Pylypenko, Sie verteidigen Ihr Land seit der Euromaidan-Revolution im Jahr 2014. Sie leben offen schwul. Ist die Akzeptanz f\u00fcr queere Menschen in der ukrainischen Armee nach mehr als zehn Jahren Krieg gestiegen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\"><strong>Viktor Pylypenko:<\/strong> Die Situation ist heute sehr anders. Als ich im Jahr 2018 mein Coming-out hatte, war Homophobie weit verbreitet. Viele Ukrai\u00adner glaubten, dass es keine schwule M\u00e4nner an der Front gab, dass Schwule keine Verteidiger, keine Patrioten sein k\u00f6nnten. Ich und die anderen M\u00e4nner und Frauen in der Armee, die ihre Sexualit\u00e4t \u00f6ffentlich machten, waren wie schwarze Schw\u00e4ne. Mit diesem Schritt an die \u00d6ffentlichkeit begannen wir, die Wahrnehmung vieler Ukrai\u00adne\u00adr*in\u00adnen gegen\u00fcber LGBT-Personen zu ver\u00e4ndern. Auch wenn manche kritisierten, dass der Krieg mit Russland erst mal Priorit\u00e4t habe.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Sie waren damals erst der zweite ukrainische Soldat, der sich outete. Wie reagierten Ihre Kameraden darauf?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Ich war zu dem Zeitpunkt Veteran, bevor ich ab Februar 2022 wieder aktiver Soldat wurde. F\u00fcr mich war es etwas Existenzielles. Ich wollte auch als Zivilist weiter f\u00fcr eine demokratische Ukraine k\u00e4mpfen. Nur ein paar Kameraden aus meiner alten Einheit \u00e4u\u00dferten sich homophob \u00fcber mein Coming-out. Die allermeisten unterst\u00fctzen mich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/wochentaz-kennzeichen-3zu2-klein-1.png\" loading=\"lazy\" height=\"363\" type=\"image\/png\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>wochentaz<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Dieser Text stammt aus der <strong>wochentaz<\/strong>. Unserer Wochenzeitung von links! In der wochentaz geht es jede Woche um die Welt, wie sie ist \u2013 und wie sie sein k\u00f6nnte. Eine linke Wochenzeitung mit Stimme, Haltung und dem besonderen taz-Blick auf die Welt. Jeden Samstag neu am Kiosk und <a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">nat\u00fcrlich im Abo<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"5\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Sch\u00e4tzungen zufolge sind etwa zehn Prozent ukrainischer Sol\u00adda\u00adt*\u00adin\u00adnen LGBT, also lesbisch, schwul, bisexuell oder trans \u2013 ungef\u00e4hr so viel wie in der Gesamtgesellschaft. Viele berichten davon, dass sie nach ihrem \u00adComing-out ihre Einheit wechseln m\u00fcssen, wegen Mobbing und Drohungen.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Homophobie ist weiterhin ein gro\u00dfes Problem in der ukrainischen Armee. Es gibt Einheiten, in denen Soldaten keinen Hehl daraus machen. Sie sind aber nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr die gesamten Streitkr\u00e4fte. Ein Problem ist: Die Streitkr\u00e4fte folgen zwar demokratischen Statuten, Homophobie gibt es aber als Diskriminierungsform offiziell nicht. Deshalb ber\u00e4t unser Verein LGBT Military Betroffene in der Armee.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">\n        <strong>taz: Im Jahr 2019 wurde der offen homosexuelle Veteran Vasyl Davydenko auf dem Heimweg von f\u00fcnf Personen zusammengeschlagen \u2013 offenbar ein homofeindlicher Angriff. Kommt es h\u00e4ufig zu solchen Attacken?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"8\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Auch ich wurde in diesem Jahr k\u00f6rperlich angegriffen. Schon damals zeigte sich die ukrainische Gesellschaft emp\u00f6rt \u00fcber diese beiden Attacken, weil wir in erster Linie als Veteranen des Krieges galten, nicht als Schwule. Das war in den Augen vieler also ein Angriff auf Verteidiger der Ukraine. Seitdem gab es kaum k\u00f6rperliche Attacken gegen die Community, sondern vor allem homophobe Kommentare in den sozialen Medien. Doch neulich, am 18. August, kam es zu einem Vorfall mit Denis Nikitin.