{"id":42101,"date":"2025-04-18T16:06:20","date_gmt":"2025-04-18T16:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/42101\/"},"modified":"2025-04-18T16:06:20","modified_gmt":"2025-04-18T16:06:20","slug":"ohrenbetaeubender-laerm-sowjets-attackieren-berlin-1965-mit-ueberschall-duesenjaegern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/42101\/","title":{"rendered":"Ohrenbet\u00e4ubender L\u00e4rm: Sowjets attackieren Berlin 1965 mit \u00dcberschall-D\u00fcsenj\u00e4gern"},"content":{"rendered":"<p>Am 7. April 1965 kam das bundesdeutsche Parlament zu einer regul\u00e4ren Sitzung in West-Berlin zusammen. Das missfiel den Sowjets und ihren SED-Statthaltern in Ost-Berlin: Sie inszenierten lautstarke und lebensgef\u00e4hrliche Provokationen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der L\u00e4rm war buchst\u00e4blich ohrenbet\u00e4ubend. \u201eWir dachten, die Maschine rasiert unser Dach ab!\u201c, emp\u00f6rte sich ein West-Berliner, nachdem ein sowjetischer D\u00fcsenj\u00e4ger in kaum hundert Metern H\u00f6he \u00fcber sein Haus gedonnert war. Am ganzen 7. April 1965 rasten immer wieder Jets im Tiefflug mit hohem Tempo \u00fcber die drei eingemauerten und dennoch freien Sektoren der vormaligen deutschen Hauptstadt. <\/p>\n<p>Vielfach gingen Fensterscheiben zu Bruch, W\u00e4nde zitterten, Mauern rissen, Putz fiel von Decken und Hausfassaden. Im Bezirk Berlin-Sch\u00f6neberg brach eine Frau mit nerv\u00f6sen St\u00f6rungen zusammen. Dutzende \u00e4ltere Menschen erlitten Herzanf\u00e4lle oder Kreislaufschw\u00e4chen. Der Grund? Stets derselbe: \u00dcberschall-Knalle alle paar Minuten. <\/p>\n<p>Ohne R\u00fccksicht auf die Folgen am Boden jagten Ostblock-Jets im Sturzflug gen Erde, bevor die Piloten ihre Maschinen im letzten Moment wieder hochrissen und in den Wolken verschwinden lie\u00dfen. Da bei knapp zehn Grad Temperatur an diesem k\u00fchlen Mittwoch die Schallgeschwindigkeit in 100 bis 300 Meter H\u00f6he bei ziemlich genau 1200 Kilometern pro Stunde lag, mussten die modernen J\u00e4ger der Muster <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article124427481\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article124427481&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">MiG-21<\/a> und Suchoi Su-9 sowie die Jagdbomber Su-7 ziemlich viel \u201eStoff\u201c geben, um die Schallmauer zu durchbrechen. <\/p>\n<p>Besonders h\u00e4ufig lie\u00dfen sie es \u00fcber der Kongresshalle im Tiergarten knallen. Denn dort begann am 7. April um 15 Uhr die<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/04\/04178.pdf\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/04\/04178.pdf&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"> 178. Sitzung des Bundestages<\/a>. Aus irgendeinem Grund hatten der Kreml und die SED-F\u00fchrung, Moskau Statthalter in Ostdeutschland, beschlossen, gerade diese Sitzung als Versto\u00df zu werten. <\/p>\n<p>Das war gleich in mehrfacher Hinsicht absurd, denn alle f\u00fchrenden Institutionen der DDR amtierten in Berlin-Mitte: Die \u201eVolkskammer\u201c, das Scheinparlament der DDR, tagte seit 1950 <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.langenbeck-virchow-haus.de\/de\/ueber-uns\/geschichte.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.langenbeck-virchow-haus.de\/de\/ueber-uns\/geschichte.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">in einem fr\u00fcheren H\u00f6rsaalgeb\u00e4ude an der Luisenstra\u00dfe<\/a>. Die politisch bedeutungslose Regierung, der \u201eMinisterrat\u201c, werkelte im <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.berlin.de\/landesdenkmalamt\/denkmale\/aus-der-praxis-erkennen-und-erhalten\/oeffentliche-anlagen\/altes-stadthaus-640948.php\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.berlin.de\/landesdenkmalamt\/denkmale\/aus-der-praxis-erkennen-und-erhalten\/oeffentliche-anlagen\/altes-stadthaus-640948.php&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Alten Stadthaus <\/a>hinter dem Roten Rathaus vor sich hin. Die eigentlichen Machthaber, SED-Chef Walter Ulbricht und sein Sekret\u00e4r f\u00fcr Sicherheits- sowie Kaderfragen Erich Honecker, hatten ihre B\u00fcros seit 1959 in der vormaligen Reichsbank am Werderschen Markt, nun<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/resource\/blob\/216876\/966ea5026673b669432fead668a0eb31\/dashausamwerderschenmarkt-data.pdf\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/resource\/blob\/216876\/966ea5026673b669432fead668a0eb31\/dashausamwerderschenmarkt-data.pdf&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"> Zentralkomitee der SED<\/a> genannt.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Praxis der DDR-F\u00fchrung war es unsinnig, in (gelegentlichen) Tagungen des an sich in Bonn beheimateten Bundestages in West-Berlin einen Versto\u00df gegen alliierte Vorbehaltsrechte hinsichtlich der Vier-Sektoren-Stadt Berlin zu sehen. Als der Bundestag 1955 zum ersten Mal in West-Berlin getagt hatte, schickte die \u201eVolkskammer\u201c noch ein freundliches Telegramm. \u201eWas hat sich inzwischen ge\u00e4ndert?