{"id":420813,"date":"2025-09-14T00:35:14","date_gmt":"2025-09-14T00:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/420813\/"},"modified":"2025-09-14T00:35:14","modified_gmt":"2025-09-14T00:35:14","slug":"haushaltskrise-frankreichs-neuer-premier-aeussert-sich-zur-streichung-von-feiertagen-und-geht-auf-linke-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/420813\/","title":{"rendered":"Haushaltskrise: Frankreichs neuer Premier \u00e4u\u00dfert sich zur Streichung von Feiertagen \u2013 und geht auf Linke zu"},"content":{"rendered":"<p>Wegen der immensen Staatsschulden wollte Frankreichs inzwischen gest\u00fcrzte Premierminister Bayrou Feiertage streichen. Nun positioniert sich sein Nachfolger Lecornu zu dem Vorhaben und erkl\u00e4rt, welche \u201eFinanzierungsquellen\u201c er erschlie\u00dfen m\u00f6chte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In der Debatte um Sparma\u00dfnahmen kommt Frankreichs neuer Premierminister S\u00e9bastien Lecornu der linken Opposition entgegen. Lecornu k\u00fcndigte am Samstag an, dass er den Plan seines Vorg\u00e4ngers Fran\u00e7ois Bayrou, zwei Feiertage zu streichen, nicht weiterverfolgen werde. <\/p>\n<p>Lecornu bem\u00fcht sich derzeit um einen Kompromiss unter den verschiedenen politischen Lagern, um einen Sparhaushalt f\u00fcr 2026 durch die Nationalversammlung zu bringen. Bayrou, der am Dienstag nach einer <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus68bf19e0fae5f706aa68bbac\/frankreich-am-abgrund-jetzt-braucht-macron-das-schaf-mit-fuenf-beinen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus68bf19e0fae5f706aa68bbac\/frankreich-am-abgrund-jetzt-braucht-macron-das-schaf-mit-fuenf-beinen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">verlorenen Vertrauensfrage<\/a> zur\u00fcckgetreten war, hatte 44 Milliarden Euro einsparen wollen. Er war mit seinen Pl\u00e4nen aber auf heftigen Widerstand gesto\u00dfen. Insbesondere der Vorschlag zur Abschaffung von zwei Feiertagen hatte Unmut ausgel\u00f6st. <\/p>\n<p>Sein Nachfolger Lecornu sagte nun in einem Interview mit mehreren Regionalzeitungen: \u201eIch habe beschlossen, die<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article255766670\/Umfrage-Einen-Feiertag-streichen-fuer-mehr-Wachstum-Die-meisten-sind-dagegen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article255766670\/Umfrage-Einen-Feiertag-streichen-fuer-mehr-Wachstum-Die-meisten-sind-dagegen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Streichung von zwei Feiertagen <\/a>zur\u00fcckzunehmen.\u201c Lecornu betonte, dass er auf den \u201eDialog mit den Sozialpartnern\u201c setze, um \u201eandere Finanzierungsquellen\u201c f\u00fcr den Haushalt 2026 zu finden. Mit Blick auf die Forderung des links-gr\u00fcnen Lagers nach einer st\u00e4rkeren Besteuerung gro\u00dfer Unternehmen und Wohlhabender \u00e4u\u00dferte er sich zur\u00fcckhaltend. Er sei bereit, an \u201eFragen der Steuergerechtigkeit\u201c zu arbeiten, sagte Lecornu lediglich.<\/p>\n<p>Die Ratingagentur Fitch hat die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68c557077ecf6b1bfe3e3be5\/Frankreich-Mitten-in-der-Haushaltskrise-Bonitaet-herabgestuft.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68c557077ecf6b1bfe3e3be5\/Frankreich-Mitten-in-der-Haushaltskrise-Bonitaet-herabgestuft.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kreditw\u00fcrdigkeit Frankreichs <\/a>am Freitag herabgestuft. Die aktualisierte Bewertung der Bonit\u00e4t des franz\u00f6sischen Staats liegt nun bei A+ mit stabilem Ausblick. Fitch begr\u00fcndete die Herabstufung mit der politischen Instabilit\u00e4t im Land und insbesondere der Schwierigkeit, einen Haushalt aufzustellen \u2013 was wiederum den Bem\u00fchungen entgegenlaufe, die hohe Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen.<\/p>\n<p>Frankreichs Finanzlage ist seit Langem so schlecht, dass das Land mittlerweile zu den Schlusslichtern Europas z\u00e4hlt. Beim Schuldenstand lag Frankreich im vergangenen Jahr europaweit an dritter Stelle hinter Griechenland und Italien. Knapp 114 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) machten die Schulden 2024 aus. Das Defizit betrug im vergangenen Jahr 5,8 Prozent des BIP.<\/p>\n<p>AFP\/dp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen der immensen Staatsschulden wollte Frankreichs inzwischen gest\u00fcrzte Premierminister Bayrou Feiertage streichen. 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