{"id":419864,"date":"2025-09-13T15:40:20","date_gmt":"2025-09-13T15:40:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/419864\/"},"modified":"2025-09-13T15:40:20","modified_gmt":"2025-09-13T15:40:20","slug":"wiesnwirtin-silja-steinberg-ueber-tradition-digitalisierung-und-das-italiener-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/419864\/","title":{"rendered":"Wiesnwirtin Silja Steinberg \u00fcber Tradition, Digitalisierung und das Italiener-Wochenende"},"content":{"rendered":"<p><strong>AZ: Sie sind im Festzelt aufgewachsen. Das muss ja eine sch\u00f6ne Kindheit gewesen sein, oder nicht?<br \/><\/strong>SILJA STEINBERG: Ja, absolut \u2013 ich hatte eine gro\u00dfartige Kindheit im Festzelt! F\u00fcr viele ist die Wiesn ein besonderes Erlebnis f\u00fcr ein paar Stunden im Jahr. Ich durfte dagegen hinter die Kulissen schauen, den Zauber erleben und schon als Kind sp\u00fcren, wie viel Herzblut und Gemeinschaft in diesem Ort steckt. Ich habe dadurch viel mehr gesehen und mitbekommen, als es ein Wiesnbesucher je k\u00f6nnte. Das hat mich gepr\u00e4gt und mir ein tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Tradition, Gastfreundschaft und Zusammenhalt gegeben. Fr\u00fcher hatten mein Opa und sp\u00e4ter mein Vater das kleine Wienerwald-Zelt. Als wir sp\u00e4ter das Hofbr\u00e4uzelt bekommen haben, war ich ungef\u00e4hr zehn. Mein Bruder und ich sind dann oft hinten ins St\u00fcberl zum Hausaufgabenmachen gegangen. Aber abends sind wir abgeholt worden und mussten heim. Aber Wiesn ist Heimat f\u00fcr mich. Ich fand es eine sehr sch\u00f6ne Zeit.<\/p>\n<p>Als Schulkind habe ich schon viel mitgeholfen, hab\u2018 W\u00fcrstl gez\u00e4hlt oder die Hendl zum Mitnehmen in T\u00fcten gepackt. 1990 habe ich zum ersten Mal richtig mitgearbeitet, war am Krugstand, im B\u00fcro, und so weiter. Ich habe alle Stationen mal durchgemacht.<\/p>\n<p><strong>Sie waren also jedes Jahr jeden Tag auf der Wiesn? <br \/><\/strong>Einmal musste ich aussetzen. Im Jahr 2001 ist mein Sohn am zweiten Wiesntag auf die Welt gekommen. Aber als er zehn Tage alt war, bin ich mit dem Maxicosi hinten ins St\u00fcberl gegangen und hab mein Hendl gegessen.<\/p>\n<p><strong>Gibt es auch negative Seiten?<br \/><\/strong>\u00dcberhaupt nicht. Klar hat man seine Eltern wenig gesehen. Aber das sind ja nur zwei Wochen. Das Positive \u00fcberwiegt tausendfach!<\/p>\n<p>Silja Steinberg schon als Kind: &#8222;Ich will Wiesnwirtin werden!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Und der Plan war immer, Wiesnwirtin zu werden?<\/strong> <br \/>Meine Eltern haben mir erz\u00e4hlt, dass ich das schon als Kind gesagt habe. Eine Woche vor der Wiesn kriegen wir immer den Hopfen f\u00fcrs Zelt geliefert. Da stand ich dann mittendrin und hab gerufen: Ich will Wiesnwirtin werden!<\/p>\n<p><strong>Sie haben einmal gesagt, Sie k\u00f6nnten sich gar nicht vorstellen, wie ein normaler Besucher die Wiesn erlebt.\u00a0 Ich kann mir das Leben als Wiesnwirtin nicht vorstellen.