{"id":421299,"date":"2025-09-14T05:22:13","date_gmt":"2025-09-14T05:22:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/421299\/"},"modified":"2025-09-14T05:22:13","modified_gmt":"2025-09-14T05:22:13","slug":"hamburg-schleswig-holstein-toure-integration-in-die-gesellschaft-vereinfachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/421299\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Tour\u00e9: Integration in die Gesellschaft vereinfachen"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Tour\u00e9: Integration in die Gesellschaft vereinfachen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              14.09.2025, 06:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Migrantinnen und Migranten m\u00fcssen laut Schleswig-Holsteins Sozialministerin leichter integriert werden. Damit das gelingt, sollte sich auch die politische Debatte \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n<p>Kiel (dpa\/lno) &#8211; Schleswig-Holsteins Sozialministerin Aminata Tour\u00e9 dr\u00e4ngt auf eine einfachere Integration von Migrantinnen und Migranten. &#8222;Wir brauchen in der Migrationsdebatte weniger Populismus und mehr L\u00f6sungsorientierung&#8220;, sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Deutschland sei ein Einwanderungsland und es gebe die Aufgabe, m\u00f6glichst gute Voraussetzungen f\u00fcr die Integration von Gefl\u00fcchteten zu schaffen. Tour\u00e9 betonte: &#8222;Deshalb w\u00fcrde ich auf Bundesebene Gesetze dahingehend ver\u00e4ndern, die Integration in die Gesellschaft zu vereinfachen und nicht zu erschweren.&#8220;<\/p>\n<p>Dabei m\u00fcsse auch gekl\u00e4rt werden, welche Strukturen Kommunen ben\u00f6tigen, um Menschen aus anderen L\u00e4ndern sinnvoll zu integrieren. Gleichzeitig sei es wichtig, ein Klima zu schaffen, in dem Menschen mit Migrationsgeschichte gerne in Deutschland bleiben, sagte die Ministerin.<\/p>\n<p>Kritik an der Debatte<\/p>\n<p>\u00a0&#8222;Eine vergiftete Debatte und das Betonen, dass Migrantinnen und Migranten das Problem sind, f\u00fchrt zum Anstieg der AfD&#8220;, erkl\u00e4rte Tour\u00e9. Die St\u00e4rke der Rechten sei das Ergebnis von politischer Inkompetenz und gezieltem Z\u00fcndeln in der Diskussion.<\/p>\n<p>Die bundesweite Debatte \u00fcber Migrationspolitik sei rein restriktiv, kritisierte die Ministerin. &#8222;Wenn man sich den Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot anguckt, dann wird fast nur davon gesprochen, wie man Migration verhindern kann, aber weniger, wie man sie gestalten m\u00f6chte.&#8220;<\/p>\n<p>So habe der Bundestag etwa Ende Juni entschieden, den Familiennachzug zu Gefl\u00fcchteten mit eingeschr\u00e4nktem Schutzstatus f\u00fcr zwei Jahre zu stoppen. Wie aber Gefl\u00fcchtete, die hier einem festen Job nachgehen, schneller einen festen Aufenthaltstitel bekommen k\u00f6nnen, diese Frage bleibt bisher f\u00fcr die Sozialministerin unbeantwortet.<\/p>\n<p>&#8222;Was wir hier in Schleswig-Holstein anders machen, ist, uns nicht \u00fcber diese Themen zu streiten, sondern ganz konkret \u00fcber L\u00f6sungen zu sprechen&#8220;, betonte sie. Ziel laut der Ministerin ist es, dass im n\u00f6rdlichsten Bundesland die Integration von Gefl\u00fcchteten in den Arbeitsmarkt vom ersten Tag der Ankunft an gelingt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Tour\u00e9: Integration in die Gesellschaft vereinfachen 14.09.2025, 06:03 Uhr Migrantinnen und Migranten m\u00fcssen laut Schleswig-Holsteins&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":421300,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,1724,692,3659,1971,2884],"class_list":{"0":"post-421299","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesellschaft","11":"tag-hamburg","12":"tag-integration","13":"tag-schleswig-holstein","14":"tag-tour"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115200979345284988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=421299"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421299\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/421300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=421299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=421299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=421299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}