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Der russische Neonazi, mit b\u00fcrgerlichem Namen Denis Kapustin, der aktuell als Freiwilliger aufseiten der Ukraine gegen Russland k\u00e4mpft.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"10\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Ich war bei der Trauerfeier f\u00fcr den linken K\u00fcnstler David Chichkan, der an der Front get\u00f6tet wurde, auf dem Maidanplatz in Kyjiw. Es war sein Wunsch, m\u00f6glichst viele Flaggen bei der Zeremonie zu haben, die f\u00fcr Freiheit stehen. Ich und ein Freund brachten eine Regenbogenflagge mit. Denis Nikitin war auch auf dem Maidan und riss mir die Flagge weg. Ich griff ihn an, um die Flagge zur\u00fcckzubekommen. Dann schritten andere Menschen ein, sie wussten aber nicht, wer ich und wer der Angreifer war. Am Ende haben sowohl Nikitin als auch ich Pfefferspray ins Gesicht abbekommen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"11\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Vor der russischen Invasion im Februar 2022 griffen Rechtsextreme immer wieder die j\u00e4hrliche Pride-Demo in Kyjiw an. Nach einer zweij\u00e4hrigen kriegsbedingten Pause findet sie seit vergangenem Jahr wieder statt. Verl\u00e4uft sie jetzt friedlicher?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"12\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Auch wir nehmen daran teil. Manche Sol\u00adda\u00adt*in\u00adnen werden f\u00fcr die Demo von ihren Vorgesetzten freigestellt. Die Polizei <a href=\"https:\/\/taz.de\/LGBTIQ-in-der-Ukraine\/!6094243\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bittet uns immer wieder darum, keine Pride-Demos zu organisieren<\/a>, weil sie nicht f\u00fcr unsere Sicherheit sorgen wollen. Doch unsere Menschenrechte k\u00f6nnen nicht auf die Zukunft verschoben werden. In diesem Krieg geht es darum, ob wir einer europ\u00e4ischen Welt mit europ\u00e4ischen Werten angeh\u00f6ren, der wir immer angeh\u00f6rt haben, oder einer Welt der russischen Tyrannei, in der es keine Freiheit f\u00fcr das Individuum gibt. Deshalb ist auch der Kampf f\u00fcr die kleinste Minderheit \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"13\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Eine orthodoxe Kirche in Kyjiw hat Ihnen die \u201eMedaille f\u00fcr Opferbereitschaft und Liebe zur Ukraine\u201c wieder entzogen, weil Sie schwul sind. Viele Soldaten und Freiwillige haben daraufhin ihre Medaillen aus Protest zur\u00fcckgegeben.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"14\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Die ukrainische Kirche ist leider bis heute homophob, selbst die vermeintlich progressivsten Teile. Sie ist immer eng verwoben gewesen mit dem KGB, heute dem FSB. Der Mann, der mir die Medaille wegnahm, war fr\u00fcher KGB-Agent. Aber wir haben weniger Probleme mit der Kirche, <a href=\"https:\/\/taz.de\/Weihnachten-in-der-Ukraine\/!5901175\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">weil sie mit sich selbst besch\u00e4ftigt ist<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"15\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Um gleichgeschlechtliche Ehe zu legalisieren, m\u00fcsste die ukrainische Verfassung ge\u00e4ndert werden, was unter dem jetzigen Kriegsrecht nicht m\u00f6glich ist. Ein 2023 eingebrachter Gesetzentwurf, der eingetragene Partnerschaften legalisieren w\u00fcrde, ist im ukrainischen Parlament ins Stocken geraten. Warum?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"16\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Bedauernswerterweise ignorieren Pr\u00e4sident Selenskyj und seine Partei Diener des Volkes Menschenrechte f\u00fcr LGBT-Soldat*innen, obwohl sie behaupten, inklusiv zu sein. Wir erz\u00e4hlen Abgeordneten immer wieder davon, wie Menschen ihre verletzten Le\u00adbens\u00adpart\u00adne\u00adr*in\u00adnen im Krankenhaus nicht besuchen d\u00fcrfen, wie sie keine Rechte im Fall ihres Todes haben, wie ihre gemeinsamen Kinder dann im Waisenhaus landen k\u00f6nnen. Immer wieder antworten sie mit vorgeschobenen Gr\u00fcnden, die Kirche sei dagegen und so weiter. Das ist heuchlerisch. Denn immer, wenn es ein unbeliebtes Gesetz gibt, das sie aber pers\u00f6nlich bereichern w\u00fcrde, spielt die \u00f6ffentliche Meinung pl\u00f6tzlich keine Rolle. Deshalb sagen wir Selenskyj und seiner Partei: Spielt nicht mit dem Leben der Ver\u00adtei\u00addi\u00adge\u00adr*in\u00adnen dieses Landes.