{"id":421090,"date":"2025-09-14T03:19:12","date_gmt":"2025-09-14T03:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/421090\/"},"modified":"2025-09-14T03:19:12","modified_gmt":"2025-09-14T03:19:12","slug":"nato-reagiert-alarmiert-russische-drohnen-machen-polen-und-rumaenen-nervoes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/421090\/","title":{"rendered":"Nato reagiert alarmiert: Russische Drohnen machen Polen und Rum\u00e4nen nerv\u00f6s"},"content":{"rendered":"<p>        Nato reagiert alarmiert<br \/>\n      Russische Drohnen machen Polen und Rum\u00e4nen nerv\u00f6s<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Russlands Luftraumverletzungen stellen die Abwehrstrategie der Osteurop\u00e4er auf die Probe. Dort geht man von gezielten Provokationen aus. Die US-Regierung spricht von einem &#8222;gef\u00e4hrlichen&#8220; Vorfall.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg is-initial\">Nach dem Abschuss russischer <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/themen\/drohne-4160096.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Drohnen<\/a> in Polen ist es dort und in Rum\u00e4nien am Samstag zu weiteren Vorf\u00e4llen gekommen. Russland steht im Verdacht, die im Ukraine-Krieg in den Grenzregionen eingesetzten Drohnen gezielt auf Nato-Gebiet oder in dessen N\u00e4he gelenkt zu haben. Wie das F\u00fchrungskommando der polnischen Armee mitteilte, stiegen wegen der angenommenen Gefahr eines russischen Drohnenangriffs auf Regionen in Nachbarschaft der Ukraine am Nachmittag Kampfjets in die Luft. Die bodengest\u00fctzten Luftabwehrsysteme wurden in h\u00f6chste Bereitschaft versetzt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">In der ostrum\u00e4nischen Region Tulcea am Donaudelta nahe der ukrainischen Grenze sichtete Rum\u00e4niens Armee ebenfalls am Samstag eine Drohne. Zwei F-16-Kampfjets stiegen von der Luftwaffenbasis Fetesti zu einer Beobachtungsmission auf. Die <a class=\"taxonomy-entity organization\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/nato-4161146.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nato<\/a> alarmierte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Rum\u00e4nien zudem zwei deutsche Eurofighter, die dort den Luftraum sch\u00fctzen sollen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\"><a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/weltgeschehen\/themen\/wolodymyr-selenskyj-8667188.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Selenskyj<\/a> glaubt nicht an Versehen<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj h\u00e4lt Moskau angesichts der j\u00fcngsten Vorf\u00e4lle eine Eskalation des Kriegs vor. Die russischen Milit\u00e4rs w\u00fcssten genau, wohin ihre Drohnen fliegen, und es w\u00fcrden auch keine untergeordneten Kommandeure eigenm\u00e4chtig handeln, schrieb Selenskyj auf Telegram. &#8222;Das ist eine offensichtliche Ausweitung des Kriegs durch <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a>.&#8220; Dieses Vorgehen mache pr\u00e4ventive Handlungen des Westens erforderlich. &#8222;Wartet nicht erst auf Dutzende Shahed(-Drohnen) und ballistische Raketen, um endlich Entscheidungen zu treffen&#8220;, appellierte Selenskyj an die Europ\u00e4er.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">US-Au\u00dfenminister <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/marco-rubio-4177484.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marco Rubio<\/a> bezeichnete die Reaktion der Nato als angemessen &#8211; und das Eindringen russischer Drohnen in den Luftraum der Nachbarl\u00e4nder als &#8222;inakzeptabel, bedauerlich und gef\u00e4hrlich&#8220;. Die Flugroboter seien zweifellos mit Absicht eingesetzt worden. Jetzt m\u00fcsse gekl\u00e4rt werden, ob sie auch gezielt auf polnisches Gebiet gesteuert wurden. &#8222;Wenn das der Fall ist, wenn die Beweise uns zu der Erkenntnis f\u00fchren, dann w\u00e4re das nat\u00fcrlich eine h\u00f6chst eskalatorische Aktion&#8220;, sagte Rubio. Es seien aber auch andere Erkl\u00e4rungen denkbar.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte zuvor gesagt, dass es sich bei dem Vorfall um ein Versehen der Russen gehandelt haben k\u00f6nnte &#8211; eine Deutung, der andere Alliierte wie Polen vehement widersprachen. Auch in Milit\u00e4rkreisen wird das f\u00fcr unwahrscheinlich gehalten. Die polnische Regierung sprach von einem &#8222;milit\u00e4rischen und politischen Test nicht nur f\u00fcr Polen, sondern f\u00fcr die gesamte Nato&#8220;. Das B\u00fcndnis startete nach den Luftraumverletzungen durch Russland eine neue Milit\u00e4roperation zum Schutz der Ostflanke.