{"id":423162,"date":"2025-09-14T22:51:44","date_gmt":"2025-09-14T22:51:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/423162\/"},"modified":"2025-09-14T22:51:44","modified_gmt":"2025-09-14T22:51:44","slug":"gew-unbesetzte-schulleitungsstellen-ernsthaftes-problem-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/423162\/","title":{"rendered":"GEW: Unbesetzte Schulleitungsstellen ernsthaftes Problem"},"content":{"rendered":"<p class=\"bold\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tMehr als 50 Schulleiterposten in Sachsen sind unbesetzt. Der GEW-Vorsitzende sieht die Ursache in hoher Belastung und kurzfristigen Vorgaben f\u00fcr Schulleitungen.\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDresden.<\/p>\n<p>Unbesetzte Schulleitungsstellen sind aus Sicht der Gewerkschaft f\u00fcr Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Sachsen ein ernsthaftes Problem. Schulen br\u00e4uchten eine starke Leitung, um &#8222;den komplexen Alltag&#8220; zwischen Lehrkr\u00e4ftemangel, hoher Arbeitsbelastung und den Erwartungen von Eltern, Kollegium, Schulaufsicht sowie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zu bew\u00e4ltigen, sagte Burkhard Naumann, Vorsitzender der GEW Sachsen, auf Anfrage von dpa. Die Attraktivit\u00e4t dieser Positionen habe durch die enormen Belastungen massiv gelitten.<\/p>\n<p>\tSchulleitungen in &#8222;st\u00e4ndigem Krisenmodus&#8220;<\/p>\n<p>Die Schulleitungen m\u00fcssten den von der Politik verursachten Lehrkr\u00e4ftemangel vor Ort ausgleichen \u2013 und das oft unter extrem kurzfristigen Vorgaben. &#8222;Wer kurz vor den Sommerferien erf\u00e4hrt, dass Lehrkr\u00e4fte in gro\u00dfem Umfang abgeordnet werden, oder wenige Tage vor Schuljahresbeginn mitgeteilt bekommt, dass weniger Mittel f\u00fcr Vertretungsunterricht oder Ganztagsangebote zur Verf\u00fcgung stehen, arbeitet st\u00e4ndig im Krisenmodus&#8220;, so Naumann. Stundenpl\u00e4ne m\u00fcssten neu geschrieben, Personalengp\u00e4sse aufgefangen und die Interessen vieler Beteiligter unter einen Hut gebracht werden.<\/p>\n<p>Die GEW Sachsen fordert bessere Arbeitsbedingungen f\u00fcr Schulleitungen, etwa durch weniger B\u00fcrokratie und pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen zum Gesundheitsschutz, um Schulleitungsstellen wieder verl\u00e4sslich besetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\tBesonders Oberschulen und Grundschulen betroffen<\/p>\n<p>Nach Angaben des Landesamtes f\u00fcr Schule und Bildung (LASUB) waren zum 1. M\u00e4rz 53 Schulleitungsstellen unbesetzt, bei der Stellvertretung waren es 88. Aktuellere Zahlen stehen den Angaben nach nicht zur Verf\u00fcgung. Ein Schwerpunkt lag bei den Oberschulen, dort waren demnach 20 Posten f\u00fcr Schulleiter unbesetzt sowie 36 f\u00fcr Stellvertreter. An Grundschulen fehlten 15 Schulleiter und 42 Stellvertreter. An Gymnasien waren den Angaben zufolge 13 Leitungs- und drei Stellvertreter-Positionen offen. In Sachsen gibt es rund 1.600 allgemeinbildende Schulen.<\/p>\n<p>Vor allem im l\u00e4ndlichen Raum in besonders abgelegenen Regionen falle es schwerer, Stellen wieder neu zu besetzen, teilte das LASUB mit. In der Regel klappe es mit der Nachbesetzung gut. Das Landesamt wies darauf hin, dass Schulen in der Zeit der Vakanz nicht f\u00fchrungslos sind. Meist \u00fcbernimmt die stellvertretende Schulleitung oder eine Schulleitung aus der Region die Aufgaben mit. (dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als 50 Schulleiterposten in Sachsen sind unbesetzt. 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