{"id":418640,"date":"2025-09-13T04:17:09","date_gmt":"2025-09-13T04:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/418640\/"},"modified":"2025-09-13T04:17:09","modified_gmt":"2025-09-13T04:17:09","slug":"eu-daten-belegen-plug-in-hybride-bleiben-eine-mogelpackung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/418640\/","title":{"rendered":"EU-Daten belegen: Plug-in-Hybride bleiben eine Mogelpackung"},"content":{"rendered":"<p>Die Kohlendioxidemissionen von <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/wissen\/plug-in-hybrid\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Plug-in-Hybriden (PHEV)<\/a> sind im Durchschnitt fast f\u00fcnfmal h\u00f6her als in offiziellen Tests angegeben, zeigen neuen Daten, die von der EU ver\u00f6ffentlicht wurden. Darauf weist Transport &amp; Environment (T&amp;E) hin. Die Kluft zwischen den CO2-Emissionen von Plug-in-Hybriden in der Realit\u00e4t und in Tests wachse damit weiter, obwohl die Autohersteller behaupten, dass die Technologie sauberer geworden sei, ist weiterhin zu lesen.<\/p>\n<p>Pikant: Erst Anfang des Monats forderte die Lobby der europ\u00e4ischen Automobilhersteller die EU auf, ihre Bem\u00fchungen zur passenderen Ber\u00fccksichtigung der Emissionen von Hybridfahrzeugen bei der Berechnung ihrer Fortschritte bei der Erreichung der Klimaziele einzustellen.<\/p>\n<p>Plug-in-Hybride wechseln im Betrieb zwischen einem Elektromotor, der mit einer per Stecker und Kabel wiederaufladbaren Batterie betrieben wird, und einem Benzin- oder Dieselmotor. Sie machen in diesem Jahr 8,6 Prozent der Autoverk\u00e4ufe in der EU aus, und die Automobilhersteller wollen sie auch nach Ablauf der Frist f\u00fcr emissionsfreie Autos im Jahr 2035 weiter verkaufen. Eine Analyse der Daten der Europ\u00e4ischen Umweltagentur durch T&amp;E ergab jedoch, dass sie durchschnittlich 139 Gramm CO2 pro Kilometer aussto\u00dfen. Im Vergleich dazu liegen die offiziellen Testwerte bei gerade einmal 28 Gramm pro Kilometer.<\/p>\n<p>Werte sind sogar gestiegen<\/p>\n<p>Die Daten aus der Praxis wurden anhand von Kraftstoffmessger\u00e4ten in 127.000 Plug-in-Hybriden erhoben, die im Jahr 2023 zugelassen wurden. Sie unterscheiden sich erheblich von den Tests, bei denen die Fahrzeuge unter normalen Fahrbedingungen gefahren werden. Die EU hat \u201eNutzungsfaktoren\u201d festgelegt, um die CO2-Bewertung zu korrigieren. Die f\u00fcr 2025 und 2027 festgelegten Nutzungsfaktoren verringern die L\u00fccke schrittweise, was bedeutet, dass die Autohersteller ihren Absatz von PHEVs verringern oder ihren Absatz von reinen <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/wissen\/elektroauto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elektroautos<\/a> erh\u00f6hen m\u00fcssten, um die <a href=\"https:\/\/www.elektroauto-news.net\/news\/co2-neue-regel-eu-druck-haendler\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CO2-Ziele der EU<\/a> zu erreichen.<\/p>\n<p>Lucien Mathieu, Direktor f\u00fcr Kraftfahrzeuge bei T&amp;E, sagte: \u201ePlug-in-Hybride sind immer noch klimasch\u00e4dlicher als von den Automobilherstellern behauptet, und die Kluft zur Realit\u00e4t hat sich nur noch vergr\u00f6\u00dfert. Die Automobilindustrie fordert von der EU, ein Auge zuzudr\u00fccken, damit sie Investitionen in vollelektrische Autos hinausz\u00f6gern kann. Die EU-Kommission muss standhaft bleiben und an den bereits vereinbarten Nutzungsfaktoren f\u00fcr 2025 und 2027 festhalten.\u201d<\/p>\n<p>Die offiziellen Werte werden anhand des WLTP-Zyklus ermittelt, der eine fest genormte Fahrt simuliert. Jedoch starten Plug-in-Hybride dabei mit vollem Akku. Dass sehr viele von ihnen jedoch im wahren Leben gar nicht oder nur sehr selten nachgeladen werden, ber\u00fccksichtigt der WLTP-Zyklus nicht \u2013 wor\u00fcber sich die meisten europ\u00e4ischen Autohersteller insgeheim ins F\u00e4ustchen lachen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Quelle: T&amp;E \u2013 Pressemitteilung vom 10. September 2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kohlendioxidemissionen von Plug-in-Hybriden (PHEV) sind im Durchschnitt fast f\u00fcnfmal h\u00f6her als in offiziellen Tests angegeben, zeigen neuen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":418641,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-418640","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115195061412710731","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/418640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=418640"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/418640\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/418641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=418640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=418640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=418640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}