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Mehrheit bef\u00fcrchtet russischen Angriff auf Nato-Staat<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Eine Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge in Sorge vor einem Angriff Russlands auf einen Nato-Staat wie Polen oder Litauen in naher Zukunft. Nach der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der &#8222;Bild am Sonntag&#8220; bef\u00fcrchten 62 Prozent der 1.002 Befragten einen solchen Angriff. 28 Prozent tun das nicht, 10 Prozent \u00e4u\u00dferten sich unentschlossen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Tusk spricht von &#8222;pr\u00e4ventiver Operation&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Der polnische Regierungschef Donald Tusk hatte am Samstag bei X mitgeteilt: &#8222;Aufgrund der Bedrohung durch russische Drohnen, die \u00fcber der Ukraine nahe der polnischen Grenze operieren, hat eine pr\u00e4ventive Operation der Luftstreitkr\u00e4fte begonnen, sowohl der polnischen als auch verb\u00fcndeter.&#8220; Der Flughafen in Lublin im S\u00fcdosten des Landes wurde nach Angaben der Agentur PAP vor\u00fcbergehend f\u00fcr den zivilen Luftverkehr geschlossen. Nach rund zwei Stunden gab die polnische Armee bekannt, dass die Operation der Luftstreitkr\u00e4fte und die erh\u00f6hte Alarmbereitschaft beendet seien.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Zwar gab es solche Alarme in Polen und Rum\u00e4nien seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 h\u00e4ufiger. Doch bei einem russischen Luftangriff auf die Ukraine in der Nacht auf Mittwoch war eine gro\u00dfe Zahl an Drohnen in den Luftraum Polens und damit der Nato geflogen, und die polnische Luftwaffe und andere Nato-Verb\u00fcndete schossen erstmals einige der Flugk\u00f6rper ab. Seitdem erh\u00e4lt Polen verst\u00e4rkte Unterst\u00fctzung von Nato-Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Drohne in Rum\u00e4nien verschwindet vom Radar<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">In Rum\u00e4nien habe die Drohne am Samstag keine bewohnten Gebiete \u00fcberflogen und keine Gefahr dargestellt, teilte das Verteidigungsministerium in Bukarest mit. Die Region ist d\u00fcnn besiedelt. Dennoch warnte der Katastrophenschutz die Bev\u00f6lkerung vor der Gefahr m\u00f6glicherweise herabfallender Gegenst\u00e4nde aus der Luft. Die rum\u00e4nischen Kampfjets h\u00e4tten die Drohne etwa 20 Kilometer weit bis zum rum\u00e4nischen Donau-Ort Chilia Veche verfolgt, erkl\u00e4rte das Ministerium. Danach sei das Objekt vom Radar verschwunden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Seit Kriegsbeginn waren im Donaudelta mehrmals Tr\u00fcmmer russischer Drohnen auf rum\u00e4nisches Territorium gefallen, meistens nach russischen Angriffen auf die dort in Sichtweite befindlichen H\u00e4fen am ukrainischen Donau-Ufer. Jedes Mal erkl\u00e4rten Rum\u00e4niens Beh\u00f6rden sowie die Nato, dass dahinter keine Absicht Russlands gestanden habe.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Ukraine greift \u00d6lanlagen tief in Russland an<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">In der russischen Teilrepublik Baschkortostan an der Wolga ging nach Beh\u00f6rdenangaben unterdessen eine Raffinerie des \u00d6lkonzerns Baschneft nach einem ukrainischen Drohnenangriff in Flammen auf. Nach Angaben von Republikchef Radi Chabirow wurde die Anlage von mindestens zwei Drohnen attackiert, eine sei dabei auf das Betriebsgel\u00e4nde gest\u00fcrzt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Drohnenattacken auf russische \u00d6lanlagen sind inzwischen fester Bestandteil der ukrainischen Abwehrstrategie. Damit soll einerseits die Kraftstoffversorgung des Milit\u00e4rs selbst unterbrochen, andererseits Russland eine wichtige Einnahmequelle zur Kriegsfinanzierung genommen werden.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Neu ist, dass die Angriffe inzwischen auch bei Tag erfolgen &#8211; und das tief im russischen Hinterland. Baschkortostan liegt rund 1.400 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Sp\u00e4ter wurde eine weitere Drohnenattacke im Gebiet Perm nahe dem Uralgebirge bekannt. Hier betr\u00e4gt die Entfernung sogar mehr als 1.500 Kilometer.<\/p>\n<p>\n    dpa\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nato reagiert alarmiert Russische Drohnen machen Polen und Rum\u00e4nen nerv\u00f6s Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Russlands&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":421091,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-421090","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115200495790637990","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=421090"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421090\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/421091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=421090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=421090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=421090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}