{"id":417851,"date":"2025-09-12T20:48:17","date_gmt":"2025-09-12T20:48:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/417851\/"},"modified":"2025-09-12T20:48:17","modified_gmt":"2025-09-12T20:48:17","slug":"brandanschlag-nach-tagelangem-stromausfall-ermittlungen-gehen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/417851\/","title":{"rendered":"Brandanschlag: Nach tagelangem Stromausfall: Ermittlungen gehen weiter"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem extremistischen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/brandanschlag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brandanschlag<\/a>, der in Berlin zum l\u00e4ngsten Stromausfall der Nachkriegszeit f\u00fchrte, gehen die Reparaturarbeiten und die Suche nach den T\u00e4tern weiter. Die Hintergr\u00fcnde f\u00fcr den Anschlag sind noch unklar. Von der Berliner Staatsanwaltschaft hie\u00df es zun\u00e4chst nur, die Ermittlungen dauerten an.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-09\/berlin-stromausfall-polizei-vermutet-politisch-motivierten-brandanschlag-gxe\" data-ct-label=\"Berlin: Polizei vermutet politisch motivierten Brandanschlag auf Strommasten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Berlin:<br \/>\n                        Polizei vermutet politisch motivierten Brandanschlag auf Strommasten<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-09\/stromausfall-berlin-dauer\" data-ct-label=\"Mutma\u00dflicher Brandanschlag: Stromausfall in Berlin bereits l\u00e4ngster seit mindestens 25 Jahren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Mutma\u00dflicher Brandanschlag:<br \/>\n                        Stromausfall in Berlin bereits l\u00e4ngster seit mindestens 25 Jahren<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-09\/25-000-haushalte-stromausfall-berlin\" data-ct-label=\"Stromausfall: Rund 20.000 Haushalte in Berlin weiter ohne Strom\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Stromausfall:<br \/>\n                        Rund 20.000 Haushalte in Berlin weiter ohne Strom<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es gebe einen Zeugenaufruf, den die Polizei herausgegeben hat, ein Hinweisportal im Internet aber bisher nicht, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf dpa-Anfrage mit. Ob von dieser M\u00f6glichkeit Gebrauch gemacht wird, h\u00e4nge von den weiteren <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ermittlung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ermittlungen<\/a> ab.\u00a0\n<\/p>\n<p>                Hatten die T\u00e4ter Insiderwissen?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zur \u00f6ffentlich diskutierten Frage, ob die T\u00e4ter, die hinter dem Brandanschlag auf zwei Strommasten stecken, Insiderwissen hatten, machte der Sprecher der Staatsanwaltschaft keine Angaben.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch zu den Chancen, die T\u00e4ter zu fassen, lehnte er eine Prognose ab. Zur Aussage der Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD), die sich bereits am Dienstag mit der Ank\u00fcndigung \u00abWir kriegen euch!\u00bb an die T\u00e4ter gewandt hatte, sagte er lediglich: \u00abIch wei\u00df auch nicht, wie Frau Spranger zu dieser Einsch\u00e4tzung kommt.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zu dem Brandanschlag wurde auf der linksradikalen Internetseite \u00abIndymedia\u00bb ein Bekennerschreiben ver\u00f6ffentlicht, das von der Polizei als vermutlich authentisch bewertet wurde. Der Anschlag gelte den Technologiefirmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- &amp; Nanotechnologie, Raumfahrt sowie Sicherheits- und R\u00fcstungsindustrie am Standort Adlershof, hie\u00df es in dem Text.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem Brandanschlag in der Nacht zu Dienstag waren zun\u00e4chst rund 50.000 Kunden der landeseigenen Stromnetz GmbH von dem Stromausfall betroffen. Seit dem sp\u00e4ten Donnerstagnachmittag werden sie wieder versorgt.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Firmen teils erst in zwei Wochen funktionsf\u00e4hig        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Erleichterung herrscht auch im Technologiepark Adlershof, wie der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Parks, Roland Sillmann, mitteilte. \u00abF\u00fcr die Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen am Standort geht es jetzt darum, sich einen \u00dcberblick zu verschaffen, welcher Schaden entstanden ist und sukzessive den Betrieb wiederaufzunehmen.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr viele Firmen bedeute dies, dass sie im Dauereinsatz seien und auch an diesem Wochenende arbeiten w\u00fcrden. Teilweise werden Unternehmen erst nach ein bis zwei Wochen wieder voll funktionsf\u00e4hig sein, wie Sillmann erkl\u00e4rte. Beeindruckend sei die gegenseitige Hilfe der Firmen untereinander.