<br \/><\/strong>Das kann ich gut verstehen. F\u00fcr mich ist die Wiesn kein Event, das ich einmal im Jahr besuche \u2013 sie ist ein St\u00fcck Zuhause. Ich kenne die Abl\u00e4ufe, die vielen Gesichter hinter den Kulissen und die Stimmung, die schon entsteht, bevor das erste Bier ausgeschenkt wird. Ein normaler Besucher taucht f\u00fcr ein paar Stunden in diese Welt ein \u2013 f\u00fcr mich ist es ein Lebensgef\u00fchl, das weit dar\u00fcber hinausgeht. Vielleicht liegt genau darin der Unterschied: Die einen erleben die Wiesn, ich darf sie leben.<\/p>\n<p><strong>Aber Sie trinken dann auch mal eine Ma\u00df und essen ein Hendl, oder?<br \/><\/strong>Ein Hendl ess\u2018 ich fast jeden Tag, muss ich zugeben. Ich liebe Hendl. Die auf der Wiesn sind ja auch ganz besonders. Und ein Schluckerl trinke ich auch mal mit.<\/p>\n<p><strong>Und wie war das als Kind? Hatten Sie viele Wiesnwirtekinder als Freunde? Ihre &#8222;normalen&#8220; Freunde haben Sie sicher beneidet, oder?<\/strong> <br \/>Die Wiesnwirtekinder kennt man nat\u00fcrlich. Aber meine Schulfreunde waren andere. Beneidet haben sie mich nicht. Als Kind war das nat\u00fcrlich etwas ganz Besonderes. W\u00e4hrend der Wiesnzeit hatten wir immer viele Freunde um uns \u2013 die waren pl\u00f6tzlich alle sehr gerne bei mir (lacht). Klar, das Festzelt war f\u00fcr sie ein riesiger Abenteuerspielplatz, den andere so nicht erleben konnten. Und ich habe es geliebt, meine Freunde an diesem St\u00fcck Kindheitswelt teilhaben zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Wie gut kennen Sie die Zelte der anderen <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/wiesnwirte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiesnwirte<\/a>? Schaut man sich da nicht mal was ab?<br \/><\/strong>Wir verstehen uns alle sehr gut. Wenn jemand seine K\u00fcche umbaut, dann zeigt er das stolz her und man schaut sich das an. Das ist ein reger Austausch und viel Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1603129_10-dsc4001_artikelbild-75proz_1ENoz-_mCuyVx.jpg\" alt=\"Silja Steinberg im Gespr\u00e4ch mit AZ-Reporterin Ruth Fr\u00f6mmer.\" title=\"Silja Steinberg im Gespr\u00e4ch mit AZ-Reporterin Ruth Fr\u00f6mmer.\" width=\"609\" height=\"435\"\/><\/p>\n<p>      Silja Steinberg im Gespr\u00e4ch mit AZ-Reporterin Ruth Fr\u00f6mmer.<br \/>\n      \u00a9 Ben Sagmeister<\/p>\n<p>    Silja Steinberg im Gespr\u00e4ch mit AZ-Reporterin Ruth Fr\u00f6mmer.<\/p>\n<p>von Ben Sagmeister <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p><strong>Auch abseits der Wiesn sind Sie mit Gastronomie aufgewachsen: Ihre Eltern betrieben auch den Wiener Wald und den <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/hofbraeukeller\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hofbr\u00e4ukeller<\/a> am Wiener Platz. Hatten Sie nie mal Lust, etwas v\u00f6llig anderes zu machen? <br \/><\/strong>Nein. Das kam mir \u00fcberhaupt nicht in den Sinn.<\/p>\n<p>&#8222;M\u00e4nner und Frauen sind immer unterschiedlich&#8220;<\/p>\n<p><strong>Auch wenn Sie Unterst\u00fctzung von Ihren Eltern bekommen, sind Sie eine der wenigen Wiesnwirtinnen. Machen Sie es anders als Ihre m\u00e4nnlichen Kollegen?<br \/><\/strong>M\u00e4nner und Frauen sind immer unterschiedlich. Aber wenn du in so eine Rolle reinw\u00e4chst, kannst du nicht sagen, dass du etwas besser oder schlechter machst. Du machst es auf deine Art und Weise. Charaktere sind unterschiedlich, aber das M\u00e4nner-Frauen-Thema sehe ich als Wiesnwirtin nicht.