{"id":419948,"date":"2025-09-13T16:29:11","date_gmt":"2025-09-13T16:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/419948\/"},"modified":"2025-09-13T16:29:11","modified_gmt":"2025-09-13T16:29:11","slug":"ocean-race-europe-im-powerplay-europa-rennen-vor-der-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/419948\/","title":{"rendered":"Ocean Race Europe: Im Powerplay \u2013\u00a0Europa-Rennen vor der Entscheidung"},"content":{"rendered":"<p>Im Ocean Race Europe l\u00e4uft der siebte Tag der finalen f\u00fcnften Etappe. Die Crews k\u00e4mpfen weiter unerm\u00fcdlich. Die Boote im F\u00fchrungsquintett trennen inzwischen rund 26 Seemeilen. Team Biotherm hat das Kommando \u00fcbernommen. Boris Herrmanns Team Malizia bleibt im Kampf um die Podiumspl\u00e4tze auf diesem Abschnitt aber im Spiel.<\/p>\n<p class=\"\">\u200bEs geht nun nach Norden auf Etappe f\u00fcnf im Ocean Race. Im f\u00fchrenden Imoca-Quintett ringen \u201cBiotherm\u201d, \u201cHolcim-PRB\u201d, \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d, \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d und \u201cAllagrande Mapei\u201d im Endspurt auf Kurs Boka Bay immer wieder in Sichtweite zueinander um die besten Positionen. Seit Samstagmorgen ist der letzte von der Wettfahrtleitung gesetzte Wegpunkt passiert. Der kurz vor Rennbeginn mit insgesamt 1600 Seemeilen leicht umgesteckte Kurs f\u00fchrt nun auf der Ideallinie in den Zielhafen in Montenegro.<\/p>\n<p>Ocean Race Europe: Wer macht das Rennen?<\/p>\n<p class=\"\">Mit einem Vorsprung von zehn Seemeilen hatte Paul Meilhats Team Biotherm den letzten virtuellen Wegpunkt am Freitagabend gegen 20.30 Uhr passiert. Den Franzosen waren Ambrogio Beccaria und sein Team Allagrande Mapei Racing sowie Boris Herrmanns Team Malizia und Yoann Richommes \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d gefolgt. Dann kam Rosalin Kuipers Team Holcim-PRB als f\u00fcnftes Boot.<\/p>\n<p class=\"\">Einen Tag sp\u00e4ter sieht es \u2013\u00a0wie so oft auf dieser letzten Etappe \u2013\u00a0and diesem sp\u00e4ten Samstagnachmittag schon wieder anders aus. In teilweise stark wechselnden Winden ist zwar \u201cBiotherm\u201d vorne geblieben, doch hinter ihr folgte das wieder aufgekommene Team Holcim-PRB. Zuvor hatte \u201cHolcim-PRB\u201d-Steuerfrau Carolijn Brouwer gesagt: \u201cDie Bedingungen sind sehr schwierig, weil der Wind stark schwankt und immer noch ziemlich unbest\u00e4ndig nach links und rechts dreht. Es ist also schwierig, in den Rhythmus zu kommen und vor allem: darin zu bleiben.\u201d<\/p>\n<blockquote><p>Wir versuchen, so konstant wie m\u00f6glich zu sein und eine m\u00f6glichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen.\u201d Carolijn Brouwer<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"\">Weiter sagte die Landsfrau von \u201cHolcim-PRB\u201d-Skipperin Rosalin Kuiper: \u201eWir sind wieder in der Spitzengruppe, daher z\u00e4hlt jedes kleine Detail. Wir m\u00fcssen das Boot wirklich hart arbeiten lassen, um mithalten und an die Spitze kommen zu k\u00f6nnen. Wir haben so hart gearbeitet, um hierher zu kommen, und jetzt haben wir das Gef\u00fchl, dass wir noch h\u00e4rter arbeiten m\u00fcssen, um hier zu bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Finale im Ocean Race Europe: im Nordwind nach Norden<\/p>\n<p class=\"\">Am Samstag ging es in mittleren Nordwinden auf recht ruhiger See nach Norden. \u201eDas sind gute Biotherm-Bedingungen \u2013 flaches Wasser, mittlerer Wind \u2013 es ist perfekt\u201c, kommentierte nachvollziehbar zufrieden Spitzenreiter Paul Meilhat das Szenario. Die Flotte sei nun auf ihrem Nordkurs im Gegenwind unterwegs. <\/p>\n<p class=\"\">Vom Kurs abgewichen sind inzwischen die Azzurri. Als w\u00e4re er lieber seine Heimat nah, haben sich Ambrogio Beccaria und seine franz\u00f6sische Crew um Thomas Ruyant auf \u201cAllagrande Mapei\u201d nach Westen abgesetzt. Etwa 70 Seemeilen trennten sie vom restlichen F\u00fchrungsquartett im Osten. W\u00e4hrend Team Holcim-PRB dort \u201cBiotherm\u201d gegen 17.30 Uhr mit einem R\u00fcckstand von rund zw\u00f6lf Seemeilen als zweites Boot folgte, rangen die Crews auf \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d und \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d gerade einmal drei Seemeilen hinter \u201cHolcim-PRB\u201d keine Seemeile entfernt voneinander um Platz drei.<\/p>\n<blockquote><p>\u200bEs ist sch\u00f6n zu sehen, dass wir immer noch manchmal die Maschinen besiegen k\u00f6nnen.\u201d Frankie Clapcich<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"\">Gut 200 Seemeilen hatte \u201cBiotherm\u201d zu dem Zeitpunkt noch bis nach Boka Bay zu segeln. Die Verfolger k\u00e4mpften mit allen Mitteln um den Wiederanschluss. Auf \u201cMalizia \u2013 Seaexplorer\u201d hielt die kommende Skipperin Francesca Clapcich schon jetzt fest: \u201cEs gibt Zeiten, in denen das Handsteuern effektiver ist als der Autopilot.\u201d<\/p>\n<p>Die gleichen Abst\u00e4nde wie kurz nach dem Start<\/p>\n<p class=\"\">Wie eng es da drau\u00dfen in der Adria zwischen den Teams pausenlos zur Sache geht, war auch einer Aussage von Boris Herrmann zu entnehmen. Der \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d-Skipper sagte nach der Rundung des letzten Wegpunktes beim Anblick der sichtbaren Lichter der folgenden \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d: \u201cEin paar Bootsl\u00e4ngen entfernt sehen wir \u2018Paprec Ark\u00e9a\u2019. Die Distanz zu ihnen ist die gleich wie vier Minuten nach dem Start.\u201d<\/p>\n<p class=\"\">Als erste Richtzeit f\u00fcr die Ankunft der Flottenschnellsten habe die Veranstalter im Ocean Race Europe inzwischen den kommenden Montag zwischen 5 und 13 Uhr mitgeteilt. Im Zielhafen richtet man sich aufgrund der engen Abst\u00e4nde immer noch auf ein Krimifinale ein.<\/p>\n<p>Tag sieben auf Etappe f\u00fcnf im Ocean Race Europe \u2013\u00a0wie Boris Herrmanns Team Malizia ihn erlebte:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Ocean Race Europe l\u00e4uft der siebte Tag der finalen f\u00fcnften Etappe. Die Crews k\u00e4mpfen weiter unerm\u00fcdlich. Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":419949,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-419948","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115197939895423983","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/419948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=419948"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/419948\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/419949"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=419948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=419948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=419948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}