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer forderte erneut einen besseren Schutz von Technologie- und Wissenschaftsorte in Deutschland. \u00abWir werden dahingehend Gespr\u00e4che mit den Netzbetreibern und der Politik f\u00fchren\u00bb, k\u00fcndigte Sillmann an.\n<\/p>\n<p>        Wer kommt f\u00fcr Sch\u00e4den auf?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch dem Landeslabor Berlin-Brandenburg sind nach eigenen Angaben erhebliche Sch\u00e4den durch den rund 60-st\u00fcndigen Stromausfall entstanden. \u00abWir mussten ganz viele Lebensmittelproben, k\u00fchlpflichtige Proben, Tiefk\u00fchlproben aber auch Chemikalien und Standards zum Teil entsorgen\u00bb, sagte Direktor Mike Neumann in der RBB-Sendung \u00abBrandenburg aktuell\u00bb. Auch an Ger\u00e4ten k\u00f6nnten erhebliche Sch\u00e4den entstanden sein.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch vielen Verbrauchern sind Sch\u00e4den entstanden, etwa durch verdorbene Lebensmittel aus dem Gefrierschrank. Wer daf\u00fcr aufkommt, ist fraglich. Der Netzbetreiber Stromnetz <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> wies darauf hin, dass das Unternehmen nicht f\u00fcr die Sch\u00e4den verantwortlich sei. \u00abEs lag keine schuldhafte Pflichtverletzung unsererseits vor. Wir sind zu einem Ersatz der entstandenen Sch\u00e4den, die vors\u00e4tzlich durch Dritte &#8211; wie in diesem Fall durch einen Anschlag &#8211; entstanden sind, nicht verpflichtet\u00bb, teilte das Unternehmen der RBB-Abendschau mit.\u00a0\n<\/p>\n<p>                        Reparaturarbeiten dauern noch Monate        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Reparaturarbeiten an den Stromleitungen gehen voraussichtlich noch mehrere Monate weiter. Das k\u00f6nne nach ersten Sch\u00e4tzungen bis ins Jahr 2026 hinein dauern, sagte der Sprecher der Stromnetz GmbH, Henrik Beuster, der Deutschen Presse-Agentur.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bislang wird eine Zwischenl\u00f6sung genutzt. \u00abWir arbeiten jetzt Schritt f\u00fcr Schritt daran, wie wir die besch\u00e4digten Leitungen wieder in Betrieb nehmen k\u00f6nnen\u00bb, sagte Beuster. \u00abWir haben den Vorteil, dass die beiden Masten, die durch den Brand besch\u00e4digt wurden, als stabil und weiter nutzbar eingestuft worden sind.\u00bb Das mache es etwas einfacher. \u00abAber trotzdem ist das noch eine komplexe Aufgabe.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aus der ersten Nacht nach Ende des Stromausfalls sind dem Betreiber bisher keine Probleme bekannt. \u00abDie Leitungen, die wir in Betrieb genommen haben, funktionieren einwandfrei\u00bb, sagte Beuster. \u00abDer Betrieb ist weiterhin gesichert.\u00bb\n<\/p>\n<p>        Oberirdische Leitungen soll es k\u00fcnftig noch seltener geben        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Beuster sagte dem RBB-Inforadio, das Stromnetz in Berlin sei mehr als 35.000 Kilometer lang. \u00abDavon sind 99 Prozent unterirdisch.\u00bb Diese Leitungen seien nicht zu sehen und damit sehr gut gesch\u00fctzt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abWir haben in Berlin nur noch ganz wenige Leitungen, die als oberirdische Freileitung, so wie dort in Johannestal verlaufen\u00bb, erkl\u00e4rte Beuster. \u00abUnd der Plan ist langfristig, auch diese durch Erdkabel zu ersetzen. Das hilft genauso wie der Ausbau und die Modernisierung, das Netz sicherer zu machen.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hundertprozentige Sicherheit gebe es aber nicht. \u00abIch sage mal so: Wer kriminelle Energie hat, wird immer Wege suchen und sicherlich auch finden.\u00bb Der aktuelle Vorfall sei aber ein Anlass, die Bem\u00fchungen um mehr Sicherheit noch zu verst\u00e4rken: \u00abWir schauen noch mal genau, was sind die Punkte und was muss man da tun.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250912-930-29462\/5<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem extremistischen Brandanschlag, der in Berlin zum l\u00e4ngsten Stromausfall der Nachkriegszeit f\u00fchrte, gehen die Reparaturarbeiten und die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":417852,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,12941,29,587,30,1940,15,1938,1997,5667],"class_list":{"0":"post-417851","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-brandanschlag","13":"tag-deutschland","14":"tag-ermittlung","15":"tag-germany","16":"tag-nachrichten-aus-berlin","17":"tag-news","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-staatsanwaltschaft","20":"tag-stromausfall"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115193295969868719","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/417851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=417851"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/417851\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/417852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=417851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=417851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=417851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}