{"id":419612,"date":"2025-09-13T13:18:11","date_gmt":"2025-09-13T13:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/419612\/"},"modified":"2025-09-13T13:18:11","modified_gmt":"2025-09-13T13:18:11","slug":"krieg-gegen-die-ukraine-trump-stellt-bedingungen-an-nato-fuer-sanktionen-gegen-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/419612\/","title":{"rendered":"Krieg gegen die Ukraine: Trump stellt Bedingungen an Nato f\u00fcr Sanktionen gegen Russland"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">US-Pr\u00e4sident <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/donald-trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> will nach eigener Aussage erst dann neue Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngen, wenn die Nato-Staaten ihren wirtschaftlichen Druck auf Russland erh\u00f6hten. Das forderte er in einem Brief an die Nato-Staaten, den er <a href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/115196697263809382\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf seiner Onlineplattform Truth Social<\/a> ver\u00f6ffentlichte. Demnach m\u00fcssten zudem alle Nato-Staaten den Kauf von russischem \u00d6l einstellen. Die Handelsbeziehungen w\u00fcrden die Verhandlungsposition der L\u00e4nder gegen\u00fcber Russland erheblich schw\u00e4chen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zudem forderte\u00a0Trump\u00a0die Nato-Staaten auf, Z\u00f6lle von 50 bis 100 Prozent auf chinesische Waren zu erheben, die mit dem Ende des russischen Krieges gegen die Ukraine wieder aufgehoben werden sollten. So sollte ihm zufolge Chinas wirtschaftlicher Einfluss auf <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> geschw\u00e4cht werden.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es sei nicht sein Krieg, sondern der des ehemaligen US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden und des ukrainischen Pr\u00e4sidenten\u00a0Wolodymyr Selenskyj, schrieb Trump \u2013 ohne Russlands Staatschef Wladimir Putin zu erw\u00e4hnen.\u00a0Wenn die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/nato\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nato<\/a> tue, was er sage, w\u00fcrde der &#8222;t\u00f6dliche, aber l\u00e4cherliche&#8220; Krieg gegen die Ukraine Trump zufolge schnell enden. &#8222;Wenn nicht, verschwenden sie nur meine Zeit und die Zeit, Energie, und das Geld der Vereinigten Staaten&#8220;, schrieb der US-Pr\u00e4sident.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Z\u00f6lle gegen Russlands Handelspartner als Druckmittel        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Trump hatte sich bereits Anfang September bereit gezeigt, weitere <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/sanktion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sanktionen<\/a> gehen Russland zu verh\u00e4ngen. Konkrete Pl\u00e4ne \u00e4u\u00dferte er aber nicht. Er hatte zudem angedeutet, dass neben der wegen Gesch\u00e4ften mit Russland eingef\u00fchrten Z\u00f6lle gegen Indien weitere Pl\u00e4ne gebe, auf die er jedoch nicht n\u00e4her einging. Schon in den vergangenen Monaten hatte Trump Russland immer wieder Konsequenzen f\u00fcr die Weigerung, den Krieg zu beenden, angedroht \u2013 und Fristen, die er daf\u00fcr selbst gesetzt hatte, immer wieder auslaufen lassen.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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In diesem Umfang kam es nicht dazu, allerdings erheben die USA\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/donald-trump-indien-strafzoelle\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seit August zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf indische Produkte<\/a>. Z\u00f6lle gegen China wegen der chinesischen wirtschaftlichen Unterst\u00fctzung f\u00fcr Russland f\u00fchrte Trump bislang nicht ein.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die US-Regierung sieht in Sonderz\u00f6llen gegen K\u00e4ufer russischen \u00d6ls ein Mittel, um Druck auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin auszu\u00fcben und so die Verhandlungen \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung im Ukraine-Krieg voranzubringen. Bislang blieben Trumps diplomatische Initiativen erfolglos.\n<\/p>\n<p>                        Kritik an Trump nach zur\u00fcckhaltender Reaktion auf russische Drohnen in polnischem Luftraum        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am Donnerstag hatte Trump f\u00fcr Irritationen unter den Nato-Staaten gesorgt, als er sagte, die Verletzung des polnischen Luftraums durch russische Drohnen\u00a0in der Nacht zum 10. September&#8220;ein Fehler&#8220; gewesen sein k\u00f6nnte.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-09\/nato-polen-russland-usa-drohnen-absicht-gxe\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polens Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk und weitere polnische Politiker widersprachen den Aussagen des US-Pr\u00e4sidenten.<\/a>\u00a0&#8222;Wir w\u00fcrden uns auch w\u00fcnschen, dass der Drohnenangriff auf Polen ein Fehler war&#8220;, schrieb Tusk auf X. &#8222;Aber das war er nicht. Und das wissen wir.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Pr\u00fcfung des Vorfalls wird es in Milit\u00e4rkreisen f\u00fcr unwahrscheinlich erachtet, dass es sich bei dem Eindringen der Drohnen in den Nato-Luftraum um ein Versehen gehandelt haben k\u00f6nnte. Mindestens eine der Drohnen flog nach Informationen aus Nato-Kreisen in Richtung\u00a0eines Verteilzentrums f\u00fcr Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine.\n<\/p>\n<p>Donald Trumps Politik<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/donald-trump-entscheidungen-dekrete-chronik\" data-ct-label=\"Chronik der US-Pr\u00e4sidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im \u00dcberblick\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Chronik der US-Pr\u00e4sidentschaft:<br \/>\n                        Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im \u00dcberblick<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-09\/alternative-weltordnung-china-russland-nordkorea-5vor8\" data-ct-label=\"Macht des Westens: Die M\u00e4r von einer neuen Weltordnung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Macht des Westens:<br \/>\n                        Die M\u00e4r von einer neuen Weltordnung<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump will nach eigener Aussage erst dann neue Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngen, wenn die Nato-Staaten ihren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":419613,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[106,13,45679,14,1159,15,90453,16,307,9562,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-419612","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-donald-trump","9":"tag-headlines","10":"tag-krieg-gegen-die-ukraine","11":"tag-nachrichten","12":"tag-nato","13":"tag-news","14":"tag-oelkauf","15":"tag-politik","16":"tag-russland","17":"tag-sanktion","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/419612","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=419612"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/419612\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/419613"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=419612"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=419612"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=419612"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}