<\/p>\n<p><strong>Tauschen Sie sich mit Ihren Kolleginnen aus?<br \/><\/strong>Mit Steffi Spendler und Antje Haberl bin ich sehr eng verbunden. Wir sehen uns oft. Es gibt auch viele Parallelen. Frauen reden ja auch ein bisserl offener miteinander. Sch\u00f6n ist, dass unsere Kinder auch sehr gut befreundet sind und sich austauschen.<\/p>\n<p><strong>Will ihr Sohn Niclas auch Wiesnwirt werden?<br \/><\/strong>Ja. Er studiert jetzt gerade, muss da erst mal fertig werden, sich die H\u00f6rner absto\u00dfen. Und so einfach wird man nicht Wiesnwirt. Aber er ist dieses Jahr das dritte Mal in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung mit dabei. Er macht das ganz toll und ich bin froh, wenn ich die Familie um mich habe.<\/p>\n<p><strong>Wie viele Dirndl besitzt eigentlich eine Wiesnwirtin?<br \/><\/strong>Viele (lacht). Es sammelt sich immer was an. Ich gebe auch viele wieder her. Meine Tochter freut sich dar\u00fcber zum Beispiel immer sehr. Wenn die Wiesn 25 Tage dauern w\u00fcrde, k\u00f6nnte ich schon immer was anderes anziehen. Am ersten Tag ziehe ich immer ein bisserl was Besonderes an.<\/p>\n<p><strong>Gibt es Dinge, die Sie von Anfang an anders gemacht haben als Ihre Eltern?<br \/><\/strong>Wir haben inzwischen sehr viel digitalisiert. Zum Beispiel mussten die Bedienungen anfangs mit Bargeld ihre M\u00fcnzen kaufen, um sich an der Sch\u00e4nke ihr Bier zu holen. Das geht inzwischen \u00fcber Kassen mit einer Art Schl\u00fcssel, der mit Geld geladen wird. Das war eine Riesenumstellung. Inzwischen haben das fast alle Zelte.<\/p>\n<p><strong>Hat sich das Publikum im Lauf der Jahre ver\u00e4ndert?<br \/><\/strong>Es sind nach wie vor viele Leute aus dem Ausland da. Und das &#8222;krasse&#8220; Italiener-Wochenende ist gar nicht mehr so krass inzwischen. Fr\u00fcher waren weniger Amerikaner hier. Aber im Moment steht der Kurs g\u00fcnstig, deshalb sind es mehr. In den letzten Jahren sind au\u00dferdem immer mehr Inder gekommen. Was ich sehr sch\u00f6n finde: Dass sich auch die Touristen sehr gerne mit einer Tracht kleiden. Ob das jetzt was Teures ist oder was G\u00fcnstiges, ich finde das toll, wenn die ganze Stadt voller Trachten ist.<\/p>\n<p>&#8222;Unsere Kapelle spult kein Tagesprogramm ab&#8220;<\/p>\n<p><strong>Apropos: Hofbr\u00e4u wird das Touri-Zelt genannt. St\u00f6rt sie das?<br \/><\/strong>Nein, absolut nicht. Das Hofbr\u00e4u-Festzelt ist ein bayerisches Zelt mit internationalem Flair. Es ist einfach so, dass die Marke Hofbr\u00e4u im Ausland viel bekannter ist als <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/augustiner-braeu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Augustiner<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/paulaner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Paulaner<\/a>. Die Touristen gehen ins Hofbr\u00e4uhaus und dann gehen sie ins Hofbr\u00e4uzelt, das ist ganz klar. Wir haben aber auch sehr viele einheimische Stammg\u00e4ste, so entsteht eine ganz besondere Mischung. Ich glaube, dass es sich schon verteilt.