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"17\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Einem Bericht des Kyjiwer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie zufolge glauben 70 Prozent der Ukrainer*innen, dass queere Menschen gleiche Rechte wie alle anderen haben sollen. Ist das Parlament konservativer als die Gesellschaft?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"18\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Ja, so ist es. Die \u00f6ffentliche Meinung hat sich in den vergangenen Jahren enorm ver\u00e4ndert. Aber ukrainische Abgeordnete ignorieren das.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"19\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Die Ukraine k\u00e4mpft gegen ein autorit\u00e4res, homofeindliches Regime in Moskau. Macht Ihnen das noch mehr Angst um die Zukunft, sollte die Ukraine den Krieg verlieren?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"20\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Uns ist bewusst: Wenn die Ukraine verliert, werden wir die ersten Opfer des russischen Regimes sein. Russland verwendet Homophobie als Instrument in diesem Kampf, der sich auch gegen Europa richtet. \u201eBis nach Berlin\u201c lautet die Parole aus dem Zweiten Weltkrieg, die die Russen heute wieder auf ihren Panzer schreiben. Der Kreml spricht von \u201eGayropa\u201c, das aus Schwulen und Faschisten bestehe. Er stellt den Krieg als einen Kampf gegen korrupte westliche Werte dar, die angeblich die russische Jugend verschwulen. Diese Propaganda motiviert Russen, gegen die Ukraine zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"21\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Hat Wladimir<\/strong> <strong>Putins homo\u00adfeindliche Ideologie Ukrai\u00adne\u00adr*in\u00adnen weniger homophob gemacht, in Abgrenzung zum angreifenden Regime?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"22\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Wir als LGBT Military weisen auf die staatlich gesponserte Homophobie in Russland hin, um ukrainischen Homophoben klarzumachen, wo das hinf\u00fchrt. Wir betonen, dass es uns nicht nur um den Schutz von LGBT-Menschen geht, sondern um Menschenrechte und liberale Werte. Es geht um Respekt und W\u00fcrde. Wir k\u00e4mpfen hier f\u00fcr alle.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"23\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Im August empfing US-Pr\u00e4sident Trump in Alaska Putin, auf konkrete Versicherungen f\u00fcr ein Ende des Krieges wartete man vergeblich.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"24\"><strong>Pylypenko:<\/strong> Es war ein Zirkus. Und eine Erniedrigung des US-amerikanischen Milit\u00e4rs, das den roten Teppich f\u00fcr einen Kriegsverbrecher ausrollen musste. Eine Schande. In der Ukraine k\u00e4mpfen wir um unser \u00dcberleben. Das ist kein Konflikt, der in zwei Wochen einfach aufh\u00f6ren wird, wie Trump es immer wieder verkaufen will. Deshalb brauchen wir von Deutschland Langstreckenraketen wie Taurus \u2013 um Russlands \u00d6lraffinerien und Flugzeugst\u00fctzpunkte anzugreifen, zum Schutz unserer Zivilbev\u00f6lkerung. Denn diese Infrastruktur erm\u00f6glicht es Kampfflugzeugen, Raketen zu transportieren, die unsere Zi\u00advi\u00adlis\u00adt*in\u00adnen t\u00f6ten. Der Tod diskriminiert nicht danach, ob man schwul ist oder nicht, und auch nicht, ob man homophob ist oder nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"taz: Herr Pylypenko, Sie verteidigen Ihr Land seit der Euromaidan-Revolution im Jahr 2014. Sie leben offen schwul. 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