{"id":421080,"date":"2025-09-14T03:14:19","date_gmt":"2025-09-14T03:14:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/421080\/"},"modified":"2025-09-14T03:14:19","modified_gmt":"2025-09-14T03:14:19","slug":"goeteborg-im-alter-hat-man-weniger-lieblingslieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/421080\/","title":{"rendered":"G\u00f6teborg | Im Alter hat man weniger Lieblingslieder"},"content":{"rendered":"<p>G\u00f6teborg (dpa) &#8211; Unser Musikkonsum ver\u00e4ndert sich im Laufe des Lebens &#8211; und im Alter nimmt die Zahl unserer Lieblingslieder ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Portal der Association for Computing Machinery ver\u00f6ffentlichte internationale Studie, die H\u00f6rgewohnheiten von mehr als 40.000 Musikfans \u00fcber einen Zeitraum von 15 Jahren ausgewertet hat.<\/p>\n<p>Teenager h\u00e4tten viele gemeinsame Lieblingslieder mit Gleichaltrigen, w\u00e4hrend dies im Alter schwieriger werde &#8211; schlie\u00dflich probiere man sp\u00e4ter weniger neue K\u00fcnstler aus. \u00abDie meisten 65-J\u00e4hrigen begeben sich nicht auf eine musikalische Entdeckungsreise\u00bb, sagte Co-Autor Alan Said, Professor f\u00fcr Informatik an der Universit\u00e4t G\u00f6teborg, laut der Pressemitteilung.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDie Charts verlieren an Bedeutung\u00bb<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich h\u00f6ren j\u00fcngere Menschen ein breites Spektrum aktueller Popmusik und orientieren sich stark an Trends. In der Jugend und im fr\u00fchen Erwachsenenalter erweitere sich so das musikalische Repertoire, viele Genres und K\u00fcnstler werden ausprobiert.<\/p>\n<p>Mit zunehmendem Alter verenge sich das Spektrum jedoch, so die Forschenden. Der Musikgeschmack werde individueller, st\u00e4rker von pers\u00f6nlichen Erfahrungen gepr\u00e4gt \u2013 und weniger von den Charts. \u00abWenn man jung ist, m\u00f6chte man alles erleben\u00bb, erkl\u00e4rt Said, \u00ababer wenn man erwachsen wird, hat man normalerweise einen Musikstil gefunden, mit dem man sich identifiziert. Die Charts verlieren an Bedeutung.\u00bb<\/p>\n<p>Und schon ab dem mittleren Alter spiele Nostalgie eine gro\u00dfe Rolle, berichten die Forscher. Viele H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer kehrten immer wieder zu Musik aus ihrer Jugend zur\u00fcck, die den \u00abSoundtrack ihres Lebens\u00bb bilde.<\/p>\n<p>Streamingdienste k\u00f6nnten aus der Studie lernen<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Untersuchung nutzte das Team Daten eines Musikdienstes. Nutzerinnen und Nutzer dort k\u00f6nnen angeben, wie alt sie sind und welche Songs sie \u00fcber Streaming-Plattformen abspielen. So lie\u00dfen sich langfristige Trends nachvollziehen. Insgesamt werteten die Forschenden mehr als 542 Millionen Wiedergaben von \u00fcber einer Million Songs aus.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse seien auch f\u00fcr Streamingdienste von Bedeutung, erl\u00e4utert Said. \u00abEin Dienst, der jedem die gleiche Art von Musik auf die gleiche Weise empfiehlt, l\u00e4uft Gefahr, die tats\u00e4chlichen W\u00fcnsche verschiedener Gruppen zu \u00fcbersehen.\u00bb<\/p>\n<p>J\u00fcngere H\u00f6rer w\u00fcnschten sich eine Mischung aus aktuellen Hits und \u00e4lteren Entdeckungen, Menschen mittleren Alters eine Balance zwischen Neuem und Vertrautem \u2013 und \u00e4ltere Nutzer eher ma\u00dfgeschneiderte Vorschl\u00e4ge, die auch nostalgische Vorlieben ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"G\u00f6teborg (dpa) &#8211; Unser Musikkonsum ver\u00e4ndert sich im Laufe des Lebens &#8211; und im Alter nimmt die Zahl&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":421081,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,30,810,1209,1319,193],"class_list":{"0":"post-421080","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-musik","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-schweden","15":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115200476141907986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=421080"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421080\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/421081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=421080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=421080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=421080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}