{"id":422639,"date":"2025-09-14T17:56:14","date_gmt":"2025-09-14T17:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/422639\/"},"modified":"2025-09-14T17:56:14","modified_gmt":"2025-09-14T17:56:14","slug":"spanien-will-mehr-als-50-000-ferienwohnungen-streichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/422639\/","title":{"rendered":"Spanien will mehr als 50.000 Ferienwohnungen streichen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 14.09.2025 18:37 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Wohnungsnot in Spanien wird von Jahr zu Jahr gr\u00f6\u00dfer. Eine Ursache ist die gro\u00dfe Zahl privater Ferienwohnungen. Die Regierung in Madrid l\u00e4sst nun Zehntausende Touristenunterk\u00fcnfte von Onlineplattformen streichen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die spanische Regierung will mehr als 53.000 illegale Ferienwohnungen von den Onlineplattformen streichen lassen. Diese Wohnungen w\u00fcrden bald dem regul\u00e4ren Wohnungsmarkt zugef\u00fchrt und den &#8222;jungen Menschen und den Familien unseres Landes&#8220; zur Verf\u00fcgung stehen, sagte Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez auf einer Parteiveranstaltung in M\u00e1laga.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es handelt sich laut S\u00e1nchez um Wohnungen, die die seit dem 1. Juli obligatorische Registrierungsnummer beantragt haben, sie aber nicht erhalten, weil sie die gesetzlichen Anforderungen nicht erf\u00fcllen. Es seien &#8222;Tausende von Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei vielen dieser Wohnungen&#8220; festgestellt worden. Besonders viele F\u00e4lle gibt es in Sevilla (2.289), Marbella (1.802), Barcelona (1.564), M\u00e1laga (1.471) und Madrid (1.257), berichtet der Sender rtve.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Ministerium f\u00fcr Wohnungswesen hat nach eigenen Angaben bereits die verschiedenen Plattformen f\u00fcr Ferienwohnungen benachrichtigt, damit sie die Angebote dieser insgesamt 53.876 illegalen Unterk\u00fcnfte aus ihren Portalen entfernen.<\/p>\n<p>    Immer mehr Protest gegen Wohnungsnot und Massentourismus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">S\u00e1nchez erkl\u00e4rte, das Vorhaben sei Teil einer Strategie seiner linksgerichteten Regierung, Wohnraum wieder seiner eigentlichen Funktion zuzuf\u00fchren, illegale touristische Vermietungen einzud\u00e4mmen und die Lebensqualit\u00e4t in den St\u00e4dten zu verbessern. Die Regierung hatte bereits in der Vergangenheit Zehntausende Ferienwohnungen von der Plattform AirBnB l\u00f6schen lassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Spanien erlebt eine Wohnungsnot, die von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Die Mieterverb\u00e4nde und andere Organisationen machen unter anderem die immer gr\u00f6\u00dfer werdende Zahl der Ferienwohnungen daf\u00fcr verantwortlich. Diese betrug zuletzt nach einer Sch\u00e4tzung der Statistikbeh\u00f6rde INE gut 400.000. Laut Beh\u00f6rden werden Wachstumsraten von bis zu 15 Prozent j\u00e4hrlich registriert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Anfang April hatten Zehntausende im ganzen Land unter dem Motto &#8222;Machen wir dem Gesch\u00e4ft mit dem Wohnraum ein Ende&#8220; gegen die zunehmende Wohnungsnot protestiert. Die Demonstranten forderten ein Ende von Immobilienspekulationen, mehr sozialen Wohnungsbau und ein Ende der Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen. Auch gegen Massentourismus wird im beliebten Urlaubsland immer wieder protestiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.09.2025 18:37 Uhr Die Wohnungsnot in Spanien wird von Jahr zu Jahr gr\u00f6\u00dfer. 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