<\/p>\n<p>Und ich finde das so positiv. Wir haben ja als einziges Zelt einen Stehbereich vor der Musik. Das haben wir damals gemacht, weil die Touristen immer vor den Tischen standen und geredet haben. Die waren das aus ihren Pubs gewohnt, zu stehen, Leute anzusprechen, zu fragen, wo sie herkommen. Alle sind da zum Gl\u00fccklichsein und das funktioniert ganz toll.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1603130_8-dsc4009_artikelbild-75proz_1ENoA1_4oUDSW.jpg\" alt=\"Silja Steinberg ist mit dem Festzelt und der Kapelle aufgewachsen.\" title=\"Silja Steinberg ist mit dem Festzelt und der Kapelle aufgewachsen.\" width=\"609\" height=\"435\"\/><\/p>\n<p>      Silja Steinberg ist mit dem Festzelt und der Kapelle aufgewachsen.<br \/>\n      \u00a9 privat<\/p>\n<p>    Silja Steinberg ist mit dem Festzelt und der Kapelle aufgewachsen.<\/p>\n<p>von privat <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p><strong>Die Musik ist im Hofbr\u00e4u auf jeden Fall sehr international. Seit wann ist das eigentlich so?<br \/><\/strong>Unser Kapellmeister Alois Altmann ist schon sehr lange bei uns. Seine Isarspatzen spulen kein Tagesprogramm ab, sondern spielen das, was im Moment ankommt. Vor der Wiesn kommen wir immer auf die lustigsten Ideen und dann wird auch mal etwas einstudiert, das Wiesnhit werden k\u00f6nnte. Vor zwei Jahren war das &#8222;Sar\u00e1 perche ti amo&#8220;. In diesem Jahr ist es Oimaras &#8222;Wackelkontakt&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht es mit dem Konsum aus? Wird anders gegessen?\u00a0<br \/><\/strong>Bei uns wurden fr\u00fcher sehr viel nur Hendl und Spareribs gegessen. Jetzt verkaufen wir wesentlich mehr von der kompletten Speisekarte. Ich bin auch extrem stolz auf unseren K\u00fcchenchef, der immer wieder Kreationen f\u00fcr jeden Geschmack entwickelt, damit sich alle G\u00e4ste wohlf\u00fchlen. Der macht das ganz toll. Wir w\u00fcrden auch gerne eine gr\u00f6\u00dfere Karte anbieten, aber das schafft unsere K\u00fcche von der Gr\u00f6\u00dfe her nicht. Ein Hendl ist einfacher zu handlen. Das kommt vom Spie\u00df auf den Teller. Ein Hauptgericht mit Beilagen ist aufwendiger. Aber wir optimieren immer wieder und nehmen was Neues auf die Karte. Dieses Jahr ist das ein Ochsen-Burger. Au\u00dferdem gibt es bei uns auch vegetarische und vegane Gerichte. Und besonders stolz sind wir auf die Auszeichnung mit dem Qualit\u00e4tssiegel &#8222;Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt&#8220;, die wir f\u00fcr unsere traditionellen Gerichte mit regionalen Zutaten zum wiederholten Mal bekommen haben.<\/p>\n<p><strong>Stimmt es, dass weniger Alkohol getrunken wird?<br \/><\/strong>Ja. Es wird mehr alkoholfreies Bier getrunken. Viele trinken eine Ma\u00df, dann eine Alkoholfreie und dann vielleicht noch mal ein richtiges Bier. Ansonsten ist das auch wetterabh\u00e4ngig. Als es vor zwei Jahren so hei\u00df war, haben die G\u00e4ste viel mehr Wasser getrunken.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1603131_4-dsc4013_artikelbild-75proz_1ENoA2_lfK3lC.jpg\" alt=\"Von 1995 bis 1998 f\u00fchrte Steinberg als M\u00fcnchner Kindl den Einzug der Wiesnwirte und den Trachtenumzug an.\" title=\"Von 1995 bis 1998 f\u00fchrte Steinberg als M\u00fcnchner Kindl den Einzug der Wiesnwirte und den Trachtenumzug an.