\u201c, fragte Bundestagspr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article169075792\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article169075792&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eugen Gerstenmaier<\/a> (CDU) zu Beginn der Sitzung und antwortete gleich selbst: \u201eDie Rechtslage in keiner Weise. Aber an die Stelle des werbenden Wortes sind inzwischen recht hemmungslose Beschimpfungen und Bedrohungen getreten. Sie sind w\u00fcrdelos und haben noch nicht einmal den Schein des Rechtes f\u00fcr sich.\u201c<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die angesetzte Sitzung hatte die DDR den Transitverkehr von der Bundesrepublik nach West-Berlin schon Tage zuvor massiv behindert und teilweise ganz gesperrt \u2013 angeblich wegen notwendiger Bauarbeiten an Br\u00fccken. Mit ganz \u00e4hnlichen \u201eBegr\u00fcndungen\u201c hatte im Juni 1948 <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article117395405\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article117395405&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die elfmonatige Blockade West-Berlins<\/a> begonnen, die der Westen mit der legend\u00e4ren <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article230413785\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article230413785&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Luftbr\u00fccke<\/a> gewaltlos brach. <\/p>\n<p>Doch diesmal belie\u00dfen es die Sowjets nicht bei Sperren zu Lande (um Kan\u00e4le ging es 1965 anders als 1948 nicht). Sondern diesmal st\u00f6rten weitere Jets auch den von Amerikanern, Briten und Franzosen, also Siegerm\u00e4chten des Zweiten Weltkriegs, betriebenen zivilen Flugverkehr nach West-Berlin. Im Luftkorridor vor Berlin wurden Verkehrsmaschinen der britischen Gesellschaft BEA und der PanAm von D\u00fcsenj\u00e4gern mit St\u00f6rman\u00f6vern behindert. Au\u00dferdem unterflog ein D\u00fcsenj\u00e4ger der Sowjets eine britische \u201eViscount\u201c vor der Landung in Tempelhof in gef\u00e4hrlicher N\u00e4he. <\/p>\n<p>Den Kurs der US-Milit\u00e4rmaschine, mit der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article254739560\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article254739560&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundeskanzler Ludwig Erhard<\/a> nach Berlin flog, kreuzten sogar gleich zwei Ostblock-Jets. Das h\u00e4tte zu einer Kollision f\u00fchren k\u00f6nnen oder das amerikanische Flugzeug durch Turbulenzen in h\u00f6chste Bedr\u00e4ngnis bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die westlichen Alliierten erkl\u00e4rten zu den sowjetischen Man\u00f6vern (m\u00f6glicherweise waren sogar Jets der DDR-Luftwaffe beteiligt): \u201eDiese Fl\u00fcge sind r\u00fccksichtslos und unverantwortlich. Sie k\u00f6nnen schwerste Unf\u00e4lle verursachen und stellen eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr den normalen Luftverkehr in den Luftkorridoren dar. Die Sowjet-Regierung ist f\u00fcr die Sicherheit der alliierten Flugzeuge in den Korridoren verantwortlich.\u201c<\/p>\n<p>Zweifellos brach die Sowjetunion am 7. April 1965 wissentlich und zum wiederholten Ma\u00dfe die Vier-M\u00e4chte-\u00dcbereinkunft, laut der \u00fcber dem gesamten Berliner Stadtgebiet Fl\u00fcge von Milit\u00e4rmaschinen nur nach vorheriger Anmeldung in der Luftsicherheitszentrale der vier Siegerm\u00e4chte (\u00fcbrigens der letzten Institution, in der die vier M\u00e4chte \u00fcberhaupt noch zusammenarbeiteten) unternommen werden durften. Auch die Proteste der westlichen Stadtkommandanten gegen die Flugman\u00f6ver ignorierten die Sowjets.<\/p>\n<p>Letztlich setzte sich die sowjetische Aggression durch: Die Westm\u00e4chte und die Bundesregierung verzichteten darauf, f\u00fcr den relativ geringen Gewinn lediglich symbolisch wichtiger Bundestagssitzungen in West-Berlin weitere sowjetische \u00dcbergriffe zu riskieren. Die <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/04\/04178.pdf\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/04\/04178.pdf&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">178. Plenarsitzung<\/a> des vierten Bundestages am 7. April 1965 blieb die letzte in Berlin bis zum 4. Oktober 1990, als der elfte Bundestag zur ersten Sitzung in der alten und neuen Hauptstadt des vereinten Deutschland zusammenkam (\u00fcber deren k\u00fcnftige Funktion auch als Sitz der Regierung <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus249246198\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus249246198&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">noch nicht entschieden war<\/a>). <\/p>\n<p><b>WELTGeschichte-Redakteur <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/sven-felix-kellerhoff\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/autor\/sven-felix-kellerhoff\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Sven Felix Kellerhoff<\/b><\/a><b> wuchs seit 1974 in West-Berlin auf. Kleinere Schikanen bei Kontrollen durch DDR-Grenzer hat er bis November 1989 immer wieder erlebt \u2013 allerdings niemals solche massiven Provokationen wie 1965.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 7. April 1965 kam das bundesdeutsche Parlament zu einer regul\u00e4ren Sitzung in West-Berlin zusammen. 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