\" width=\"609\" height=\"342\"\/><\/p>\n<p>      Von 1995 bis 1998 f\u00fchrte Steinberg als M\u00fcnchner Kindl den Einzug der Wiesnwirte und den Trachtenumzug an.<br \/>\n      \u00a9 privat<\/p>\n<p>    Von 1995 bis 1998 f\u00fchrte Steinberg als M\u00fcnchner Kindl den Einzug der Wiesnwirte und den Trachtenumzug an.<\/p>\n<p>von privat <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p><strong>Wie viele Ma\u00df schafft denn ein gestandenes Mannsbild heute? Und eine trinkfeste Frau?<br \/><\/strong>Ich kenne welche, die haben zw\u00f6lf getrunken. Aber die waren dann nicht mehr gut drauf (lacht). Aber das h\u00e4ngt ja auch von der Konstitution ab. Manche trinken eine Ma\u00df und sp\u00fcren gar nix. Ich trinke eine Ma\u00df und merke das total. Frauen schaffen vielleicht zwei bis drei Ma\u00df.<\/p>\n<p>&#8222;Eine sch\u00f6ne Erinnerung ist die Zeit als M\u00fcnchner Kindl&#8220;<\/p>\n<p><strong>Bieten Sie Kartenzahlung an?<br \/><\/strong>Das ist leider ganz schwer handlebar. Wir haben 270 Bedienungen. Wenn du jeder ein EC-Kartenger\u00e4t in die Hand gibst, w\u00fcrde das von unseren WLAN-Verbindungen her gar nicht gehen. Mit Karte kann man nur im B\u00fcro bezahlen. Wir haben im Zelt zwei Geldautomaten. Firmen kommen ins B\u00fcro und bezahlen ihre Rechnung dort.<\/p>\n<p><strong>Welche Tageszeit ist Ihre liebste im Zelt?<br \/><\/strong>Da gibts viele. Ich mag&#8217;s in der Fr\u00fch, bevor die G\u00e4ste da sind. Da ratscht man mit den Bedienungen, fr\u00fchst\u00fcckt. Was ich auch ganz toll finde, ist der Reservierungswechsel zwischen 17 und 18 Uhr, die Zeit, bevor der gro\u00dfe Abend-Run losgeht. Wir schnaufen dann alle noch mal durch und die Bedienungen erz\u00e4hlen ein bisserl. Aber abends, wenn Remmidemmi ist, ist auch toll!<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1603132_3-dsc4014_artikelbild-75proz_1ENoA4_51lBKE.jpg\" alt=\"Silja Steinberg als M\u00fcnchner Kindl mit Christian Ude und Edmund Stoiber.\" title=\"Silja Steinberg als M\u00fcnchner Kindl mit Christian Ude und Edmund Stoiber.\" width=\"609\" height=\"435\"\/><\/p>\n<p>      Silja Steinberg als M\u00fcnchner Kindl mit Christian Ude und Edmund Stoiber.<br \/>\n      \u00a9 privat<\/p>\n<p>    Silja Steinberg als M\u00fcnchner Kindl mit Christian Ude und Edmund Stoiber.<\/p>\n<p>von privat <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie sich an eine bestimmte Wiesn noch besonders gut erinnern?<br \/><\/strong>Eine sch\u00f6ne Erinnerung ist die Zeit, als ich M\u00fcnchner Kindl war von 1995 bis 1998. Da war ich extrem stolz, den Einzug der Wiesnwirte und den Trachtenumzug anzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Lustig ist es auch immer wieder, im B\u00fcro zu stehen. Wer da alles reinkommt und was die alles wollen, ist schon skurril. Von Menschen, die sagen &#8222;Ich finde mein Hotel nicht mehr&#8220; bis hin zum n\u00e4chsten, der sich schon die Hose aufkn\u00f6pft und uns mit der Toilette verwechselt. Wenn Sie mal Kino brauchen, dann kommen Sie mal eine Stunde zu uns ins B\u00fcro!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AZ: Sie sind im Festzelt aufgewachsen. 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